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Zwischenlog 11 - Nalae, Rewdak & NPCs
#1
Jointlog 2: Stella & Vince


*VINCENT*


Riva Prime, Ruinen der Hauptstadt


„Habt ihr überhaupt einen Plan?“ Nalae wirkte angespannt. „Wir sitzen jetzt seit Wochen auf diesem Planeten fest und irren nur im Kreis, wie wollt ihr denn von hier verschwinden?“

Sofia, welche direkt vor ihr ging, wandte sich zu ihr um. „Wir suchen uns ein flugfähiges Shuttle und hauen hier ab.“

„Und wo wollt ihr das finden? Hier gibt es nur Geröll und Schiffswracks, eher finden wir von Rabenstein direkt hier unten.“

„Ka sorgne, kleine, wir schnappen uns a paar Wracks und bauen aus zwei kaputten Schiffen ein ganzes.“ warf Rainer von hinten ein. „I hob des scho a paar ma' g'macht, des wusel und werkel ich uns z'samma.“

„Moment, man darf dich nicht in die nähe von elektrischen Geräten lassen, aber du baust ein Raumschiff?!“ Nalae konnte kaum verarbeiten, was sie da hörte. Nach allem, was diese äußerst exzentische Truppe die letzte Woche getan hatte, schaffte sie es immer noch, von ihr verstört zu werden.

„Ach das geht schon“, warf Felix ein. „Rainer hat schon als kleiner Junge mit seinem Vater an Raumschiffen rumgeschraubt, er sollte es nur nicht bedienen.“

„Na das kann ja was werden.“ Nalae war nicht so zuversichtlich, dass dieser Plan Früchte tragen würde, aber selbst hatte sie gar keinen, also konnte sie genau so gut mit ziehen.

Nach ca einem halben Tagesmarsch, der sie durch Rainers sehr häufige Verschnauf- und Sitzpausen nicht so weit gebracht hatte wie erhofft, erreichten sie das Stadtzentrum. Da hier der ehemalige Regierungssitz Riva Primes zu finden war und die Kämpfe hier zu ihrem Höhepunkt kamen, gingen sie davon aus, dass es hier die meisten Überreste von Schiffen diverser Art zu finden gab und behielten recht.

„Rainer schau, wir sind da!“ Sofia wirkte überglücklich. „Jetzt kannst du uns zeigen aus welchem Holz du geschnitzt bist und uns ein Luxusshuttle zurechtmachen, damit wir endlich hier weg kommen. Wessen bescheuerte Idee war es überhaupt, auf diesem Dreckloch zu landen?“

Felix zuckte unmerklich zusammen. Es war allen noch frisch in Erinnerung, dass er darauf bestanden hatte, einem Notsignal fragwürdigen Ursprungs nachzugehen, welches sich auf diesem Planeten befand und sich kurz nach ihrer Landung in Luft auflöste.

„Hey, Leute!“
Er reagierte blitzschnell, dank seiner langerhand eintrainierten Reflexe. „Ich geh schonmal los und suche uns einen Navigationsdatenquantenprozessionsreaktorkern, das wichtigste Bauteil in so einem Rauschiff.“

„An was?“ wollte Rainer wissen, doch da war Felix bereits zwischen den Wrackteilen verschwunden.


*Stella*

„Irgendwie ist er auffällig oft beschäftigt, wenn eine wichtige Aufgabe oder ein Problem anliegt“, bemerkte Sofia und schaute kopfkratzend hinter Felix her.
Ihre Überlegungen wurden von Rainer unterbrochen, der lauthals einen Fund vermeldete.

„Leude! Is' des geil hier!“

Er hatte einen sehr lädierten, aber offenbar noch mit funktionsfähiger Peripherie ausgestatteten Deltaflyer gefunden.

„Da fehlen aber ein paar Teile, fürchte ich“, stellte Nalae nach einem eingehenden Check fest.

„Des is ka Problem, da hintne is' 'n terranisches Shuttle. Ich bin sicher, da können wir ein funktionsfähiches Ding draus machne, so wie ich des gsagt hab. Aweng wuseln und werkeln, des basst scho!“

„Es ist mir egal wie es fliegt, hauptsache es fliegt!“, erklärte die Rianha und schleuderte aus Langeweile einen Stein auf ein Wrackteil, das scheppernd in sich zusammenbrach. 

„Wo ist dieser blonde Waschlappen? Wir brauchen jeden Mann hier!“

Wenn diese Gurkentruppe sie noch mehr Zeit kosten würde, so würde dies ihre Pläne in Gefahr bringen. Die Rianha hielt es auf diesem öden Loch einfach nicht mehr aus!
Ihre gemeinsame Zeit mit Rabenstein schien sie zumindest etwas weniger impulsiv gemacht zu haben, allerdings spührte sie, wir ihr altes Temperament dabei war, sich seinen Weg zu bahnen.

„Hey....Sofia...sorry! Ich habe dir etwas mitgebracht.“

Felix tauchte wenige Minuten, nachdem Sofia seinen Namen lauthals gerufen hatte, verstaubt und zerzaust aus den Trümmerteilen auf.
Er reichte ihr irgendein völlig zerschmolzenes Wrackteil, das ganz entfernt an ein Collier erinnern könnte, wenn man sehr, sehr viel Fantasie einsetzte.

„Hier, ich dachte...ich dachte, das sieht irgendwie...schön aus...“, erklärte Felix verlegen und wollte es ihr umlegen.

„Boah ih Felix, spinnst du jetzt völlig?!“, kreischte Sofia und flüchtete vor Felix' Weltraummüll-Offensive.
„Hör auf, mich mit Schrott zu befummeln!“

Nalae trat in Erscheinung.

„So, jetzt reicht mir das hier mit dem Rumgekasper!“

Sie nahm sich einen jeweils links und einen rechts und zog beide zu den Wrackteilen, zwischen denen Rainer geschäftig schnaufend und schwitzend hin und herlief, schweißte und hämmerte.
Ob er dabei etwas annähernd Brauchbares produzierte, wussten nur die Götter.

„Du kannst ja auch mal mithelfen!“, schnaubte Sofia.

„Ich bin ARZT und kein Ingenieur“, erwiderte Nalae. „Und jetzt los!“


*Vincent*

„Hey ich bin auch Ar-“, wollte Felix ansetzen doch er erstarrte, als er Sofias Blick sah. „Du wärst gerne Arzt aber leider hast du dich dagegen entschieden, deine Fachprüfung zu machen und stattdessen lieber zu versuchen, mich mit einer Militärkarriere zu beeindrucken, weil du der Meinung bist, deine Verlobte kann nicht einmal etwas ohne dich erreichen und nun sieh wo es uns hingeführt hat!“ Ihre letzten Worte waren halb geschrien und halb in Tränen erstickt.

„Ruhe jetzt!“, herrschte Nalae beide an. „So ein Raumschiff baut sich nicht von selbst und ich bin die einzige hier, die noch bewaffnet ist, also muss ich ohnehin Wache halten!“ Sie schleuderte beide von sich und drehte sich auf dem Absatz um, um sich einen Aussichtspunkt zu suchen.

Nach ein paar Stunden der harten Arbeit präsentierte Rainer stolz sein Machwerk. Das Raumschiff sah aus wie Frankensteins Raumfahrtzeug gewordener Alptraum, aus Gründen die niemand nachvollziehen konnte, hatte Rainer die größtenteils intakte Hülle des Delta Flyers aufgeschnitten und, mithilfe eines gefundenen Hydroschweißers, die Hüllen von einem Imperialen Shuttle und eines Romulanischen Scorpion Fighters zusammengepuzzlet.

„Des han Sofia und ich z'sammg'baut, Felix is scho widder wech alder!“, verkündete er.

„Wo steckt dieser Taugenichts denn jetzt schon wieder? Hat er zumindest eine glaubwürdigere Ausrede aufgetischt als einen Navigationsdingsbumsreaktor? Ich lasse mir das wirklich nicht mehr länger von ihm bieten!“ Sofia wirkte immer noch sehr aufgebracht, doch Nalae bedeutete ihr, ruhig zu bleiben. 

„Der findet sich spätestens dann wieder an, wenn wir die Triebwerke anlassen“, sagte sie bestimmt. „Ich vertraue dem Schrotthaufen hier zwar nicht wirklich, aber hierbleiben und versauern will ich dann auch nicht.“

„Zum Thema Triebwerke, der Fusionsantrieb ist etwas schwachbrüstig, weil uns dafür ein paar Teile fehlen, Rainer hat diesen aber für den Start mit einem klassischen Verbrennungstriebwerk substituiert.“

„Genau des hamwa so g'macht.“ Steuerte Rainer bei, der nicht genau verstand, was Sofia gesagt hatte, aber sich sicher war, dass er gelobt wurde.

Nalae rollte die Augen bei der Vorstellung, in einer knatternden Büchse zu sitzen, welche mittels brennbarem Flüssigtreibstoff angetrieben wurde, aber eine Alternative gab es nicht. „Na schön, dann auf geht’s.“ Energisch zog sie am Steuerungshebel der Shuttlerampe.

„Seid ihr etwa schon fertig? Ich habe nach Teilen gesucht und das hier gefunden.“ Felix kam selbstverständlich genau pünktlich zum Shuttlestart um die Ecke gebogen und hielt der Crew einen kleinen Zylinder vor, welcher keine erkennbare Funktion hatte.

„Des brauchmer net, schmeiß des wech“, grollte Rainer, sichtlich genervt.

Nachdem Felix den Ballast losgeworden war und die Crew der von Rainer einfallsreich benannten „Altteilshuttle 8“ die Brücke bemannt hatte, zündete Rainer die Hilfstriebwerke, welche mit einem lauten Röhren ansprangen.

„Etzad oder nie, aller!“ Brüllte der Mann, dessen Gewicht dank der auf sie wirkenden G-Kräfte inzwischen an der Obergrenze zur metrischen Tonne kratzte. Dem Rest der Crew erging es nicht viel besser, der Aufstieg in die obere Atmospähre und damit in die Schwerelosigkeit, war für niemanden angenehm und als sie aus dem Gravitationsfeld des Planeten entkamen, herrschte Nalae Rainer an, die Hilfstriebwerke abzuschalten.

Rainer druckste ein wenig herum bis er resignierend ein „Des geht ned.“ zum Besten gab. „Die sind so am Schiff positioniert, dass wir sie anmachen können, ausmachen aber nicht, verstehst du?“

„Heißt das, wir fliegen jetzt geradeaus, bis der Treibstoff leer ist? Hast du zumindest berechnet wie viel wir brauchten, damit wir nicht wochenlang geradeaus fliegen?“, fragte Nalae entsetzt.

„Ne, aber des ist net so a Problem, der Tank war eh nur halbvoll“, gestand der wohl gefährlichste Mechaniker der Galaxis.

Gerade als Nalae etwas erwidern wollte, erschütterte eine Explosion das Shuttle. „WAS WAR DAS DENN?“, brüllte Nalae erschrocken

„EIN KONTAKT AUF DEN SENSOREN! WAS SOLL ICH JETZT TUN WIR WERDEN BESCHOSSEN WAS PASSIERT HIER!“, kreischte Felix mit Tränen in den Augen an der OPS.

Nalae beruhigte sich kurz und befahl, einen Kommunikationskanal zu öffnen. Das Gesicht auf ihrem Bildschirm überraschte sie und sie erschrak sichtlich.

„Mir ist egal wer ihr seid, aber euren qualmenden Haufen Raumschrott zerschieße ich nur zum Spaß.“ Tönte Rewdaks Stimme durch die zusammengeschusterte Kabine.


*Stella*

„Rewdak!“, entfuhr es Nalae.

„Ich will nicht sterben!!“, zeterte Sofia im Hintergrund.

„Felix, lass mich, ich-“

„Was is des für ein granger Basdard!“

„Ist jetzt hier mal Ruhe im Puff?!“, brüllte Nalae und schlug mit dem Kolben ihres Phasers auf die Konsole.

„Rewdak! Verdammt, du wirst hier gar nichts zu schrott schießen! Mach dich gefällgst nützlich, ich stecke hier ganz schön in der Klemme mit diesem Haufen von...“

Rewdaks röhrende Lache unterbrach die Rianha.

„Wie ich sehe, bist du in bester Gesellschaft!“, stellte er fest.

Nalae verdrehte die Augen.

„Sind hier eigentlich alle nur noch Hirse im Kopf? Du hättest mich fast abgeknallt, du amoklaufender Ameisenbär!“, polterte die Ärztin.

„Boah komm Nalae, noch genauso nachtragend wie damals? Wie wär's mal mit 'n bisschen Wiedersehensfreude, eh? Und etwas Dankbarkeit, dass ich dich aus diesem fliegenden Leichensarg befreie.“

„He! Was soll des heißne??!“, polterte Rainer aus dem Hintergrund.

Nalae verschränkte die Arme.

„Wenn du schonmal da bist, kannst du dich auch nützlich machen, du alter Halsabschneider. Ich sitze hier mit drei völlig geistig verwahrlosten Deppen auf einem Schrottkahn, der nur geradeaus fliegen kann, aber ich habe ein äußerst wichtiges Anliegen!“

„Und das ist jetzt mein Problem? Ich soll dir helfen, weil wir uns kennen?“
Rewdak gähnte.

„Du hast Glück, Kleines. Ich bin gerade unterwegs wegen eines Nullachtfuffzehn-Kopfgeldauftrages. Absolut langweilig, meine einzige Freude ist es, ab und an ein paar hässliche Schiffe aus dem Weg zu ledern.
Vielleicht seid ihr Pappnasen wenigstens für 'n bisschen Unterhaltung gut. Aber ewig könnt ihr nicht mitfliegen.“

„A-a-a-aus dem W-w-w-weg le-le-le---?“

„Klappe zu Felix, du hast den Mann gehört! Er bringt uns weg von hier – ohne, dass wir stundenlang geradeaus fliegen!“, keifte Sofia.

„Verdammte Axt, ich hab stundenlang gewerkelt und etzardla soll ich des Schiff hier liegne lassen?!“, protestierte Rainer.

Rewdak beamte die vier ohne ein weiteres Wort auf seinen kleinen Kahn und feuerte eine ordentliche Salve Photonentorpedos auf den fliegenden Blechkasten.

„Schönes Feuerwerk“, kommentierte der Söldner.


*Vincent*

„Wohin bringst du uns?“, fragte Nalae inquisitiv. „Ich war auf dem Weg von Rabenstein zu finden, die drei dort scheinen ein ähnliches Ziel zu verfolgen, warum auch immer man den Flottenzirkus diese Aufgabe übernehmen lässt.“

„Das trifft sich gut, ich wollte direkt danach auch zu ihm.“, antwortete Rewdak. Das war zwar technisch gesehen keine Lüge, doch die Gründe hinter der Rettung und des Taxiservices waren nicht ganz die selben. „Ich kann euch mitnehmen, der alten Zeiten willen.“

„Wie kommt es, dass du alleine bist? Wo ist Sarek?“

„Den Alten habe ich auf einem alten Außenposten sitzen gelassen, sei froh, dass er nicht dabei ist, der hätte geschossen ohne euch an Bord zu teleportieren.“ Rewdak wirkte amüsiert darüber, seinen ehemaligen Mitstreiter kalt abserviert zu haben.

„Ist er so wütend?“ Nalae wirkte fast etwas eingeschüchtert.

Rewdak lachte kurz auf. „Und wie! Er hat stundenlang etwas von Fahnenflucht und Treulosigkeit gezetert, als ob auch nur irgendetwas davon von Belang wäre. Im Kern ist er eben doch nur ein Vulkanier.“ Er wurde kurz wieder ernst. „Er würde dich trotzdem desintegrieren wenn er dich zu Gesicht kriegen würde.“

„Naja gut, das kann ich mir vorst-“ Nalae wurde abrupt unterbrochen

„FÄÄÄÄÄLIXNEEEEEE!!!“ Rainers Gebrüll hallte durch das Shuttle. „FÄLIXNE ETZAD REICHTS! Des war MEIN Shuttle, des hab ich mit Sofia gebaut g'habt, da hast du gar nix mitgearbeitet!“

Nalae begab sich in das Quartier, in das die 3 notdürftig untergebracht waren. „Was ist denn hier los? Was macht Felix da im Lüftungsschacht?“

„Felix verhält sich wieder dumm und egoistisch, wie die ganzen letzten Wochen schon“, antwortete Sofia mit einer Mischung aus Genervtheit und Resignation. „Lass ihn einfach in seine Ecke kriechen, langsam habe ich die Faxen dicke.“

Damit entfernte sie die Decke, die Rewdak ihr bei ihrer Ankuft überlassen hatte, aus der improvisierten Doppelkoje von Felix und ihr und legte sie in die mit Gebäckkrümeln und Flecken übersähte Koje von Rainer. In der wohl romantischsten Geste seines Lebens setzte Rainer die frische Limonade, die er sich repliziert hatte ab und schob Sofia das überschäumende Getränk ins Gesicht.

„Ihr seid der unbrauchbarste Trümmerhaufen der Galaxis, mir ist egal, wer woran mitgeschraubt hat, wenn ihr nicht sofort still seid, deatmosphärisiere ich dieses Quartier.“

„I glaub sie mag uns“ war das letzte, was sie hörte, als die Tür sich hinter sich verschloss.


*STELLA*

Es dauerte eine geschlagene Woche, bis Rewdaks Schiff den Wüstenplanet anflog, den der Rianha als Ziel anvisiert hatte.
Was auch immer er dort wollte – Nalae war viel zu erschöpft, viel zu wütend und viel zu verwirrt um sich über solcherlei Trivialitäten Gedanken zu machen, nachdem sie eine Woche lang mit ihren drei neuen Kumpanen gereist war.

Rewdaks Frachter schwenkte in den Orbit ein.

„Ich hab' keine Ahnung was du vorhast, aber ich werde sicher nicht in der nächsten Ödnis stranden“, gab Nalae zu verstehen.“

„Nalae, Nalae.“
Rewdak schüttelte den Kopf.

„Nun warte erst einmal ab. Ich habe eine nette, kleine Überraschung für dich vorbereitet. Ich bin mir sicher, sie wird dich nach dieser Reise erheitern.“

Die Rianha verstand nun gar nichts mehr und fühlte sich zum erstenmal genauso schlau wie ihre katastrophalen Kumpanen.

Der Trupp beamte auf die Oberfläche des kargen Planeten.
Es war ein alter Schiffsfriedhof, auf dem sie materialisierten.

Rewdak stürzte sich inmitten der Wrackteile.
Er traute seinen Augen kaum.

Seine Mitstreiter aus der Assassinengilde – tot! Abgeschlachtet, allesamt. Von Rabenstein, den er hier vermutet hatte, fehlte jede Spur.

„Was ist das hier?“, fragte Nalae und scannte die Umgebung.

„Ich empfange ein schwaches Lebenszeichen!“

Der Überlebende, den sie fanden, war mehr tot als lebendig.

„Schnell! Was ist hier passiert?“, fragte Rewdak.

„Rabenstein...alle getötet...er ist...“

„Wo ist er hin?! Antworte!“

Rewdak war nicht sehr gändig, wenn er an Informationen gelangen musste.
Er musste diesen Überlebenden auspressen wie eine Zitrone bevor er sein Leben aushauchte.

„Stratarura...“, brachte der halbtote Assassine nur hervor.

„Stratarura...Stratarura, was? Ist das ein System? Ein Planet? Hast du Koordi-
verdammt! Tot!“

Rewdak feuerte ein paar wütende Salven auf die umliegenden Trümmerhaufen, die mit einem lauten Getöse in Flammen aufgingen.

„Ich werde diesen Rabenstein Molekül für Molekül in seine Einzelteile zerlegen“, knirschte Rewdak.

„Zurück an Bord! Wir müssen rauskriegen, was Stratarura bedeutet.“


AN BORD VON REWDAKS SCHIFF

Zumindest eine Datenbank konnte das nicht gerade reichhaltig ausgestattete Schiff des Söldners vorweisen – und glücklicherweise wurde man fündig.

Rewdak schnaubte wütend.

„Gut. Es handelt sich um einen ziemlich unauffälligen Planeten, nur ein weiteres dystopisches Loch in diesem interstellaren Trümmerhaufen.
Nicht weit von hier, drei Tage vielleicht.“

Der Rianha setzte Kurs auf Stratarura und ging auf Warp.

„Diesmal entgeht mir dieser klerikale Lackaffe nicht!“
[Bild: LdhDcRs.png]
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#2
Gute Idee, dass die Assassinen Rewdaks Leute waren =) ! Stratarura war zwar eigentlich der Wüstenplanet, aber wir können es ohne Probleme so halten, dass dies das endgültige Reiseziel der Mafiositruppe war und sie auf dem Wüstenplaneten nur Station gemacht haben. Und die Assassinen haben vielleicht die Mafiosi belauscht, dass diese nach Stratarura wollten.

ANSELMUS: dass heißt, du wirst keine Station auf dem Wüstenplaneten machen, sondern das ominöse Endreiseziel anfliegen.
[Bild: Sareth-neu.jpg]
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#3
Ich hatte gedacht, Anselmus sei mit der Clover 13 auf dem Weg nach Stratarura Ultragrins
Deswegen habe ich sie dorthin gelotst.
[Bild: LdhDcRs.png]
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#4
Bitte aufmerksam lesen!

Anselmus ist NICHT mit der Clover 13 geflogen, sondern mit einem schrottigen Frachter.

Die Clover 13 war das Schiff der Gangster!

Ob deren angegebener Zielplanet dann auch tatsächlich stimmt, wissen wir leider nicht.

Und es sollte schon auch geklärt werden, wie ihr zu diesen Informationen kommt.
[Bild: hohardus.jpg]
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#5
Es ist teilweise echt schwer, sorry...ich hab wirklich die letzten Logs mehrmals aufmerksam durchgelesen um das ganze zusammen zu klamüsern, wir haben da n paar Stunden dran gesessen.
Es ist mir übrigens tatsächlich beim Lesen aufgefallen, weil die clover 13 eigentlich vorher geflogen ist und Anselmus sollte ihr folgen -
allerdings stand dann in deinem Log die Überschrift
========== An Bord der ‚Clover 13‘ ==========
[Bild: LdhDcRs.png]
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#6
Stimmt, dämlicher Fehler! Entschuldigung.
[Bild: hohardus.jpg]
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#7
kann passieren Smile
[Bild: LdhDcRs.png]
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