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  Star Trek - "Picard"
Geschrieben von: Nalae D'Varo - Tue-Jul-2019, 07:32 PM - Forum: *** Buch- und Netztips *** - Antworten (6)

So, ich dachte, ich mal mal nen frischen Thread auf nur für die Serie, weil ich vor lauter Hype sehr viel dazu posten will und das Ding ist nichtmal released Zwinker

Ich habe ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass dieser...sehr ansehnliche junge romulanische Mann offenbar Teil von Captain Picards Crew sein wird.
Ich habe nur Sorge wieviel ich bei Amazon dafür bezahlen muss, um mir diesem epischen Kram in HD anzugucken.
Also ich muss sagen, ich habe mit Vielem gerechnet, wirklich Vielem, aber dass Romulaner eine entscheidende Rolle bekommen - damit nicht!
Offenbar hat man doch herausgefunden, dass diese eine recht stattliche Fanbase haben...wer weiß? Nunja. 
Ich halte mich zurück mit Fangirltum, bis das Ding losgeht und ich dann anfange, Screenshots zu machen.  

Eindeutig zu viel für meine Nerven das Alles! PicardGrin

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  Hinterhalt - Abschlußlog - Hohardus Edzardus
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Tue-Jul-2019, 07:23 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

==========  Brücke der Picard  ==========
 
Der Reptiloide drüben fluchte wieder in einer Weise, die selbst unseren guten Howy rot werden ließ.
„Dessen Vokabular ist tatsächlich einmalig. Ich glaube, wir sollte das abspeichern und später in die Datenbank einfüttern, falls mal jemand nach einem größeren Wortschatz dieser Art sucht.“
 
Sokar runzelte die Stirn:
„Bringen Sie uns in direkt an das gegnerische Schiff, so daß wir Schiff zu Schiff Kontakt haben. Wir verbinden dann beide und ‚reiten‘ dann diesen Sturm gemeinsam ab.
Wir müssen denen nur noch einen schönen Zauber vorführen, der die da ordentlich durchschüttelt, was aber nicht so schwierig sein dürfte, denn der Mann da drüben weiß ja nicht, daß wir die Erschütterungen über unser Schiff generieren!“
 
Er wandte sich an den Captain des Piratenschiffes:
„Werter Herr, um gemeinsam bessere Chance zu haben, werden wir uns jetzt Ihrem Schiff nähern und anlegen. Dann bilden wir einen Block und können uns besser gegenseitig helfen.

Wir werden dann einen Energieschirm um uns herum legen, der beide Schiffe umschließt, denn ich denke, daß wir die besseren Energiereserven habe.
Sie werden allerdings alles beisteuern, was Sie erübrigen können.
Wenn dann der Sturm vorbei ist, werden wir Ihre Leute rüber lassen und dann unserer Wege gehen.
Ich denke, wir alle können mit dieser Handlung einverstanden sein, denn es bleibt uns ja auch nicht viel anderes übrig, wenn wir überleben wollen.
Sie werden auf Ihrem Schiff genug zu tun haben, um es zusammenzuhalten.“
 
Es dauerte ein paar Sekunden, bis der Mann drüben schließlich zustimmte, zumal die Menge an Chronitonstrahlung jetzt derart drastisch anstieg, das bei dem drüben wohl fast die Anzeige aus der Halterung flog.
Jedenfalls schindete das ganz offensichtlich Eindruck.
 
„Gut, machen Sie das. Allerdings ist es schwer, sich auf das Wort eines Spitzohres verlassen zu müssen, denn bisher gab es keinen einzigen Fall, bei dem das Vertrauen in ein solches Wesen gerechtfertigt war.“ Der Captain drüben grinste skeptisch. „Aber ich erkenne die gegebene Notwendigkeit an, zumal ja auch Ihr Schiff in höchster Gefahr ist und uns braucht.“
 
Wenn Vulkanier lächeln konnten, so tat Sokar das in diesem Moment, allerdings war Howy sich sicher, daß er das nicht aus Triumpf über den Sieg der List tat, sondern nur deswegen, weil schlicht die Logik über die Irrationalität gesiegt hatte, wenn auch mit kleiner Hilfe aus derTrickkiste.
 
„Mister Edzardus, bringen Sie uns an das Schiff heran und koppeln Sie beide zusammen.“
 
Zu Tr’Kovath sagte er: „Und Sie werden mit Hilfe unserer Maschinen und mit ein paar künstlichen Magnetfeldern beide Schiffe derart durchrütteln, daß dem drüben schlecht wird.
Weiterhin werden wir jetzt einen Chronitron-Sturm-Alarm schiffsweit geben, um auch hier die Sache realistisch aussehen zu lassen, denn auch unsere Gefangenen sollen ja nicht später drüben berichten, daß das Ganze nur eine Art Spielchen war, denn die sollen auch später noch im Glauben bleiben, sich ehrenhaft zurückgezogen zu haben.“
 
Roter Alarm heulte durch das Schiff und Sokar berichtete mit ruhiger Stimme der Besatzung, was für sie jetzt geschehen würde. Sie sollten jetzt in die Schutzräume gehen und sich auf den Liegen dort gut festschnallen.
Die Mitglieder auf der Brücke und im direkten Maschinenraum wußten natürlich Bescheid, aber es sollte schon so realistisch wie möglich von statten gehen.
 
Solche Anlegemanöver waren Howys Spezialgebiet. Niemand konnte das so weich machen, daß man noch nicht einmal ein Rumpeln hörte, als beide Schiffe sich berührten und verankerten.
 
Die Meßgeräte für die Chronitonstrahlung schienen inzwischen völlig aus dem Ruder zu laufen, und erste schwere Erschütterungen durchliefen beide Schiffe.
Man mußte es dem Team da unten in der Maschine lassen: Die kannten sich aus und wußten, was man aus ihren Gerätchen rausholen konnte.
Alle Manschaften, die an diesem Manöver mitmachten, mußten sich auf ihren Sitzen festschnallen, was auch die im Maschinenraum betraf.
Da sie keine Zeit gehabt hatten, jede einzelne Kabine vorher festzuzurren, würde jetzt sicher Etliches zu Bruch gehen, aber das war der Preis, den sie zahlen mußten.
 
Und auch auf dem Schirm spielte sich draußen eine mittlere Hölle ab, denn auch hier verstärkte Tr’Kovath noch durch ein paar geleakte Partikel das Feuerwerk.
 
 
==========  Etwa 15 Minuten später  ==========
 
Es dauerte nur etwa 15 Minuten, waren aber mindestens 3 gefühlte Stunden, selbst für die, die das Ganze inszeniert hatten, denn das war schon extrem realistisch gelungen.
 
„Gilt das gleich auch als Ableistung von Pflicht-Übungsstunden?“ fragte Howy etwas vorlaut, was ihm einen bitterbösen Blick von Vandenberg einbrachte.
 
Beide Schiffe lagen jetzt ruhig.
 
Sokar ließ den Captain rufen, der noch etwas bleich und mit einer großen Beule am Kopf auf dem Schirm erschien.
„Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe, denn ohne die hätten wir diesen Sturm nicht überstanden. Es war gut, daß Sie gerade da waren.“
 
Der Gegner nickte: „Ich habe so etwas noch nicht erlebt, und ich bin schon sehr lange im Raum, aber es war, ich muß es zugeben, ein heldenhafter Kampf, den wir zusammen ausgefochten haben.
Wir werden von jetzt an Ihr Schiff in Ehren halten und natürlich nicht mehr angreifen, sollten sich unsere Bahnen noch einmal kreuzen.“
 
„Noch besser wäre es, wenn wir diesen Vertrag auf alle Schiffe der Föderation, der KLingonen und Romulaner ausweiten könnten, denn wir würden diese Völker über Ihren heldenhaften Kampf unterrichten und Sie würden von ihnen jede Unterstützung bekommen, die Sie bräuchten. So wie es unter Kriegern sein sollte.“
 
„Gut. Wir werden danach handeln. Ich werde Ihnen gleich ein von mir unterzeichnetes Abkommen zuschicken, während Sie meinen Leuten ein solches mitgeben.“
Der Mann drüben hob die Hand an seinen Schädel, was so wie eine Art Salut aussah.
„Es war mir eine Ehre, mit Ihnen gekämpft zu haben, Captain Sokar.“
 
„Diese Ehre ist auch meinerseits, Captain Puris.“ Auch Sokar salutierte.
Und auch die gesamte Brückencrew stand jetzt wie die Orgelpfeifen da und salutierte.
 
Sokar setzte schnell ein Schreiben auf und ein Mann brachte dieses in den Laderaum, wo die gefangenen Echsen immer noch gefesselt auf dem Boden lagen.
Er löste deren Fesseln und überreichte denen das ‚amtliche‘ Schreiben.
„Ihr seid jetzt frei und werdet auf euer Schiff zurück transportiert. Wir haben den Chronitonsturm gemeinsam überstanden und haben die Waffen niedergelegt. Captain Puris wird euch als Helden drüben begrüßen.“
 
In diesem Moment begann der Beamvorgang und Howy und die anderen auf der Brücke sahen, wie ihre Gefangenen drüben auf deren Brücke auftauchten.
Auf Befehl ihres Captains nahmen auch sie Haltung an, und zeigten eine Ehrenbezeichnung. Dann erlosch der Schirm, zeigte aber Sekunden später den Trennvorgang beider Schiffe und wie sie langsam auf Distanz gingen.
 
Sekunden später war ihr Gegner verschwunden.
 
Howy lehnte sich zurück: „Wir sollten jetzt den Alarm abblasen und der Crew erklären, was passiert war.
Und danach gebe ich in 10 vorne eine Runde für Alle aus. Ich denke, das haben wir uns verdient.

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  Hinterhalt Log 23 - Sokar
Geschrieben von: Sokar - Tue-Jul-2019, 03:46 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

(Nur kurz, aber Howy will auch was schreiben^^)

RPG:

*** USS Picard / Brücke ***


Obwohl es aufgrund der feuchten Teppiche noch immer wie in einer Waschküche roch, fing die Brücke doch wieder an, 'bewohnbar' zu werden. Howy war soeben aus dem Maschinenraum zurück gekehrt und hatte gemeldet, dass die Techniker in ein paar Minuten mit dem modifizierten Torpedo fertig sein würden.

"Hoffen wir, dass dies unsre Freunde da draussen überzeugt!" murmelte Vandenberg. "Ich hätte ihnen immer noch gern gezeigt, wozu die 'Picard' fähig ist!"

"Nun, das hätte zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt sondern nur weitere Opfer gefordert. Es ist immer eine Herausforderung, Wesen von der Logik einer Entscheidung zu überzeugen, die nur in ihren eigenen absurden Ehrbegriffen gefangen sind." Vandenberg grummelte und Sokar überflog die Daten, die ihm aus dem Maschinenraum überspielt wurden. Die Hülle des Torpedos wurde geschlossen und manuell in die Abschussrampe transportiert.

Howy nahm unterdessen an der Navigation Platz und kalibrierte die Flugparameter des Geschosses, damit der gewünschte Effekt erziehlt werden konnte. "Ja, ich hatte einen klingonischen Zimmergenossen im Wohnheim an der Akademie," ließ er nebenbei verlauten. "Seine Eltern waren Expatriierte nach dem Krieg. War ein netter Kerl, konnte einen aber zur Weißglut treiben mit seinem Ehrenkodex. -- So, Flugbahn ist programmiert. Ionisierungslevel im Zielgebiet entspricht unseren Wünschen! -- Der konnte zum Beispiel nicht in 'ne Vorlesung von einem Prof gehen, wenn der vorher in einem romulanischen Restaurant gegessen hatte, und Ähnliches."

"Trotzdem, ich frag mich, wie man so borniert sein kann wie diese Typen," sagte Mort Caldred. "Wir haben alle ihre Leute in Gewahrsam, was bringt es dem Kerl, wenn er unser Schiff pulverisiert?"

"Erinnert mich an die Geschichte von diesem japanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg," sinnierte Vandenberg. "Der es unehrenhaft fand, sich zu ergeben, obwohl der Krieg schon zu Ende war, und der über 20 Jahre allein auf einer Insel saß. Als man ihn schließlich aufgriff, waren seine Worte, es sei ihm peinlich, lebend nach Hause zu kommen."

"Naja, es ist ja nicht so, dass ein Ehrenkodex was total abartiges wäre," sagte D'Varo leicht pikiert. "Im Gegenteil, wir haben --"

"Meine Dame, meine Herren, ich ersuche Sie, Ihren Disput zu gegebener Zeit an einem anderen Ort fortzuführen," unterbrach Sokar. Die letzten Tage hatten auch erheblich an seinen Nerven gezerrt.

"Ja, Sir." Die rihannische Ärztin starrte geradeaus auf den Bildschirm und wartete. Auch Counselor Janice, die gemeinsam mit Sokar alle nur möglichen und unmöglichen Hinhaltetaktiken ins Spiel gebracht hatte, blickte erwartungsvoll nach vorn.

"So... Torpedo detoniert. Wir messen schon ein paar schöne Chronitondifferenzen," meldete Howy. "Je nach dem, wie gut deren Ausrüstung ist, müssten die Burschen das auch bald feststellen."

"Geben wir Ihnen noch einen Moment Zeit..." Sokar lehnte sich zurück und atmete tief ein, musste aber aufgrund des Feuchtigkeitsgehalts der Luft etwas husten. Einige Minuten verstrichen.

Dann flammte der Bildschirm abrupt auf und das mürrische Gesicht des alten Reptiloiden erschien. +Ihre Zeit ist um! Senken Sie die Schilde!+

"Wir haben noch genau zwei Minuten," entgegnete die Counselor ruhig.

"Was soll diese Hinhaltetaktik? Geben Sie meine Leute frei, übergeben Sie Ihr Schiff, oder ich --"

"Sir," ließ sich jetzt Vandenberg mit gespielter Nervosität hören, "wir messen eine Chronitonvarianz. Anzeichen eines temporalen Warpsturmes." Die Brückenbesatzung reagierte mit angemessenem Entsetzen.

Sokar wandte sich wieder seinem Gesprächspartner zu: "Ihre Sensoren werden dies ebenfalls anzeigen."

Der Reptiloide hantierte hastig auf den Konsolen vor ihm herum und stieß kurze, zornige Laute aus. +Das ist ein Trick!+ war alles, was sie auf der Brücke der Picard verstehen konnten.

"Wollen Sie es darauf ankommen lassen? Sie mögen in der Lage sein, uns zu vernichten - aber hier stehen wir BEIDE einem seelenlosen und unbarmherzigen Gegner gegenüber, der uns BEIDE vernichten wird, ohne Ehre. Ohne, dass etwas bleibt, ohne das auch nur jemand über den Ausgang dieser Schlacht berichten könnte. Wenn wir zusammen arbeiten, können wir uns beide retten."

Der Reptiloide fluchte noch einige Male. Aber das inszenierte Feuerwerk verfehlte seine Wirkung nicht. +Also gut!+ grollte er schließlich. +Es ist noch  nie vorgekommen, dass ein Jäger auf seine Beute gehört hätte, aber ...+"

"Hier sind wir beide die Beute, und es ist ehrenvoll, zusammen zu arbeiten," legte Sokar etwas nach.

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  Schlechte Nachrichten für DIE ORVILLE !
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Mon-Jul-2019, 05:33 PM - Forum: *** Buch- und Netztips *** - Antworten (2)

Die Macher dieser tollen Serie haben sich entschlossen, diese aus dem freien TV-Programm zu nehemen und ebenfalls streamen zu lassen!
Hulu heißt der Sender, von dem hier in good old Germany wahrscheinlich noch nie jemand gehört hat.

Und das heißt auch noch, daß wir, wie wir alle hofften, nicht mehr in diesem Jahr die nächsten Folgen sehen werden, sondern erst ENDE 2020!

https://tvseriesfinale.com/tv-show/the-o...x-to-hulu/

Die Leserbriefe sind auch entsprechend.
Ich selber habe auch einen reingesetzt!

Es ist überhaupt derzeit eine echte Pest, daß ALLE etwas besseren Serien nur noch über Bezahlangebote gezeigt werden, und das dann auch noch mit lächerliche 8, 10 oder bestenfalls 14 Folgen, anstelle von 20, 22 oder gar 25 Folgen, wie es früher mal war!

OK, Discovery brauchte Niemand, aber die Picard-Serie wird in Europa auch nur im Bezahl-TV Amazon Prime zu sehen sein!
Prima für die Einschaltquoten!
Dann wird es von der wohl auch höchstens 20 Folgen geben. Klasse!

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  Friedensinitiative II Log 10 - Lhoal
Geschrieben von: Turan - Sun-Jul-2019, 07:24 PM - Forum: *** Ch'Rihan *** - Keine Antworten

*** Quo'nos / Hauptstadt / Vorstadtviertel ***

 
Lhoal wollte die kleine Mischlingsgemeinde auf keinen Fall jetzt allein lassen, obwohl er natürlich wusste, dass in Fällen wie diesen seine Order lautete, soll schnell wie möglich Kontakt zu seiner Delegation zu suchen und zum Schiff zurück zu kehren. Aber diese Möglichkeit war ihm keine Option. So wie der Familienpatriarch Ral ihm die Lage geschildert hatte, waren die rihannischen Mischlinge hier in der Situation einer marginalisierten Gruppe - und Gruppen wie diese pflegten in Zeiten der politischen Unsicherheit und des Aufruhrs stets das erste, weil gefahrlos zu erreichende, Opfer für den angestauten Zorn der Einheimischen zu sein.
 
Aus den öffentlichen Nachrichtensystemen klangen sich widersprechende Fetzen durch die engen Gassen. Parolen heizten die schwüle Sommernacht an. Kanzler Kvorag war ermordet - der Prätor hatte ihn ermordet - romulanische Truppen seien über die Grenze vorgedrungen - der Hohe Rat war von Feinden unterwandert - Gift wurde in die Atmosphäre geleitet.... immer wilder wurden die Gerüchte, die zu Rals Familie und den anderen Mischlingen drangen. In den letzten Minuten hatten viele von ihnen in dem relativ gut befestigten und mit starken Mauern versehenem ehemaligen Herrensitz Zuflucht gesucht. Sie standen und saßen im Hof zwischen den Slumhütten; die kleineren Kinder hatte man ins Innere des Hauses gebracht.
 
"In der Oberstadt gibt es Straßenkämpfe zwischen den Angehörigen des Hauses Zv'ogh und Barki," berichtete ein junger Mann gerade, während eine Frau versuchte, seine Kopfverletzung zu verbinden. Ein Projektil aus einer Schleuder hatte ihn getroffen. "Sie beschuldigen sich gegenseitig, Kvorag ans Messer geliefert zu haben. Und die Hardliner von der Klingonischen Schwarzen Front werfen Brandbomben." Hinter ihm verbarrikadierten Männer und Frauen Eingangstor und Fenster im Erdgeschoss. Das würde den Mob wenigstens etwas aufhalten...
 
"Die nutzen jede Situation zum Krawall," sagte Ishka und wandte sich zu Lhoal, der die ganze Zeit versuchte, jemanden aus der Delegation zu erreichen. "Senator, Sie sollten nicht länger hier bleiben. Niemand kann für Ihre Sicherheit garantieren. Ich kenne die Tunnelsysteme unter der Stadt gut, ich könnte Sie zu einem Transporterpunkt schleusen, von dem aus Sie zu ihrem Schiff beamen können."
 
"Ich sagte, ich bleibe." Er legte den Transceiver zur Seite und starrte in den Nachthimmel hinauf, der einen unnatürlichen Feuerschein widerspiegelte. Wie steht es derzeit auf Ch'Rihan? Wie geht es Melissa? Ihre Delegation war hier hergekommen, um den Grundstein für einen dauerhaften Frieden zu legen. Und nun? Nun schien sich alles in einer Spirale der Gewalt aufzuheizen, die nur im Krieg enden konnte!
 
Wie um seine Gedanken zu bestätigen, krachte etwas gegen das verrammelte Eingangstor. In dem sonstigen Lärm waren nur die Worte "Verräter" und "Spitzohrpack" auszumachen. Schüsse wurden in die Luft gefeuert. Ein Baby begann zu schreien. Einige junge Leute sammelten  sich am Tor, mit allem möglichen, was als Waffe zu gebrauchen war, in der Hand und bereit, den Krawallbrüdern draußen im Namen von Ehre und Familie eine ordentliche Schlacht zu liefern. Nichts unterschied sie in diesem Moment von den reinblütigen Klingonen auf der anderen Seite. Sie blickten abwartend zum Familienoberhaupt. Ral tr'Vorhal sah die Lage nüchtern genug, ihren Kampfesmut einzudämmen - und noch gehorchten sie.
 
Nur wenig später blendete sie das Scheinwerferpaar eines Gleiters. Das Fluggerät senkte sich langsam in der Mitte des Hofes nieder, zwang die hier Stehenden, zurück zu weichen und sich gegen die Wände zu drücken. Lhoal erkannte ein Wappen auf der Seite des Gleiters, der schon deutliche Kampfspuren trug, konnte es aber keinem Haus zuordnen. Dann hörte er ein dumpfes metallisches 'Klonck', gefolgt von einem zweiten und dritten. Jemand warf mit Steinen auf den Gleiter! Er konnte nicht sehen, woher der 'Angriff' kam. Ral brüllte einen Befehl zur Mäßigung, aber in diesem Moment öffnete sich die Luke des Gleiters und zwei Handvoll bewaffneter Klingonen quoll heraus. Lhoal hatte Mühe, sich durch die drängenden Leute einen Weg zum Geschehen zu bahnen, denn plötzlich zischten Schüsse, hallten Schreie durch den Komplex und vorn kam es zum Handgemenge. Er hörte etwas von "Umsiedlung".
 
"Wir haben nichts getan!" Das war Rals Stimme.
 
Als Lhoal den Landeplatz erreichte, erfasste sein Blick einen Klingonen in Uniform, der seinen Disruptor auf Rals Brust drückte. Einem in der Nähe stehenden Krieger lief Blut über das Gesicht, und zwei, drei Gestalten waren am Boden, bewusstlos oder tot.
Lhoal hob die Arme und rief so laut er konnte: "Stop! Hört mir zu!"
 
"Ah?! Wenn haben wir da?!" Der Klingone mit der Waffe fuhr zu ihm herum und bleckte die Zähne. "Ein romulanischer Spion! Hier, um deine Hündchen abzurichten? Aber nicht mit mir!" Die Mündung des Disruptors drückte sich in Lhoals Gewand.
 
"Mein Name ist Lhoal tr'Khellian und ich bin Mitglied der rihannischen Delegation. Diese Leute stehen unter meinem Schutz. Wer sich an mir oder ihnen vergreift, riskiert einen interstellaren Krieg."
 
Einer der Klingonen lachte röhrend. "Krieg?" blaffte der offensichtliche Anführer Lhoal entgegen. "Ich kann es kaum erwarten! Und diesmal wird euch die Föderation nicht den Hintern retten!" Er machte eine kurze Kopfbewegung in Richtung eines seiner Leute. "Los, aktiviere den Transporterverstärker und schnapp dir die ersten!" Er griff Ishka.
 
"Zur Seite! Verflucht! Hast du Gras in den Ohren?!" Ein breitschultriger, grauhaariger Klingone stapfte durch die Menge und stieß dabei den Uniformierten, der Ishka festhielt, in die Seite. Die Frau befreite sich und floh ins Halbdunkel. "Hab ich hier was von Tr'Khellian gehört?"
 
"Der Kerl da vorne, Oberst."
 
Der Klingone und der Rihanha musterten sich. Allmählich zeichnete sich ein Grinsen in den Zügen des Klingonen ab. "Lhoal! Natürlich, nur du kannst so verrückt sein!" Er ließ seine ledergepanzerte Hand auf die Schulter des Senators fallen.
 
Lhoal runzelte die Stirn. Die Sichtverhältnisse waren so schlecht... aber die Stimme...
 
"Was ist eh, erkennst du Maag nicht mehr, du lausiges Spitzohr?!" Die zweite gepanzerte Hand senkte sich auf die andere Schulter und er fühlte sich geschüttelt.
 
"Maag? Bei den Elementen!" Einer der Wachmänner auf K'Muna, die von ihrer Regierung samt den Gefangenen dort sitzen gelassen worden waren!
 
Lhoal immer noch fest im Griff drehte sich der klingonische Oberst wieder um. "Hört mir gut zu, Männer! Mit diesem Mann habe ich die letzte magere Ratte geteilt! Wer Hand an ihn legt, den hänge ich an seinen Eingeweiden auf - verstanden?!"


[Bild: Lhoal-klein.jpg]

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  Lesesessel
Geschrieben von: Sareth - Fri-Jul-2019, 10:44 AM - Forum: *** Buch- und Netztips *** - Keine Antworten

Nachdem ich die letzten Monate so ein wenig in klassischer SF gelesen habe, muss ich das mal loswerden zum Thema "Vorstellungsreichtum von SF-Autoren". Wir freuen uns ja immer wieder, wenn so ein Startrek-Gadget heute schon allmählich Wirklichkeit wird (Pads, Universaltranslator, Hypospray, Touchscreen...) und ich finde immer großartig, wie die Autoren und ihre Berater doch Dinge voraussehen und aus dem bereits Vorhandenen extrapolieren konnten.

Kürzlich habe ich ein wirklich negatives Beispiel in Punkto Vorstellungreichtum gelesen: "Tod aus der Zukunft" von Clifford Simak (ein berühmter Autor immerhin) aus den 1950er Jahren. Abgesehen von der verworrenen Story und den unklaren Charas spielt der Roman 4000 (!) Jahre in der Zukunft und die Menschheit hat das Universum erobert; es gibt Androiden oder besser künstlich gezüchtete Menschen (der Unterschied scheint dem Autor nicht klar zu sein). Damit verließ die Imagination ihn offenbar schon, denn auch 4000 Jahre in der Zukunft sprechen die Menschen Englisch, verstehen problemlos 4000 Jahre alte Schriftstücke, rauchen Pfeife, sitzen in Autos mit quietschenden Bremsen, lesen Papierzeitungen, benutzen Telefonbücher und Tintenfässer.

Im Vergleich dazu zwei Erzählungen von Kurd Laßwitz aus den 1870er Jahren (ja, 1870er!), also vor dem ersten Auto und Flugzeug! Die beiden Geschichten spielen einmal im 24. und einmal im 39. Jahrhundert, es gibt diverse Flugmaschinen, im 39. auch Computer, neuartige künstliche Werkstoffe, die ultrahart, aber biegsam und durchsichtig sind. Nahrung wird über eine Art "Replikator" aus Basisbaustoffen künstlich erzeugt und somit keine Tiere mehr getötet, Nachrichten "erscheinen von selbst" auf einem großen Tableau im Restaurant. Auch über die Weiterentwicklung der Kunst macht er sich Gedanken; die Frauen sind selbstverständlich gleichberechtigt. Im 39. Jhd. werden die Menschen mittels gezielter Einflussnahme auf das Gehirn quasi programmiert für ihre spätere Aufgabe und sie haben ein Gerät, dass sie über Gehirnströme beruhigt, eine Art Droge. Pflanzen gibt es kaum noch, und Sauerstoff muss künstlich hergestellt werden (wobei er dieses Problem eher ästhetisch auffasst, nicht als Dystopie; er konnte sich die tatsächlichen Ausmaße so einer Klimaveränderung wohl nicht vorstellen). Die Menschheit hat auch eine Universalsprache und es bedarf Archäologen, um alte Sachen zu entschlüssen.

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  Der UNIVERSALTRANSLATOR !
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Wed-Jul-2019, 02:00 PM - Forum: *** Science News *** - Antworten (2)

https://www.enence-translate.com/Enence/...gLEOvD_BwE

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  THE ORVILLE wurde als 'Beste SF-Serie' nominiert!
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Wed-Jul-2019, 11:00 AM - Forum: *** Buch- und Netztips *** - Keine Antworten

http://www.orvillecentral.com/2019/07/16...WPoYPk4cPA

The Orville wurde als 'beste SF-TV-Serie' für den 'Saturn' nominiert!

Von ST-Discovery ist da nicht s zu sehen.

Das könnte natürlich daran liegen, daß Discovery nicht im freien TV läuft, obwohl einige nominierte Serien auch Streaming-Serien sind, wie zB 'Stranger Things'.

Und ORVILLE wurde ebenfalls im Bereich des EMMYS für beste Special-Efects' nominiert!
Nur mal so, weil die ja immer behaupten, die gäbe es in dieser Serie nicht.

http://www.orvillecentral.com/2019/07/16...l-effects/

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  Schmutzige Hände Log 3 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Tue-Jul-2019, 11:38 AM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

*** Erde / San Francisco / Presidio / Apartment von Admiral T'Khellian ***

Es hatte ein festliches Abendessen anlässlich ihres Hochzeitstages sein sollen, aber nun überschatteten die Ereignisse auf Quo'nos doch den milden Schein der Kerzen.

"Das Oberkommando hat mir alle bereits bewilligten Ressourcen für das Picard-Rückholprojekt entzogen," berichtete Sareth und stocherte in ihrem Fischfilet. "Aufgrund der 'aktuellen politischen Lage'". Sie imitierte die leicht näselnde Stimme des OBH. "Endlich hat er einen Grund gefunden!"

"Glaubst du, dass der Bündnisfall eintreten wird?" fragte Charlie.

"Schwer zu sagen. Bisher scheinen die Klingonen eine falsche Entscheidung nach der anderen zu treffen. Sie verweigern den rihannischen Suchkommandos den Zutritt zum Areal und die eigenen Hilfsmannschaften können nicht vordringen, weil einer der lokalen Warlords die Transporter jammt und die Luftwege mit FLAK blockiert. Und der Hohe Rat ist mit Streitigkeiten untereinander beschäftigt. Angeblich weiß noch niemand, was in diesem Kloster eigentlich vorgefallen ist."

"Was ist mit Prokonsul T'Korahl? In ihrem letzten Statement machte sie mir den Eindruck einer ziemlichen Hardlinerin."

"Naja, sie ist eine Parteigängerin Turans, sonst säße sie nicht in dem Amt, darauf hat er geachtet. Aber sie ist genauso politischen Zwängen ausgesetzt. Der letztens abberufene Militärattaché Tr'Vorkath gehört zu einem alten und einflussreichen Haus. Und gerade jetzt macht dieser furchtbare Dalok Rul wieder Stimmung!"

Charlie stieß scharf die Luft aus und verdrehte die Augen. "Ja, ein Kotzbrocken. Als ob er Turan nicht sofort über die Klinge springen lassen würde - aber plötzlich ist er der Verteidiger der Ehre des Prätors! Dieser Schleimbeutel! Ich begreife nicht, warum der noch frei rumläuft. Der Tal Shiar ist doch sonst nicht so langmütig."

"Wenn sie ihn von der Bildfläche verschwinden lassen, sehen sich seine Anhänger erst recht bestärkt. Aber ich nehme an, T'Korahl, wird sich das nicht mehr lang bieten lassen, gerade jetzt nicht. Wenn sie die Föderation brauchen gegen die Klingonen, kann Rul nicht seine Haßtiraden ablassen."

Charlie nahm einen Schluck aus seinem Bierglas. "Bah, schmeckt auch nicht mehr wie früher. Gibt es schon Kriegsrationen im Replikatorsystem, bevor irgendwo ein Schuss gefallen ist?! - Wie dem auch sei, sowohl Kanzler Kvorag als auch Turan stehen vermutlich auf einer erklecklichen Reihe von Todeslisten. Jeder könnte hinter dem Anschlag stecken..."

"Und wenn es ein Unfall war ... könnte jeder die Lage ausnutzen, in dem er es als Anschlag verkauft." Sareth seufzte. "Wenn wenigstens unabhängige Beobachter in das Gebiet gelassen würden!"

"Hast du was von Lhoal gehört?"

Sie schüttelte den Kopf. "Er ist definitiv nicht mit zurück an Bord zu der übrigen rihannischen Delegation gebeamt. Der Stadtpräfekt von Quo'nos hat mitgeteilt, dass er den Aufenthalt der Delegation am fraglichen Tag gegen 5 Uhr abends verlassen hat, Ziel unbekannt. Und 'der Prätor möge halt besser auf seine Laufburschen aufpassen'."

"Sehr hilfreich!"

"Ich... denke nicht, dass meinem Bruder was passiert ist. Soweit ich weiß, hatte er den Auftrag, mit einer Gruppe rihannisch-klingonischer Abstammung in Kontakt zu treten. Auf jeden Fall spricht er perfekt klingonisch und tritt so leicht in keine Falle."

Es läutete an der Tür. Sareth ging, um zu öffnen und erblickte erstaunt ihren Sohn.

"Guten Abend, Ma! Charlie, hallo! Ich weiß, ihr hattet heute sicher einen gemütlichen Abend geplant--"

"Nun, die Ereignisse haben uns da ohnehin einen Strich durch die Rechnung gemacht!" rief Charlie näherkommend. "Hallo, Hdaen!"

 "Ich wollte eigentlich erst morgen vorbei schauen, aber..." Der junge Mann in rihannischer Uniform seufzte. "Ich habe den Rückrufbefehl aus dem Urlaub erhalten und muss mich umgehend auf der Orbitalstation zum Transfer melden."

Keine guten Nachrichten. Sareth fiel es schwer, ihren Sohn loszulassen. "Hast du wenigstens noch Zeit für einen Kaffee?"

Hdaen schüttelte den Kopf. "Nein, ich hab schon einen Expresszug verpasst, um hier rauf zu kommen."

"Ich schicke dich mit meiner Transporter-Karte vom Transferpoint hier im Presidio. Dann haben wir noch einen Moment..."

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  Hinterhalt Log 22 / XO
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sat-Jul-2019, 08:44 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard / Brücke
 
Eine Einstellung der Feindseligkeit ist für uns BEIDE von Interesse, also deaktivieren Sie Ihre Waffen und lassen Sie uns reden."
 
Sokars Worte hingen minutenlang in der Luft. Dann meldete sich Walthers, der diensthabende Com-Offizier.
 
Wa: Sir, wir werden gerufen. Nur Audio.
So: Lassen Sie hören.
 
Die tiefe, krächzende Stimme jenes Reptoloiden war zu hören, welcher schon in Doktor D´Varos Aufzeichnung zu sehen gewesen war.
 
<Es gibt nichts zu reden. Entweder Sie übergeben das Schiff, oder wir werden Sie vernichten.>
 
Mit einem Knacken wurde der Kanal geschlossen. Sokar musste zugeben, dass allmählich so etwas wie Ärger in ihm aufstieg. Etwas Neues, ungewohntes.
 
So: Nun, man schein an Verhandlungen nicht interessiert zu sein. Vorschläge?
 
Vandenberg kratze sich am Kopf und blickte finster auf seine Konsole.
 
Va: Sie bezeichnen sich selbst als Krieger. Als die letzten ihrer Art. Solche Gruppen sind meist nur dann zugänglich, wenn ihr Gesprächspartner von ihnen nicht nur als gleichwertig, sondern auch als nützlich für die eigenen Interessen wahr genommen wird. Und das Ganze muss ehrenvoll ablaufen.
 
So: Korrekt. Wir stellen für sie derzeit nur eine Beute da.
Howy, welcher mittlerweile auf der Brücke aufgetaucht war, schüttelte den Kopf.
 
Ho: Stare.
So: Stare ?
Ho: Stare Sir. Star, der Vogel. Die Picard ist derzeit in der gleichen Situation wie ein Star, der seinen Schwarm verloren hat und sich mit einem Raubvogel herum schlagen muss.
 
Sokar blieb wie erstarrt stehen. Dann blickte er zu Vandenberg.
 
Ho: Was wäre, wenn aus einem Star und einem Raubvogel 2 Stare werden?
Vandenberg dachte eine Weile nach. Dann gab er ein mürrisches, aber überraschtes  Brummen von sich.
 
Va: Das käme auf einen Versuch an.
 
Sokar nickte langsam.
 
Va: Mr. Edzardus, ich gebe es ja nur ungern zu, aber bisweilen kennt Ihre Genialität keine Grenzen.
Ho: Ähm Danke Sir. Aber was habe ich denn so Geniales von mir gegeben?
Va: Ihre Vogelanalogie. Was machen Vögel, um sich gegen Räuber zu schützen?
Ho: Nun, sie bilden Schwärme.
Va: Was würde wohl passieren, wenn unserer Kontrahenten plötzlich mit einem Gegner konfrontiert werden würden, welcher sie einfach und ehrlos aus dem Universum wischen könnte, sie aber in Zusammenarbeit mit uns durchaus eine Chance hätten.
Ho: Tut sich nur die Preisfrage auf, woher ein solcher Gegner stammen soll.
 
Sokar blickte lange auf den Hauptschirm. Dann drehte er sich langsam zu Howy um.
 
So: Das Universum wird der Gegner sein. Es wird ein Gegner sein, den man mit Waffen nicht bekämpfen kann.
Ho: Ein Naturphänomen also. Doch wo soll das her kommen? In diesem Sektor gibt es weit und breit nichts, was uns auch nur annähernd gefährlich werden könnte.
So: Dann werden wir eben etwas hervorrufen, was so gefährlich ist, dass die Zusammenarbeit mit uns, die einzige Chance für diese Herrschaften darstellt.
Va: Mhm, wie wäre es mit einem temporalen Warpsturm.
So: Ein temporaler Warpsturm ist ein theoretisches Ereignis, welches in der Natur noch nie beobachtet wurde. Dazu muss ein Anomalie eines Warpfeldes mit einer massiven Freisetzung von Chronitonpartikeln einher gehen. Und das ist…..
 
Sokar  eilte zu einer Konsole.
 
So:….sogar möglich. Wenn wir einen unserer Torpedos mit einem Quantensprengkopf ausstatten könnten und dieser durch eine Chroniton-Quelle ergänzt wird, könnte man zumindest für Sensoren einen temporalen Warpsturm simulieren. Und da unsere Schildmatrix variabel ist, könnten wir beide Schiffe solange vor dem Sturm schützen, bis beide Schiff das Gebiet verlassen haben.
Ho: Aber wo sollen wir eine Chronitonenquelle her nehmen?
Va: Man könnte aus einem der Musterpuffer den Speicher ausbauen und die ihn so einstellen, dass ein Muster schlagartig zerfällt. Dabei werden Chronitonen frei.
So: Korrekt. Dies sollte für einen spektakulären Effekt sorgen.
Ho: Einen Effekt von dem nur wir wissen, dass er harmlos ist.
 
Nalae rümpfte die Nase.
 
Na: Bei diesem ach so genialen Plan gibt es nur ein Problem
So: Ich bin mir dessen bewusst Doktor. Die Vorbereitungen für so etwas benötigen Zeit. Des Weiteren würde der Start eines solchen Torpedos nicht unbemerkt bleiben.
Va: Sir, es gibt da gewisse Regularien, welche bei der Übergabe eines Schiffes zu beachten sind und durchzuführen sind. Zum Beispiel der Versand des Logbuchs.
So: Ganz recht.
Na: Wie lange würde denn die Modifikation eines Torpedos dauern?
So: 2 Stunden.
 
Nalae grinste böse.
 
Na: Es könnte da eine Vorschrift geben, dass vor Übergabe des Schiff alles kontaminierte Bio-Material von Bord geschafft werden muss.
Va: Natürlich in einem Torpedo.
Na: Natürlich.
So: Gut. Mr. Vandenberg, Sie und Mr. Tr´Kovath kümmern sich um den Musterpuffer. Mr. Caldred, laut Inventarliste haben wir noch einen Quantensprengkopf aus der Testphase des Schiffes. Setzen Sie ihn in einen Torpedo ein und bereiten Sie alles für die weiteren Modifikationen vor. Mr. Edzardus, berechnen Sie für den Torpedo eine Zielpositionm von der aus ein Sturm sich nähern könnte. Mr. Walthers, rufen Sie die Reptiloiden. Ich werde uns jetzt Zeit verschaffen und  die „Übergabemodalitäten“ verhandeln.

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