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Schmutzige Hände - Log 2 NPC/DuVal
#1
Erde/Paris/Verteidigungsministerium der Föderation/Büro des Ministers
 
War das Gespräch zwischen Botschafterin T'Gamahal und Militärattaché Tr'Vorkath vom Romulanischen Imperium auf der einen Seite, sowie dem Präsidenten der Föderation auf der anderen Seite, noch einigermaßen diplomatisch abgelaufen, so entwickelte sich das Gespräch zwischen Tr´Vorkath und Verteidigungsminister DeRaaf allmählich zum Desaster. Militärattaché Tr'Vorkath kam gerade zum Zentrum seiner Aussage über den angestrebten Friedensvertrag mit den Klingonen.
 
TV: Nun, seine Exzellenz der Prätor geht davon aus, dass dies zu einer Erweiterung des außenpolitschen Spielraumes für das Empire führt. Es werden sich neue Perspektiven ergeben. Diese könnten durchaus neue Allianzen, aber auch Veränderungen für alte Allianzen bieten.
 
DeRaaf lächelte schwach.
 
DR: Soso. Veränderungen.
TV: Die Föderation hat der Tatsache ins Auge zu sehen, dass das Universum sich nicht um die Föderation dreht und sich gewisse Dinge eben verändern. Dazu gehören auch Allianzen.
DR: Eine interessante Aussage. Ich höre hier die Worte von Botschafterin T'Gamahal: Die Allianz mit der Föderation böte nicht nur Vorteile.
TV: Vom Standpunkt der Galae aus, ist die Allianz mit der Föderation nützlich, aber nicht das Maß aller Dinge. Eine Allianz kann auch einengen!
DR: Ist diese auch die Meinung seiner Exzellenz des Prätors?
TV: Wie ich schon sagte, es ist der Standpunkt der Galae.
DR: Diese Worte habe ich schon des Öfteren von gewissen Senatoren auf Ch´Rihan gehört. Und diese ist eben etwas beunruhigend.
TV: Die Föderation fürchtet Veränderungen!? Oder etwa die Stärke der Galae? Eventuell sollte die Galae in Zukunft die Richtung innerhalb der Allianz vorgeben.
DR: Diese Worte klingen eher danach, als ob Sie die Allianz lösen wollten. Eine Allianz, welche beiden Seiten nur Vorteile gebracht hat.
TV: Offen gesagt Herr Minister. Wenn wir die Allianz lösen wollten, würden wir das auch ohne Ihre Erlaubnis tun. Welche Vorteile hat uns diese Alllianz denn gebracht, wenn ich fragen darf?
DR: Die Unterstützung bei 2 Kriegen. Eine Unterstützung ohne die das Empire heute wahrscheinlich doch sehr eingeschränkt wäre. Fragen Sie mal seine Exzellenz, den Prätor. Er war persönlich involviert.
TV: Das war in der Vergangenheit. Wir müssen in die Zukunft sehen. Ja Herr Minister, auch wenn es Ihnen und der Föderation nicht gefällt, eventuell benötigen wir die Föderation nicht mehr. Haben Sie sich dies einmal überlegt? Eventuell suchen wir uns neue Partner. Starke Partner. Partner bei denen die militärische Führung in der Hand des Staatsoberhauptes liegt und nicht in der Hand eines Ministers.
DR: Ich nehme diese Worte als das was sie sind. Als Versuch einer gezielten Provokation. Das kleine Einmaleins der Diplomatie. Und was die Stärke der Galae betrifft, so erinnere ich mich an die letzte öffentliche Übertragung aus dem Senat. Ein Senator, ich glaube es war Senator Tr´Vikal bemängelte sehr deutlich, dass viele große Häuser keine Schiffe mehr für die Galae bereit stellen, dass die Flotte auf ein Viertel des Standes vor dem klingonischen Bürgerkrieg gesunken ist und dass man, ohne die Föderationsflotte die Grenzen nur schwer sichern könnte. Ganz zu schweigen von einem eventuellen Angriff Dritter. Und dies wurde von einem Vertreter der Galae sogar bestätigt. Und Sie reden von der Stärke der Galae? Also bitte.
 
Tr'Vorkath wurde jetzt lauter.
 
TV: Was wollen Sie damit sagen?
 
DeRaaf begann intensiv, seine Brille zu putzen. Kein gutes Zeichen.
 
DR: Erstens vergessen Sie gerade Ihre guten Manieren, für die Sie eigentlich bekannt sind. Zweitens wird in diesem Büro nur einer laut, wenn überhaupt. Und das bin ich. Drittens vergessen Sie, wo Sie sich befinden. Viertens geben Sie gerade jenes Bild eines Rihannsu ab, welches von den Gegnern der Allianz innerhalb der Föderation so plakativ überall beschrieben wird: Arrogant und provokant. Das ist gewisse nicht im Sinne seiner Exzellenz, des Prätors. Ich gehe davon aus, dass man ihn über Ihre Worte unterrichten wird. Fünftens ist eine Allianz nicht nur eine militärische Angelegenheit, etwas was evtl. nicht in Ihr Resort fällt.
TV: Das ist….
 
DR: Und sechstens habe ich nun die Ehre Ihnen einen guten Tag zu wünschen.

Tr'Vorkath stand wortlos auf und verließ das Büro. Nein, das Gespräch war auch nicht in seinem Sinne gelaufen.
 
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Ortswechsel:,

Pluto / Geheime Basis der Sektion 31

Agent Theo Hemsworth nahm die Kopfhörer ab und lachte laut.

TH: Haha, habe ich die Ehre Ihnen einen guten Tag zu wünschen. Haha, der war gut. DeRaaf hätte man als Präsidenten wählen sollen. Obwohl er wohl keine Lust dazu hatte.

Der hagere dunkelhäutiger Mann vom Schreibtisch gegenüber, Commisioner Conway, Leiter der Abteilung 2 A schüttelte den Kopf.

Co: Woher haben Sie diesen Livefeed?
TH: Nun, ich habe den Kanal gefunden.
Co: Wo?
TH: Bei der Durchsicht der alten Listen.
Co: Wenn DeRaaf herauskriegt, dass er überwacht wird, rollen Köpfe.

Eine Stimme ertönte jetzt im Raum
 
< Und zwar wortwörtlich.>
 
Ein elegant gekleideter Mann betrat den Lichtkegel der Deckenbeleuchtung. Conway schnaufte.
 
Co: DuVal. Sie kommen reichlich spät. Was für eine Show haben Sie auf Ch´Havran abgezogen?
 
DuVal lächelte dünn.
 
DV: Über meine Privatangelegenheiten bin ich Ihnen keine Rechenschaft schuldig, Conway.
Co: Sie scheinen zu vergessen, wer Ihren extravaganten Lebensstil finanziert.
DV: Mein Unternehmen. Nicht die Sektion 31.
Co: Ich, als Ihr Führungsoffizier kann aber verlangen, dass Sie sich an meine Anweisungen halten. Oder sind wir uns jetzt zu fein dazu, Euer Hochwohlgeboren?
DV: Conway, Sie als Führungsoffizier? Sie können ja noch nicht einmal einen Hund ausführen!
Co: Sie arroganter Schnösel. Glauben Sie, als Erbe von DuVal Industries könnten Sie sich alles erlauben? Ich werde…
 
Mit lautem Poltern erschien ein hagerer Mann im Raum. Chief Superintendent Snow war der Leiter der Basis und derzeit mehr als erbost. Sein Bass dröhnte über 20m durch den Raum.
 
Sn: CONWAY, DUVAL! SCHLUSS JETZT! Für Ihre privaten Animositäten haben wir keine Zeit.
Co: Aber Sir, ich..
Sn: Sie halten jetzt den Mund. Alle beide.
DV: Meine Herren, diesen Tonfall bin ich nicht gewohnt. Einen erfolgreichen Tag noch.
Sn: Sie bleiben DuVal. Zumindest bis ich Ihnen Ihren neuen Auftrag erläutert habe.
DV: Und der wäre?
Sn: Kümmern Sie sich doch ein wenig um Dalok Rul. Oder kollidiert dies mit privaten Plänen?
DV: Eher weniger. Aber wie Sie wissen bin ich Geschäftsmann.
Sn: Wie üblich. 30% im Voraus, der Rest wenn Dalok Rul als Senator untragbar geworden ist.
DV: Nun, kommt Zeit, kommt Rat. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
 
DuVal rauschte aus dem Raum.
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