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Das Athean-Komplott / Log 7 / XO
#1
USS Picard-B / 10 Vorne
Zeit:vor dem Meeting in Sareths Büro

Howys Hungergefühl hatte ihn aus der Wunderwelt der Sterne vertrieben und nach 10 Vorne getrieben. Denn Essen hielt auch des Navigators Leib und Seele zusammen. Jedoch waren, wie üblich vor einem Missionsstart, sämtliche Plätze bereits besetzt. Sehr zu Howyd Missvergnügen.Es war fast so, als ob die Crewmitglieder der Meinung waren, es würde während der Mission nichts mehr zu essen geben.

Howy quetschte sich zwischen den voll besetzten Tischen hindurch, Ganz hinten, an der Wand, war noch ein Tisch frei. Und ausgerechnet dort saß LaSalle und stöberte in einem Padd herum. Sei’s drum dachte Howy und schlängelte sich zum Tisch durch.

Ho: Ist der Platz noch frei, Sir?

LaSalle nickte einladend.

Ho: Sie gestatten, Sir?
LS: Seien Sie mein Gast, Mr. Edzardus.

Howy nahm Platz und aktivierte das Replikatorholo in der Tischplatte. LaSalle schien noch immer sehr vertieft in seiner Lektüre zu sein und so vergingen mind. 15 Minuten, in denen Howy bereits ein Essen halb verschlungen hatte, bis LaSalle plötzlich aufblickte und Howy kritisch betrachtete.

Ho: Sir?
LS: Eine Frage, Mr. Edzardus. Oder besser zwei Fragen, wenn Sie gestatten.
Ho: Nur zu, Sir

LaSalles Finger wies auf das Stück Fleisch auf Howys Gabel.

LS: Schmeckt das Zeug?
Ho: Nun, sagen wir, es gibt noch Luft nach oben.
LS: Das habe ich befürchtet.
Ho: Und die zweite Frage, Sir?
LS: Nun, nachdem Sie ja zu der geringen Anzahl an Menschen gehören, welche unsere Galaxis bereits verlassen haben, könnte ich mir vorstellen, dass Ihnen diese Mission eher langweilig vorkommen wird.
Ho: Nun Sir, Sie waren mit der Saipan doch auch schon in Richtung Andromeda-Galaxis unterwegs gewesen.
LS: Korrekt. Aber gegenüber Ihrer Reise war das eher Mittelstrecke. Und unsere bevorstehende Mission ist da ja wohl eher Nahverkehr. Daher möchte ich Ihre Meinung zu dieser Mission wissen.
Ho: Darf ich fragen Sir, warum?
LS: Ich erstelle ein strategisches Lagebild. Und dazu gehört es auch, die Meinungen und Anmerkungen der Experten zu jedem Gebiet zu erfassen. Und daher möchte ich Ihre fachliche Meinung zu dieser Mission erfragen.
Ho: Nun Sir, vom navigatorischen Standpunkt aus, ist der Athean-Sektor hoch interessant. Es gibt ausgedehnte Asteroidefelder, Gravitationsanomalien, ja sogar so etwas wie eine Mini-Arxstraße. Eine interessante und anspruchsvolle Aufgabe also.
LS: Sehen Sie dort irgendwelche Gefahrenpunkte?
Ho: Nun, diese Mini-Arxstraße macht mir etwas Sorgen, Sie verstehen Sir.
LS: Absolut. Nun...

<Ach, Sie sind ja auch da>

Die Stimme gehörte Commander Langtsar, welche hinter LaSalle aufgetaucht war. Howy schnellte aus seinem Sitz heraus und salutierte, was Commander Langtsar nicht einmal zu registrieren schien. LaSalle hingegen drehte sich langsam zu Langtsar um.

LS: Commander Langtsar, gesellen Sie sich doch zu uns. Ich habe Ihr Erscheinen schon wieder nicht wahr genommen. Ich werde wohl alt.
CL: Das kann schon sein Sir. Aber Sie tun etwas anderes schon wieder.
LS: Und das wäre?
CL: Meine Offiziere von ihren Pflichten abzuhalten.
LS: Das müssen Sie mir erklären, Commander.
CL: Zu den Pflichten eines Crewmitgliedes gehört auch die korrekte und konzentrierte Ernährung um immer Höchstleistung erbringen zu können. Und Sie halten Lt. Edzardus vom Essen ab...Sir.
LS: Das ist eine interessante Auslegen des einfachen Faktes einer Unterhaltung während der Mittagspause.
CL: An Bord eines phyleilanischen Schiffes wäre eine Unterhaltung währen der Essensaufnahme als ineffektives Handeln einzustufen gewesen. Gespräche kann man in seiner Freizeit führen.
LS: Eine Pause ist Freizeit.
CL: Eine Pause gehört zur Dienstzeit.
LS: Und ich habe Mr. Edzardus eine dienstliche Frage gestellt. Außerdem sind wir hier, wie ich Ihnen schon einmal auseinandergesetzt habe, an Bord eines Schiffes der Sternenflotte.
CL: Das ist grotesk.
LS: Nein Commander, das was Sie hier veranstalten ist grotesk. 
CL: Das sehe ich ANDERS!
LS: Commander, das können Sie gerne mit Admiral t´Khellian besprechen Für mich ist dieses Gespräch hiermit beendet. Sie können weg treten.

Langtsar blickte LaSalle und Howy feindselig an und verließ dann den Raum. Howy atmete tief durch und setzte sich wieder auf seinen Sessel.. LaSalle wies auf Howys Essen.

LS: Ich glaube, ich nehme das gleiche wie Sie.

————————————-

Ortswechsel:

USS PIcard-B / Strategie-Labor
Zeit: 2 Stunden später.

LaSalles Blick lief zum x-ten Mal über Commander Langtsars Dienstakte. Warum verhielt sie sich so feindselig? Was war vorgefallen? 
Nach einigem Suchen hatte LaSalle einen interessanten Anhqltspunkt gefunden. Eine Person, welche Langtsar kannte. Und nur wenige Minuten später hatte LaSalle einen Kontakt zu dieser Person hergestellt.
Auf dem Holoscreen war das markante Gesicht eines Cornels der Marines zu erkennen. Als dieser LaSalle erkannte, gab er einen genervten Brummton von sich. LaSalle grinste gehässig.

LS: Cornel Jos VanSorel. Ich freue mich auch, Sie zu sehen.
VS: LaSalle, das ist ein Kompliment und natürlich gelogen.
LS: Was macht der Phyleila-Sektor?
VS: Seitdem Sie dort nicht mehr Ihr Unwesen treiben, läuft alles normal. Wie ich hörte sind Sie jetzt Chefschwarseher auf der neuen Picard.
LS: Korrekt.
VS: Und das unter t´Khellian. Das kann ja nur schief gehen.
LS: Ja und Sie müssen die Sache dann wieder gerade ziehen.
VS: Sie silberner Nagel zu meinem Prunksarg. Was wollen Sie?
LS: Stichwort Ellini Langtsar.
VS: Eine der besten Offiziere, die ich kenne. Diszipliniert und zielstrebig. Und Sie hat etwas, was für Offiziere äußerst wichtig ist und was SIE LaSalle, nicht haben.
LS: Und das wäre?
VS: Sie hat KEINEN HUMOR.
LS: Ah dann kann ich ja noch etwas von ihr lernen. Gibt es denn auch Schwachpunkte bei ihr auf die man achten sollte?

VanSorel grinste.

VS: Ahhhh ich verstehe, Commander Langtsar gehört zu Ihrer Crew.
LS: Korrekt.
VS: Nun, wie schon gesagt, sie ist ein hervorragender Offizier.
LS: Aber?
VS: Sie hat etwas Probleme Vorgesetzte zu akzeptieren. Erst wenn diese eine Leistung zeigen, welche über dem Level von Commander Langtsar selbst liegt oder sich durchsetzen, wird sie sie anerkennen. Und dann wäre da noch etwas.
LS: Ich bin ganz Ohr.
VS: Nun, während des Krieges im Phyleila-Sektor gab es wohl eine familiäre Tragödie in ihrem direkten Umfeld. Sie hat nie direkt darüber geredet, aber sie lastet diese Tragödie scheinbar der Föderation, oder Föderationsoffizieren an. Mehr konnte ich nicht aus ihr heraus holen.
LS: Nun Cornel, ich danke Ihnen. Gruß an Unity One.
VS: Ja, seit dem Sie nicht mehr da sind, ist es hier wesentlich ruhiger, aber auch sicherer.
LS: Und bestimmt langweiliger.
VS: Das würde ich nie offen zu geben. Grüßen Sie mir Admiral t´Khellian. VanSorel Ende.
LS: Werde ich tun Danke. Picard-B Ende.

LaSslle nickte langsam. Die Sache nahm allmählich Fahrt auf.

—————————————-

Ortswechsel:

USS Picard-B / Maschinenraum
Zeit: 1 Stunde später.

LaSalle hatte sich in den Maschinenraum begeben und sich dort still in eine Ecke gesetzt. Er beobachtete minutenlang den neuen CEO T´Sok bei der Arbeit und besonders bei der Routine-Status-Überwachung des SP2-Accelerators. Dann stand LaSalle auf und schlenderte zu T´Sok.

LS: Lt. T´Sok, hätten Sie einen Moment Zeit?

T´Sok drehte sich zu LaSalle um und salutierte zackig.

TS: Commodore Sir, natürlich Sir.
LS: Nun, das Oberkommando legt gesteigerten Wert darauf, dass das neue Antriebssystem perfekt funktioniert. Denn das System ist ein wichtiger Baustein zum Gelingen dieser Mission
TS: Sir, es wird einwandfrei arbeiten.
LS: Davon bin ich überzeugt, Mr. T´Sok. Jedoch gibt es in der Flotte Kreise, welche es nur all zu gerne sehen würden, das diese Mission scheitert. Der OBH und ganz speziell Verteidigungsminister DeRaaf wollen genau dies verhindern. Auch deshalb bin ich hier an Bord. 
TS: Ich verstehe, Sir.
LS: Wenn Sie also Anomalien an System fest stellen, gleichgültig welcher Art, bitte sofort Meldung an mich und Admiral t´Khellian. Dies ist sehr wichtig.
TS: Jawohl Sir.
LS: Danke, ich verlasse mich auf Sie und...

< NICHT SCHON WIEDER SIE>

LaSalle drehte sich um. Hinter ihm stand XO Langtsar.

CL: Haben Sie mich schon wieder nicht gesehen? Sie stören ja schon wieder meine Offiziere!

LaSalle beschloss, es einmal etwas anders zu versuchen.

LS: Können Sie keine Meldung machen wenn Sie ankommen, Commander?
CL: Doch, aber...
LS: STILLGESTANDEN! MELDUNG!

Langtsar stand gerade wie eine Salzsäule und salutierte dann zackig.


CL: Comamnder Langtsar,Sir. Ich habe eine eine Frage Sir.
LS: Stehen Sie bequem. Also?
CL: Sir, darf ich fragen, was Sie hier tun?
LS: Ja, das dürfen Sie. Ich habe soeben ein dienstliches Gespräch mit unserem CEO geführt.
CL: Und hätten Sie dieses Gespräch nicht mit mir führen können?
LS: Sind Sie Expertin für SP2-Acceleratoren?
CL: Nein Sir.
LS: Also.
CL: Nun Sir, mir gefällt Ihre Fragerei nicht.
LS: Ich gehe hier meiner Aufgabe nach.
CL: Und worum geht es dabei genau?
LS: Es gibt gewisse Gefahrenmomente für diese Mission.
CL: Ja, und Sie sind eine dieser Gefahren, in meinen Augen Sir.
LS: Ach ich bin einen Gefahr?Ich fühle mich geschmeichelt. Und in wie fern bin ich eine Gefahr, Commander?
CL: Sie sind einfach ein Störfaktor.
LS: Das erklärt dann evtl. die Tatsache, warum Sie versucht haben, meine Dienstakte aufzurufen. Mein Vorname schreibt sich hinten übrigens nur mit einem S, nicht mit zwei. Rufus nicht Rufuss.
CL: Pah.
LS: Ich warne Sie zum letzten Mal, Commander. Passen Sie auf Ihren Tonfall auf. Und wegen Ihrer Befürchtungen meinetwegen begeben Sie sich jetzt umgehend, wie es sich gehört, zu Admiral t´Khellian und machen Meldung. Das ist eine Befehl. Haben Sie mich verstanden, Commander?
CL: Allerdings, Sir. Allerdings...

Bevor Langtsar weiter sprechen konnte, ertönte das Intercom. Nort Caldreds Stimme ertönte.

MC: Alle Crewmitglieder bitte zum Haupthangar zwecks Inspektionsaufstellung. Commander Langtsar und Commodore DeRaaf, bitte zur Personalabnahme. Admiral t´Khellian hält im 20min. eine Rede bezüglich unserer Mission. Commodore LaSalle, die Taktik und Sicherheitsabteilung sind in 40min. bereit zu Sec-Überprüfung.

LS: Wie Sie hören, werden wir erwartet. Und eine Admiralin sollte man nicht warten lassen. Lt. T´Sok, Commander Langtsar, nach Ihnen.
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#2
Ist das noch vor meiner Szene im Besprechungsraum, wo ja die Tscherenkow schon verschwunden ist?
[Bild: Sareth-neu.jpg]
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#3
Hallo,

Ja das ist vorher. Ich date einmal die Zeitangabe ab.
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