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Zwischen Licht und Finsternis - Log 21 / Sir Waltham - Druckversion

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Zwischen Licht und Finsternis - Log 21 / Sir Waltham - Robert Vandenberg - Sun-Jan-2024

IPS Albion / Walthams Büro

Harvey Miles, Sir Walthams Privatsekretär, kratzte sich am Kopf. Er hatte erwartet, dass Waltham über von Rabensteins Alleingang in Sachen Kontaktaufnahme mit den Tholiaernen, verärgert sein würde. Stattdessen schien sich Waltham in keinster Weise für von Rabensteins Aktionen zu interessieren. Nein, er blätterte durch die holographische Darstellung eines uralten Folianten und schien bester Laune zu sein. Miles konnte nicht mehr an sich halten.
Mi: Euer Lordschaft, entschuldigen Sie bitte meine Frage, aber was ist, wenn dieser von Rabenstein uns hintergeht?

Waltham lächelte ein wölfisches Lächeln.

Wa: Oh er wird uns hintergehen. Ich rechne fest damit.
Mi: Sir?
Wa: Er wird uns vielleicht nicht heute hintergehen. Denn er braucht uns noch als diejenigen, welche ihm seinen kleinen privaten Kreuzzug ermöglichen. Aber sobald er uns nicht mehr benötigt, wird er uns fallen lassen, wie ein Stück Müll.
Mi: Aber…
Wa: Ich weiß was Sie sagen wollen, Miles. Undank, Hinterlist etc. Aber damit muss man rechnen, wenn man es mit einem Mitglied der Inquisition zu tun hat. Das ist ihr Wesen, sie leben und atmen ihre Doktrin von der Nutzung, Benutzung und Entsorgung anderer, oder auch Ihrer selbst, um ihre Ziele zu erreichen. Denn das Ziel steht über allem. Sie fragen sich jetzt warum ich von Rabenstein dann unterstütze? Nun, genauso wie er uns nur als ein Werkzeug für seinen Aufstieg ansieht, so ist er für mich ein Vehikel für meine Rache. Im Übrigen habe ich Vorkehrungen getroffen, für den Fall dass unser Inquisitor der Meinung ist, er könne uns los werden. Dann wird er es bereuen.
Mi: Was haben Sie vor, Sir?
Wa: Der Genießer lächelt und schweigt.
Mi: Und was tun wir jetzt?
Wa: Zurück lehnen, abwarten was unser eifriger Geistlicher zu Stande bringt und ach ja, Tee trinken.

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Ortswechsel:

ISS Necron / Brücke

LaSalle war selten auf der Brücke. Er sah seine Aufgabe weniger als ausführendes, ständig Befehle gebendes Oragn, sondern mehr als derjenige, der die Ideen gab. LaSalles Einsatzgruppe befand sich noch immer im Warptransit. In 2 Tagen würde man bei Beta Sictis ankommen. Von dort aus gab es einen Zugang zu einer Ark-Straße durch das Grenzgebiet der Tholianer. Und LaSalle hatte nicht vor, sich von diesen Netzwebern aufhalten zu lassen. Doch genau dies schien Captain Vernon, dem Kommandanten der Necron, nicht zu gefallen. Das konnte LaSalle der ganzen Haltung des Captains ansehen. LaSalles drehte sich in seinem Sessel langsam zu Captain Vernon herum, welcher etwas eingeschüchtert neben LaSalle stand.

LS: Fühlen Sie sich nicht wohl, Captain? Haben Sie Schmerzen?
CV: Äh nun Sir, ich….
LS: Machen Sie aus Ihrem Herzen keine Mördergrube, Captain.
CV: Nun bei allem notwendigen Respekt , Euer Eminenz, aber wenn wir in das Gebiet der Tholianer einfliegen, benötigen wir da nicht eine Erlaubnis?
LS: Ich habe nicht die Absicht, eine Erlaubnis bei diesem überheblichen Gezücht zu besorgen. Ich fliege einfach ein.
CV: Aber Sir, das wird unweigerlich zu einem Konflikt führen.
LS: Ich rechne sogar damit, dass die Tholianer dies als Angriff ansehen und zurück schlagen werden.
CV: DeRaaf wird uns in der Luft zerreißen, wenn er davon erfährt.
LS: Captain Vernon, schon alleine wegen dieser Bemerkung sollte ich Sie kreuzigen lassen. Aber Sie haben Recht. DeRaaf würde uns an die Wand stellen lassen. Aber er wird mit etwas anderem beschäftigt sein und uns daher nicht in die Quere kommen.
CV: Ich verstehe Sir, die Tholianer!
LS: Exakt.
CV: Aber das könnte Krieg mit den Tholianern bedeuten.
LS: Einen Krieg, welchen ich, mit dem was ich auf Panox finden werde, beenden und die Tholianer, diese Ausgeburten einer kranken Hölle, vom Antlitz der Sterne wischen werde. Warten Sie es ab Captain!