Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Griff in die Geschichte Log 9 - Nalae
#1
NRPG: Ich habe mich jetzt mal um das Hitlerzeug ein bisschen drumrumgeschrieben. 
1. Siehe Nalaes Argumentation im Log (meiner Meinung nach wäre jede Abweichung von der Geschichte, die in Zeitungen stehen könnte und dann auch in Geschichtsbüchern schwierig, ehrlich gesagt würde ich ungerne etwas schreiben worin ich mir nach eingehender Überlegung nicht sicher bin.)

2. Ich wollte nicht die ganze Zeit sowas extrem Hitler-zentriertes schreiben, also ich persönlich brauchte da mal etwas Auflockerung um ehrlich zu sein

3. Ich überlasse euch die Entscheidung, ob Mahan und Nalae am nächsten Tag wieder einsatzfähig sind Ultragrins

------

„So, jetzt habe ich aber erstmal die Schnauze voll von Nazi-Emblemen“, sagte Nalae und entledigte sich der Armbinde. 

„Die Veranstaltung war ja mal voll der Reinfall.“

„Hätte man sich ja denken können, dass Mr. Gerschoni heute seinen Plan nicht in die Tat umsetzen wird. Andererseits mussten wir ja sichergehen“, antwortete Mahan.

„Wir sollten bedenken, dass es beim morgigen Marsch zu einer Schießerei kommen wird“, warf Mort ein.
„Zu diesem Zweck sollten wir von der Picard mobile Schildemitter anfordern. Es wäre unserer Mission nicht zweckdienlich, wenn jemand von uns durchlöchert wird.“

„Ein guter Vorschlag“, sagte Vandenberg.

„Wir werden uns morgen um 12 Uhr erneut hier einfinden und am Marsch auf die Münchner Feldherrnhalle teilnehmen. Ich gehe stark davon aus, dass Gerschoni den Moment der Eskalation nutzen wird um Hitler – wie auch immer – den Garaus zu machen. Wie genau er sich das vorstellt, wird wohl bis zum Schluss offen bleiben.
Fürs erste sollten wir uns zurück zu unserem Unterschlupf begeben.“

„Wir können nur hoffen, dass wir auf dem Rückweg von Ausweispapier-Fanatikern verschont bleiben“, schnaubte Howy während sie sich an das altertümliche Gefährt begaben.

„In jedem Fall wird mir wieder furchtbar übel!“, sagte Nalae, die ihren Hut festhielt während das Gefährt mit lautem Knattern und Knallen über die Straßen rumpelte.

Es dauerte nicht lange, da war das fast schrottreife Gefährt beim Unterschlupf der Truppe angelangt. 

„Mir wird echt unwohl, wenn ich an morgen denke“, sagte Nalae.

„Jake darf überhaupt nichts machen, rein gar nichts darf mit der Zeitlinie intervenieren. Selbst wenn wir es verhinderten, könnte es Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. Nehmen wir einmal an, irgendetwas passiert, egal was – wir wissen ja trotzdem nicht, ob sich das eventuell auf Hitlers Denken oder Handlungen auswirkt. Oder das eines anderen. Wir können ja schließlich nicht in die Zukunft gucken!“, bemerkte sie mit einem Augenrollen, während sie sich die Schuhe von den Füßen riss um selbige mit einem Hautregenerator zu behandeln. Die Ärztin seufzte erleichtert auf, als die Blasen endlich verschwanden.

„Das Schlimmste an dieser Mission sind wirklich die Schuhe!“

„Vandenberg an Picard. Fünf Leute zum Hochbeamen“, sprach der XO in seinen Kommunikator und betätigte ihn erneut, als er feststellen musste, dass keine Verbindung zustande kam.

„XO Vandenberg an Picard. Hören Sie mich? Verdammt.“

„Keine Verbindung?“, wollte Howy wissen.
„Ich verstehe das nicht, es gab keinerlei Schwierigkeiten bis jetzt“, entgegnete Vandenberg.

„Wenn wir Pech haben, müssen wir uns über Nacht irgendwo einquartieren.“

„Och nöö. Ich habe mich so auf mein Bett gefreut“, ließ Nalae vernehmen. „Auch das noch!“

Doch kein Mitglied des Außenteams war darin erfolgreich, die Picard zu kontaktieren.

„Wir müssen wieder in die Innenstadt und eine Übernachtungsmöglichkeit finden“, beschloss Vandenberg.

„Immerhin sind wir so in der Nähe des Geschehens.“

„Wir haben wenigstens genug Geld um uns so richtig was zu gönnen“, sagte Mort und zog einen Haufen Scheine aus seiner Hosentasche.

Die Truppe steuerte ein großes Gebäude in der Innenstadt an, dessen Interieur einen nur in bloßes Erstaunen versetzen konnte.

Man sah sich üppigen Verzierungen an Wänden und errichteten Säulen gegenüber, Ornamenten an der hohen Decke, glitzernde Kronleuchter schienen auf die fünf herab, die sich im Marmorboden widerspiegelten.
Große Wendeltreppen offenbarten sich, die mit ebenfalls reich verzierten und fein gearbeiteten Geländern in die höheren Stockwerke des Hotels führten.

„Sie wünschen?“, fragte der Portier und musterte das Außenteam demonstrativ, während er seinen Zwicker dabei festhielt.

„Wir benötigen eine Unterkunft für die Nacht, genauer gesagt...“, begann Vandenberg.

„Oh, das tut mir sehr leid, aber wir sind vollkommen ausgebucht. Voll-kommen!“, erwiderte der Portier.

Mort trat wortlos hervor und angelte den Batzen Scheine aus seiner Westentasche.

„Ist das genug?“

„Wieviele Zimmer benötigen Sie?“


In einem der Hotelzimmer

Nalae setzte sich schwungvoll auf die Matratze des üppigen, verzierten Doppelbettes und drückte sie prüfend.
„Nicht so rückenfreundlich wie die auf der Picard, aber durchaus sehr annehmbar für eine Nacht!“, schlussfolgerte sie.
Nach einer kurzen Pause sah sie Mahan an, mit dem sie sich das Zimmer teilte.

„Denkst du das, was ich denke?“, fragte sie.

Mahan musterte sie, grinste und näherte sich ihr.
„Ich glaube schon“, sagte er und streckte seine Hände nach ihren aus, als sie sich plötzlich erhob.

„Ich habe unfassbaren Kohldampf! Ich muss dringend etwas essen, etwas Richtiges, Anständiges! Du etwa nicht?“

„Jetzt wo du es sagst...könnte ich auch einen Happen vertragen.“

Die Küche des Luxushotels bot eine reichhaltige Auswahl an Speisen an.

Nalae blickte sich in dem gewaltigen Speisesaal um, der sie erneut in Erstaunen ob seines Ausmaßes und seiner atemberaubenden Architektur versetzte.

Sie bewegte sich auf einen Tisch zu, an dem ein wohlbeleibter Herr recht lautstark und mit Geschwindikgkeit sein Abendmahl verzehrte.

„Entschuldigen Sie, werter Herr, was ist das?“, fragte Nalae.

Der Mann, um dessen breiten Hals eine Serviette gebunden war, sah von seinem Teller auf und starrte Nalae an, als würde er sehen, dass sie nicht von diesem Planeten stammte.

„Guade Frau, des is a Schweinshoaxen mid Sauerkraut“, antwortete er mit vollem Mund und wendete sich dann wieder seinem Mahl zu.

Die beiden hatten an einem der Tische platzgenommen und es dauerte nicht lange, da wartete der Kellner auf um die Bestellung entgegen zu nehmen.
Er schaute halbwegs entsetzt drein als er sah, dass Nalae ihr Essen selbst bestellte.

„Ich hätte gerne a Schweinshoaxen mit Saukraut“, sagte sie so seriös wie sie es nur fertigbrachte während sie versuchte, den Namen des so gut aussehenden Gerichtes aus ihrem Gedächtnis abzurufen.

„Sauerkraut, meinen Sie, meine Dame? Sehrwohl. Der Herr?“
„Ich nehme dasselbe.“

„Trinken?“

Nalae sah sich hastig im Saal um. Daran hatte sie nicht gedacht.

„Das, was dieser Herr dort trinkt“, sagte sie in ihrer Hilflosigkeit.

„Ein Hefeweizen“, murmelte der Kellner während er sich das notierte und mit einem inneren Kopfschütteln daran dachte, dass er schon seltsamere Touristen getroffen hatte.
„Dasselbe“, ließ Mahan vernehmen.

Etwa eine halbe Stunde später.

„Einfach großartig“, sagte Nalae kauend, „ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich jemals original deutsches Essen im 20. Jahrhundert genießen darf! Weißt du, Mahan, das kann ich mir nicht entgehen lassen. Ich habe da noch so etwas richtig Gutes in einer dieser Glasvitrinen gesehen, irgendwas mit Studel, das muss noch reinpassen!“


Wieder im Hotelzimmer.

„Mir ist heiß und übel“, sagte Nalae, die in voller Montur auf dem Bett lag.
Mahan seufzte.

„Ich habe das prophezeiht, du hast gerade für ein ganzes klingonisches Kampfgeschwader gegessen!“

„Es war so …. lecker.“

Mahan drückte Nalae eine Tasse Pfefferminztee in die Hand, bevor er sich seiner Stiefel entledigte.
„Ich weiß nicht, irgendwie ist mir auch übel“, gestand er.

„Ist es schlimm?“, murmelte Nalae in das Kissen.

„Es ist...“

Mit einem Rülpser verschwand Mahan im Badezimmer, in das Nalae ihm nur wenige Minuten später folgte.

„Mach platz, ich muss mich überg-" sie konnte den Satz kaum beenden und schubste Mahan in ihrer Hast ein Stück zur Seite - was ihn nicht daran hinderte, sich seines Mageninhalts zu entledigen.

Nalae suchte nach vollbrachter Tat den Tricorder aus ihrer Tasche.

„Ich glaube, wir vertragen dieses Fleisch nicht. Keine Ahnung, das von irgendeinem terranischen Tier. Wir haben gar keine Enzyme, um das zu verdauen“, stellte sie nach einem kurzen Scan fest.
„Und ich habe überhaupt keine Medikamente dafür hier!“

„Entschuldigen Sie die Störung, XO, aber es könnte ein wenig schwierig werden mit unserer Anwesenheit morgen“, funkte Nalae Vandenberg über den Kommunikator an.

„Die Begründung interessiert mich brennend“, entgegnete der XO.

„Durch unbekanntes terranisches Fleisch induzierte Diarrhö und Erbrechen“, antwortete Nalae.

„Ist das Ihr Ernst, Doktor?“

Nalae schluckte. „Ja, Sir“, gab sie von sich und versuchte, so wenig gequält wie möglich zu klingen.

Vandenberg war nicht amüsiert. Die Romulaner hatten sich mit guter Deutscher Hausmannskost den Magen verdorben und das einen Tag vor dem Marsch auf die Feldherrnhalle.
[Bild: LdhDcRs.png]
Zitieren
#2
Hm... da gibts zwei Probleme. Wenn die jetzt so einfach rauf - und runter beamen wollen, warum sind sie nicht gleich in die Innenstadt gebeamt? Die ganze Sach emit den Transportmitteln ist dann irgendwie sinnlos.
2. Hatten sie ihr Quartier in dem Abbruchhaus. Dort ist ihre ganze Technikausrüstung, Replikatoren, Scanner etc.. Vandenberg hatte auch schon Zelte aufgebaut:
Zitat: "In der Tat platzierte Vandenberg unterdessen Nano-Einheiten, aus denen sich Zelte auffalten würden."

Du müsstest bitte erklären, warum die jetzt da nicht hin gegangen sind. Vielleicht, dass sie gleich in der Innenstadt geblieben sind und nicht erst zurück gekehrt in ihre Basis, oder so. Das wäre ja auch logisch im Hinblick auf den nächsten Tag.
[Bild: Sareth-neu.jpg]
Zitieren
#3
Ich hatte schon ein wenig mehr ertwartet.

Auch du hattest dich für dieses Thema ausgesprochen, was nun mal ein wenig komplex ist und viel politischen Hintergrund hat, in den man sich ein wenig einarbeiten muß.
Und Hitler kommt da ja nun mal drin vor.

Die Angst vor einer Änderung der Zukunft ist relativ gering, da es im Tumult des Marsches und der dort vorkommenden 20 Toten so ein Attentat kaum auffallen wird. Und Hitler hätte das ganz sicher nicht verändert, dafür sprechen seine vorherigen Erlebnisse und Reaktionen.

Und das Basiscamp ist ja nun mal da.
Und dort hättet ihr alle nötigen Hilfsmittel erhalten können.

Und was sollen wir denn jetzt mit euch anfangen, wenn du euch schon im zweiten Log aus der Geschichte schreibst?
[Bild: hohardus.jpg]
Zitieren
#4
Also erstmal an Jörn:

1. "Hätte schon ein wenig mehr erwartet" muss nicht sein! wir sind hier keine Leistungsmaschinerie und kein Lehrinstitut sondern ein kleines RPG das man betreibt um Spaß daran zu haben. Ich kann nicht immer die top nodge logs liefern, besonders nicht wenn man eine dezent beschissene Woche hatte. Und ich hatte ja jetzt nicht das Gefühl, dass ich ausschließlich Müll schreibe und sowas hier die Regel ist. (wenn doch, sagt bescheid). Ich wollte das Forum trotz dieser Müllwoche nicht hängen lassen.

2. Ja, Hitler kommt drin vor, aber ich habe mehr so gedacht, dass wir generell in diesem Setting etwas erleben (Deutschland 1923.) Das hat ja noch so viel mehr Aspekte als ausschließlich Hitler, auch politisch und soziologisch. Die hattest du ja auch alle in deinem Plotvorschlag genannt. Jetzt dreht sich das ganze aber um exakte historische Situationen um Hitler. Das heißt
a) ich muss viel nachrecherchieren weil ich keinen Müll verzapfen will und schreibe eigentlich Logs wie Geschichtsaufsätze mit unseren Charakteren drin, so gefühlt
b) irgendwie stört mich das offen gesagt, Hitler direkt als Charakter die ganze Zeit im RPG zu haben - kann nicht genau den Finger drauflegen wieso, aber Hitler ist halt einfach eine "krasse Figur". Irgendwie geht mir doch ein wenig der Spaß abhanden, Hitlers Machtübernahme in einem RPG nachschreiben zu müssen. Weiß ich nicht, das sind ja nur meine persönlichen Gefühle und das heißt ja nicht, dass wir deswegen irgendetwas ändern müssen, denn an sich gibt es ja sehr viel anderes zu schreiben - nur, dass Jörn mich jetzt relativ auf den 9.11. festgenagelt hatte.

3. Ich wollte es ja offenlassen ob die mitmachen oder nicht.

4. Problematisch ist es, einem anderen Mitspieler zu schreiben, was derjenige als nächstes schreiben sollte, weil dazu ist ja das RPG eigentlich nicht gedacht. Ich konnte mich dann am Ende gefühlt gar nicht mehr entscheiden, was ich machen soll - an dieser Stelle wäre es ja beispielsweise kein Weltuntergang wenn Jörn das auch schreibt, wenn er da so genaue Vorstellungen hat.

Anke:

Das stimmt, das war problematisch mit dem Basecamp und da habe ich schlicht was verpeilt, weil ich nämlich genau an der Stelle erstmal hängen geblieben bin, ob die jetzt da schlafen oder nicht und was die da alles jetzt haben oder nicht, so habe ich auch in anderen Logs immer mal nachgeguckt was dazu dasteht und nichts gefunden - wahrscheinlich übersehen.

Generell:
Weiß ich, dass das Log jetzt nicht enorm sinnbeladen ist und die Handlung voran treibt, aber mir war das lieber, als gar nichts zu posten. Ich fühlte mich da handlungstechnisch ein wenig in der Sackgasse. Und ich war jetzt einfach auch ein bisschen zu k.o. um die ganze Zeit Wikipedia durchzugehen um ein Log zu schreiben.
Der ganze Zwischenfall mit dem Hund ist halt krass frustrierend. Ich wollte schon viel länger ein Log gepostet haben, wie ihr ja wisst. Nun ging das leider nicht so schnell, weil ich ja auch einiges tun musste (Erst Hundeklinik, dann ich Notaufnahme innerhalb von paar Stunden, nächster Tag Hausarzt, nochmal KH zum Check, scheiße schlafen, trotzdem noch einkaufen diesdas, alles alleine regeln), die Antibiotika machen krass müde, in einer Woche geht die Uni los und - ja. So kann es doch mal geschehen, dass ein schlechtes Log passiert. Das war ein richtiger Biss mit allem drum und dran, Löcher, Blutergüsse etc. - ich habe es jetzt bloß nicht gleich für nötig gehalten, einen Aufsatz über den Zwischenfall zu schreiben und noch lustige Ekel-Bilder davon anzufügen wie ein Pitbull-Biss aussehen kann Zwinker Am Ende bleibt mir nur die Erleichterung, dass ich den schlimmsten Biss abgefangen habe und mein Hund schon wieder recht fit ist. Und ich weite Hosen besitze. Blblblbl nun gebt der Omma halt mal 2 Wochen Zeit und dann geht das alles schon wieder.

Es ist kein Drama, oder? Ich kann dieses Log durchaus löschen und ein neues schreiben.
[Bild: LdhDcRs.png]
Zitieren
#5
Vielleicht sind wir alle etwas überstresst. Hatte auch schlechte Woche (Katze meiner Mutter gestorben, Mutter im Krankenhaus, selbst Zahndocstress und Semesteranfangsstress). Vielleicht konzentrieren wir uns erst mal auf das Wichtige, d. h. du auf die Uni und das Gesundwerden. Zwinker

Das Problem war, dass wir eigentlich nicht wussten, was wir mit dem Storyvorschlag machen sollten, so wie er war, weil es keinen Anreiz gab , warum wir hätten auf die Erde kommen sollen und ausgerechnet nach Deutschland und was wir dort suchen sollten. Wie gesagt, irgendeinen Rohstoff, den kann man immer irgendwo besorgen, ohne viel Interaktion. Also habe ich die Sache mit Gerschoni erfunden, weil uns das 1. einen Grund gibt, nach Deutschland zu kommen und 2. überhaupt einen Plot generieren ließ: was wollen wir, wer ist unser Gegenspieler, was ist der Zeitfokus, etc.
Ich würde vorschlagen, dass wir diese nicht so ganz beliebte Story etwas schneller zum Ende bringen. Dann erwischen wir Gerschoni, zurück auf die Picard, Antrieb reparieren und in unsere Zeitlinie zurück. Damit ist (wie geplant) die Picard dann zu Hause und wir können pausieren, bis wir wieder Luft und Lust haben.
[Bild: Sareth-neu.jpg]
Zitieren
#6
Jau also ich fand ja die Idee Zeitreise ins 20. Jh generell cool, ist ja auch nicht so dramatisch wenn sich das ganze manchmal anders entwickelt als gedacht, passiert.
Also ich habe grundsätzlich Lust momentan, manchmal gibt es halt Phasen oder Momente, wo man mal nicht so gut kann, aber pausieren würde ich deshalb jetzt nicht.
Nur, vielleicht könnte Jörn sich in Bezug auf das RPG etwas mehr entspannen, das wäre sehr schön. es hängt ja nichts größeres davon ab, dass die Logs hier alle ausnahmslos qualitativ und quantitativ hochwertig sind. Weil ich ansonsten nicht mehr entspannt mitschreiben kann wenn ich das Gefühl habe, eine Leistung erbringen zu müssen um ehrlich zu sein.
In dieser Situation war ich jetzt echt etwas pissig weil ich vorher auch noch gesagt habe, dass ich grade nicht so auf der Höhe bin.
Die Entspanntheit dieses RPGs hat dafür gesorgt, dass ich hier immer Freude hatte, also lasst uns das bitte aufrecht erhalten Smile
Wir hatten ja sonst auch keine Konflikte, also das ist doch gar nicht nötig.
Wer immer hohe Erwartungen hat, wird eh schneller enttäuscht.

Dir auf jeden fall gute Besserung und auch deiner Mutter! Und dass der Semesterstart nicht zu stressig für dich wird.
[Bild: LdhDcRs.png]
Zitieren
#7
Danke.
Mir ist es auch sehr wichtig, dass wir qualitätvolle Beiträge schreiben in einer durchdachten und sinnvollen Geschichte mit Charakterentwicklung. Das hat uns aus anderen RPGs, wo mit Vorliebe Konsolen explodierten oder private Liebesgeschichten abgehandelt wurden, immer heraus gehoben.
Das bedeutet natürlich nicht, dass es auch humorige Einschübe geben kann, es muss eben alles stimmig zusammen passen und den Plot weiterbringen.
Das ist auch der Grund, warum wir uns vorher immer intensiv Gedanken machen sollten, ob wir diese oder jene Geschichte schreiben und was wir überhaupt für einen Chara porträtieren wollen. Denn WIR müssen die Geschichte innerhalb des Star Trek-Gedankens sinnvoll entwickeln, so dass sie sich letztlich wie ein kleiner Roman oder ein Drehbuch zu einer Folge liest. Und WIR müssen wissen, wohin wir mit unseren Charas wollen, wer die sind, was die für Ziele haben, etc.
Bevor wir mit einem Plot starten, macht sich die Spielleitung bzw. der Erfinder des Vorschlags Gedanken, was unsere Ziele sein könnten, an denen wir eine in sich schlüssige, spannende, manchmal der Situationskomik verhaftete Story aufbauen können, in der jeder Spieler sich positionieren und einbringen kann.
Was Leistung angeht, finde ich persönlich, dass man immer nach dem besten Ergebnis streben sollte, immerhin stehen wir ja in einer Tradition, die wir hochhalten wollen.
[Bild: Sareth-neu.jpg]
Zitieren
#8
Stimme dir total zu. Geht mir ja eher darum wie man damit umgeht, wenn jemand mal nicht was Gutes liefert, also mir ist das immer egal, solange keiner mit den Charakteren der anderen Schabernack treibt oder komplett die Handlung verwurstet etc. pp., Kritik geht ja voll klar, ist nur eine Frage wie und wie sehr man das überhaupt gewichtet.

Also grundsätzlich, für Plots ist es glaube ich schlecht, wenn man sich da genau an etwas orientieren will, was in der Realität oder in einem anderen Fiktiven Werk passiert ist. Also als Beispiel eben wie es jetzt so passiert ist. Weil es meiner Meinung nach die Handlung in einen ganz engen Rahmen zwängt und wir kaum die Möglichkeit haben, uns etwas eigenes auszudenken.
So sind wir ja gezwungen, erstmal den historischen Sachverhalt genau zu rekonstruieren und können selbst nur neu dazu erfinden, was unsere Charaktere da machen. Und bei dem Setting - ist mir das doch gewissermaßen extra unangenehm. Ich habe gedacht, wir schreiben irgendwie an Hitler vorbei oder so. wie bei Star Trek in den Zeitreisen, wo sich halt immer ein ganz eigenes Abenteuer ergeben hat, das sich nicht komplett, sondern nur lose an historischen Ereignissen orientiert hat. (Bsp: Schablonen der Gewalt).
Das war dann aber nach dem Log mit Gerschonis Verschwinden ganz klar meine groooße Befürchtung, dass ich jetzt mit Hitler als NPC schreiben muss.
Meinen Charakter mit Adulf zu konfrontieren ist mir eine Nummer zu groß gewesen, gebe ich ganz ehrlich zu Blblblbl
Ich wollte mich also lieber ein bisschen herummogeln das selbst zu schreiben als mich da jetzt groß zu beschweren weil ich das Gefühl hatte, für den Rest ist das kein Problem und wenn ich die fraglichen Logs nicht schreiben muss ist es mir ja an und für sich auch Wurst Zwinker
[Bild: LdhDcRs.png]
Zitieren
#9
Ich kann dazu nur sagen, ich war die einzige bei der Abstimmung über diesen Plot, die dagegegen gestimmt hat. Grund: ich habe es als zu schwierig für die Schreiber, mit genau diesem Zeitsetting und seinen Details, das entsprechende Recherche verlangt, klar zu kommen. Aber alle drei andren haben dafür gestimmt, und zwar mit Begeisterung.

Andererseits betrachte ich gerade solche Szenarien, bei denen man auf den ersten Blick Gänsehaut bekommt, als Herausforderung für den Schreiber, wirklich tiefe Geschichten zu verfassen. Wieviel Drama kann entfaltet werden, wenn man z.B. etwas schreibt, wo (um A. H. aus dem Spiel zu lassen), ein Typ von einem jungen Bin Laden gerettet wird und dem dann eigentlich sein Leben verdankt - obwohl er doch weiß, dass der ein Massenmörder wird. Oder solch ähnlichen Geschichten, die die Möglichkeit geben, wirklich die Tiefe und Konflikte etc. auszuloten.
[Bild: Sareth-neu.jpg]
Zitieren
#10
Deine Bedenken waren total berechtigt.

Was machen wir jetzt? Soll ich ein neues Log machen?
[Bild: LdhDcRs.png]
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste