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Erste Fotos aus Star Trek Picard
#1
Hier gibt es erste Screenshots zu sehen:
https://intl.startrek.com/gallery/your-f...rek-picard.

Zum Teil ist mir die Kleidung der Menschen zu banal "heutig".  Im Star Trek Universum wurde ja immer drauf geachtet, dass auch die Kleidung irgendwie futuristisch wirkt, also nicht wie etwas Zeitgenössisches. Außerdem nervt mich immer noch, dass die Romulaner plötzlich wieder wie Vulkanier aussehen....

Aber naja, will mal nicht so pingelig sein. Ich bin auf jeden Fall gespannt! Von den Prequelcomics habe ich nun den zweiten Teil gelesen. Das der TalShiar mal auf der guten Seite ist = Topidee! Das die (bösen) Romulaner nun schon wieder Picard und sein Schiff stehlen wollen... naja.... das hat einen Bart. Schließlich haben die doch selbst gute Schiffe....
[Bild: sokar.jpg]
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#2
Dies gefunden bezüglich der Frage, warum die Charas aus Star TrekBlblblblicard in Klamotten von 2020 rumlaufen:
https://intl.startrek.com/news/the-natur...rek-picard

Auch mit dieser fadenscheinigen (Achtung Wortspiel Zwinker) Erklärung wirds nicht besser und sagt mir einfach eins: einfallslose Kostümdesigner, die nur heutige Mode oder Herr der Ringe kennen (wie sie ja auch selber sagen: "Frodo" und "Legolas"). Retrostyle in der Kleidung - okay, das gabs immer mal. Aber so, wie die es darstellen würde bedeuten, dass heute plötzlich alle mit Sachen wie zu Zeiten Augusts des Starken rumlaufen^^

Naja, was solls, logisches Denken ist eh nicht die Stärke dieser Serie.
[Bild: Sareth-neu.jpg]
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#3
Das Kostümdesign war wirklich das geringste Problem dieser Serie, leider baute sie später stark ab weswegen ich meine Meinung inzwischen stark revidieren musste.

Wirklich schlimm war das Setdesign, allem Anschein nach ist IKEA inzwischen galaktischer Standard.

So leid es mir tut aber da war Discovery wirklich um einiges besser.
Auch in Sachen Charakter und Plotkonsistenz ist Picard ein starker Rückschritt zu Discovery, wenn man die Serien Seite an Seite betrachtet, ist Star Trek Discovery, trotz einiger Ungereimtheiten, besseres Trek als Picard.
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#4
Vom Design sind wir deiner Meinung.
Discovery sah wenigstens irgendwie futuristisch aus.

OK, wor haben bisher nur 5 Folgen gesehen, aber es ging wirklich in jeder Hinsicht drastisch bergab.

Daß wir jetzt auch noch (wie ich im Netz lesen mußte) einen getöteten und danach runderneuerten Picard bekommen sollen, setzt nun Allem die Krone auf.

Nach 5 Folgen gab es eigentlich immer noch keine richtige Geschichte, und die Charaktere waren immer noch blaß und kein Einziger von ihnen sympathisch!
Am schlimmsten dieser lächerliche Schwertschwinger.
Aber selbst Picard schaffte es bisher nicht, irgendwelche wirklichen Sympathien zu entwickeln.

Alles in allem tatsächlich auch hier eine riesige Enttäuschung, die allen wirklichen Fans tief in der ST-Seele schmerzt!
[Bild: hohardus.jpg]
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#5
Star Trek ist tot!

Zitat: "Im „Star Trek“-Kontext wirkt das wie schlechte Fan-Fiction."

https://rp-online.de/panorama/fernsehen/...d-49826125


Leider ist jede Zeile mehr als nur wahr!
Es ist tragisch, was selbst Patrik Stewart als einer der Hauptproduzenten aus diesem Franchise gemacht hat.

Er war der berühmteste alle Captains und hat dann eigenhändig Star Trek zu Grabe getragen.

Wer hätte das gedacht?
Wir sicherlich nicht, genauso wenig wie die Fangemeinde, die unendliche Hoffnungen auf Stewart gesetzt hatte!
[Bild: hohardus.jpg]
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#6
AMEN.

(Nur in einem möchte ich widersprechen: Die Autoren von "Picard" hatten sicher keine Bestnoten im kreativen Schreiben. Jedes Element der Serie ist irgendwo geklaut: Herr der Ringe, Kampfstern Galactica neue Auflage, Star Trek Renegades, Mass Effect....)

ABER solange unser RPG und andere RPGs im Geist Gene Roddenberrys schreiben - solange ist Star Trek nicht tot!
[Bild: Sareth-neu.jpg]
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#7
Nicht ganz so hart, aber trotzdem gute Kritik, obwohl sich eingefleischte Fanks wirklich fragen müssen, ob man sich noch einmal 10 Folgen antun sollte oder aber lieber doch nicht?

https://www.heise.de/newsticker/meldung/...92893.html

Hier zur brutalen Folge 5:

Modern ST is cheapening human life!

https://www.youtube.com/watch?v=KbuzhdndZOM

Hier eine Kritik speziell über die 5. Episode!

https://www.youtube.com/watch?v=KbuzhdndZOM

Und hier der berüchtigte Nerdrotic. Genial!
Er berichtet, daß auf allen offiziellen Seiten die Kommentarmöglichkeiten gesperrt wurden!?
Warum das wohl?
Vielleicht, weil die doch diese Serie so toll fanden?

https://www.youtube.com/watch?v=w6C4aSWLpQc

"Patric Stewart is a GUESTSTAR in the Episode."
[Bild: hohardus.jpg]
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#8
Hallo,

tja, da muss ich auch sagen, das war eine Enttäuschung. Unser "Hauptfelix" hat hierzu seinen Senf im Board eines befreundeten Mail-RPGs mal hinterlassen:

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Hallo zusammen,
 
tja, das war es dann wohl. Zumindest mit der ersten Staffel von Picard. Picard is death,  für mich. Und damit auch diese Richtung von Star-Trek.
Warum? Nun da ließe sich einiges aufzählen:

1.      Das Design
Wo Discovery sich wenigstens, wenn auch vergeblich, bemühte, so etwas wie einen Ansatz von Konsistenz im ST-Universum zu bewahren, so hat man Picard so gut wie alles über den Haufen geworfen: Die Interfaces sehen wie einem anderen Universum aus, von wenigstens evolutionärer Ähnlichkeit zu Okudagrammen keine Spur. OK das kann man mit techn. Fortschritt noch erklären, aber was wilde herumwischen in der Luft sah eher nach Minority-Report aus, als nach Star Trek. Und das Design einiger Schiffe schrie förmlich nach Wing Commander oder Freelancer. Oder hat man hier ein paar Anleihen an Star Citizen genommen? Von der Kleidung wollen wir nicht reden.
 
2.       Wollen wir Star Trek, einen schlechter Western oder eine American Horror Story-Serie sein?
Ein Kollege von mir drückte seine Meinung zu Picard kürzlich wie folgt aus: „Sometimes, i like a good gore, but why do they bothering me with borg butchering?“ Das ist hier genau das Problem. Hier sollten, wie in Ansätzen bei Discovery auch, wohl alle erfolgversprechenden Genres zusammengemixt werden: Star Trek, ein wenig Splatter, hier und da eine Western-Setting mit Miami-Vice Geschmack und nicht zu vergessen, ein wenig Serenity-Optik. Und ach ja, Alien muss ja irgendwie auch dabei sein, Aber solche Mytheneintöpfe können andere besser und vor allem überzeugender. Siehe The Mandalorian. Merke: Wenn beim Eintopf die Zutaten nicht stimmen, dann schmeckt das Ganze auch nach 10 Stunden rühren nicht.
 
3.      Cthulhu in Metall oder was soll das sein?
Eine ST-Serie benötigt immer einen potenten Gegner als Trigger. Seien es die Borg, oder das Dominion, alle diese Gegner waren plausibel und folgten einer gewissen Logik. Und selbst den Klingonen in ST Discovery nahm man, bis zu einem gewissen Grad, ihre Handlungen ab. OK der Gegner in der zweiten Staffel war doch arg an den Haaren herbei gezogen, aber immer noch in Universe. Aber bei Picard? Was soll denn der große böse, galaxienumfassende Nemesis in der 1. Staffel von Picard sein? Cthulhu in Metall? Da waren die Schatten aus Babylon 5 wesentlich imposanter. Wer sich das ausgedacht hat und für die visuelle Umsetzung gesorgt hat, der war zu lange auf einem Holodeck.
 
4.      Charaktervorgaben, Continuity und Charakterwahrheiten
Bisher war die Stärke des ST-Universums immer, dass die Charaktere sich „in universe“ verhalten haben. Und zu Anfang war dies auch in Picard so. Doch was geschieht dann? Picard, der Mann, welcher immer eine treibende Kraft war, wird jetzt eher von der Handlung getrieben, als dass er sie voran treibt. Und Seven of Nine  mutiert plötzlich zu einem  Calamity Jane- Verschnitt? Pizzabäcker-Riker tritt wieder als Kommandant auf und äußert gegenüber einer Romulanerin, immerhin Angehörige jenes Volkes, welches die Föderation ein paar Jahre vorher retten wollte, die Meinung dass er ihr „mit Vergnügen in den Arsch treten wolle“. Das passt nicht zu Star-Trek. Wie auch die Romulaner m.E, viel zu triebgesteuert dargestellt wurden. Ganz zu schweigen von der Tatsache, einen romulanischen Maulwurf in der Führung der Sternenflotte zu haben. Und das seit Jahren. Wenn man sich vorstellt, was mit den Romulanern passiert ist, so hatten die wohl Besseres zu tun, als die Beziehungen zu einem Nachbarn zu gefährden, welcher nach der Katastrophe wohl eindeutig überlegen ist. Oder haben sie die Zerstörung ihres Heimatsystems etwa selbst geplant, um den Kampf gegen künstliche Lebensformen beginnen zu können? Romulanern kann man ja alles zu trauen. Und wo bitte kommen über 200 BoPs her, wenn man bedenkt, was mit den Romulanern passiert ist? Plothole oder wird das in der zweiten Staffel erklärt? Wer weiß?
Und sonst?  Gut, es gab ein paar lustige Lichtblicke: Commander Rios und seine Holo-Inkarnationen, oder Raffi. Aber wenn man dann an Doktor Jurati oder an Asha denken, wird hier gleich in das typische Schema verfallen welches wird bei Discovery hatten: Ein eigentlich als Sympathieträger aufgebaute Person wird ganz überraschend zum Mörder (oder Meuterer oder zum „Zerstörer“, ganz wie es der Storybausatz gerade anbietet).Das ist nicht storyfördernd , sondern nur durchsichtig.
 
Fazit:
Es war ein Versuch, der zumindest ab der Mitte der ersten Staffel nicht mehr aufgegangen ist. Mal sehen ob es eine zweite Staffel geben wird und was darin erzählt wird. Solange halte ich mit, bezüglich ST, an die alten Filme und Serien. Und die Weiterentwicklung des ST-Universum läuft derzeit ohnehin über Fanprojekte oder kleine aber feine ST-RPGs wie Star Trek Allianz. Dort lebt ST weiter.
 
So, genug herum gemeckert. Ich schaue mir jetzt die Wiederholung von The Mandalorian an. Das ist der Weg für heute.

Gruß,

FelixUebel.
[Bild: vandenberg.jpg]
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#9
The Mandalorian war einfach spitze, und nicht nur wegen Baby-Yoda.
Da waren die Reminiszenen an die klassischen Western einfach hervorragend.
Wie ja auch schon in Firefly, die leider viel zu früh beerdigt wurde.
[Bild: hohardus.jpg]
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