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Projekt Brieftaube Log 7...
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Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Vor 8 Stunden
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Ältester bekannter Meteor...
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Griff in die Geschichte /...
Forum: *** USS Jean-Luc Picard ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
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Griff in die Geschichte ...
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Erste Fotos aus Star Trek...
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Letzter Beitrag: Sokar
Mon-Jan-2020, 12:32 PM
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Griff in die Geschichte L...
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Ein Teenager endeckt eine...
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Letzter Beitrag: Hohardus Edzardus
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Griff in die Geschichte L...
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Letzter Beitrag: Sokar
Tue-Jan-2020, 06:37 PM
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Projekt Brieftaube Log 6
Forum: *** UFP ***
Letzter Beitrag: Robert Vandenberg
Sun-Jan-2020, 09:45 PM
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Könnte es bald eine Super...
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Letzter Beitrag: Hohardus Edzardus
Sat-Jan-2020, 12:41 PM
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  Projekt Brieftaube Log 7 Sareth
Geschrieben von: Sareth - Wed-Jan-2020, 08:53 PM - Forum: *** UFP *** - Antworten (1)

*** USA / Roswell / 1957 ***

Aus dem kleinen Radio quäkte der neueste Hit von Buddy Holly. John "Bluebell" Penders drehte missmutig an der Senderwahl und angelte mit der anderen Hand nach einer neuen "Luckies". Der Ventilator an der Decke gab gequälte Geräusche von sich im verlorenen Kampf gegen die stickige Mittagsluft. Draußen flimmerte die Hitze über dem staubigen Wüstenboden.

Penders hatte vor einem Jahr den Job des Leiters von Area 51 übernommen. Einerseits, um so weit wie möglich weg von seiner Ex zu kommen. Andererseits aus purer Neugier und Abenteuerlust, denn natürlich hatte er die Gerüchte gehört... Ebenso natürlich waren die Dokumente von damals längst unter Verschluss, der Wüstenboden mehrfach durchpflügt und sämtliche Leute, die dabei waren, unterdessen zu anderen geheimen Projekten versetzt. Sprich - sie waren unauffindbar. Penders blies Rauchwölkchen in die Luft. Sie schwebten dezent an einigen eingestaubten Fliegerfotos vorbei. Bisher hatte sich hier nichts weiter getan. Sie arbeiteten an ihren Spionageballons gegen die Kommies, beobachteten das Wetter und führten Testflüge durch. Routinearbeit.

Klar, wenn ich DIE wäre, würde ich hier auch nicht noch mal landen... lieber in L.A. oder so, wo was los ist.... Penders gähnte und versuchte erfolglos, sich auf den vor ihm liegenden Papierkram zu konzentrieren.

In diesem Moment wurde die Tür aufgerissen. Noch bevor Penders losschnauzen konnte, es solle gefälligst angeklopft werden, stand Sgt. Weinstein vor seinem Schreibtisch. "Sir, sehen Sie mal," sprudelte der dürre, bebrillte Mann hervor. "Das hat Melrose gefunden, beim Ausschachten für die neuen Latrinen." Er legte eine längliche Kapsel auf den Tisch, die aussah wie eine überdimensionale Schrotpatrone. "Uns ist der Bohrer abgebrochen, als er drauf gestoßen ist. Keine Ahnung, was das für'n Material ist, und ich kenn' mich aus mit so was. Schließlich hab ich lange bei Ford--"

Penders wog das Objekt in der Hand und bugsierte die Zigarette in den anderen Mundwinkel. "Muss von einem der neuen Testballons sein," brummte er.

"Aber glauben Sie nicht auch, dass das--"

"Weinstein, SIE glauben doch nicht diesen Schwachsinn von den kleinen grünen Männchen?!"

"Äh, nein, natürlich nicht, Sir."

...

*** Roswell / 2436 ***

Die unterirdische Dependance der Sektion 31 war ein weitläufiges Labyrinth, dessen Ausmaße nicht einmal zu erahnen waren. Sareth fühlte sich auf unangenehme Weise in das Zentrum eines Spinnennetzes versetzt, als sie hier materialisiert war. Nun stand sie in einem funktionalen Raum mit momentan abgedunkelten -gesperrten - Holodisplays ringsum, der in bläuliches Licht getaucht war. Sie blickte auf die gewaltsam geöffnete Sondenkapsel und den daneben liegenden Kommunikator. "Und seither ist die Kapsel im Besitz der Sektion 31?"

Der neben ihr stehende grau gekleidete Agent machte eine abwägende Geste. "Nicht direkt. Ihren diversen Vorgängerorganisationen. Das ist kompliziert."

"Kompliziert" war in der vergangenen Stunde stets dann zum Einsatz gekommen, wenn er etwas nicht genau ausführen wollte. "Penders gab es an die Recon, die den Protokollen nach jahrelang versuchten, an den Inhalt zu kommen. Es gelang erst nach der Erfindung des Hochleistungslasers. Penders war damals Leiter von Project Bluebook und kurz vor der Rente. Nun, er sah das da", der Agent wies auf den Kommunikator, "und konnte eins und eins zusammenziehen."

Auf dem Schirm vor ihnen erschienen jetzt alte Fotografien, Filmausschnitte und Dokumente aus dem 20. Jahrhundert. Sareth erkannte Relikte diverser Zeitreisen von Sternenflottenpersonal, darunter jene der USS Enterprise unter Kirk und der USS Saipan. Trotz aller Vorsicht war das Sternenflottensymbol wohl einige Male vor die Linse einer Kamera geraten. "Das heißt also, seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert wusste Ihre ... Behörde Bescheid über die Möglichkeit von Zeitreisen?"

Der Agent nickte. Bei der herrschenden Beleuchtung schien es fast, als löse seine Gestalt sich in der Umgebung auf. Dann deaktivierte er den Schirm und das Kraftfeld, das die Kapsel und den Kommunikator umschloss. "Und es wurde intensiv geforscht, sie in die Tat umzusetzen." Er nahm den Kommunikator und legte ihn in ihre Hand. "Den beiliegenden Chip haben Sie ja bereits, Admiral."

Der Kommunikator Sokars, des Kommandanten der verschollenen Picard. Ein merkwürdiges Gefühl... Denn dieses Objekt hatte sich offenbar seit 1923 auf der Erde befunden, lange vor Gründung der Sternenflotte und lange vor Sokars Geburt... Aber das der Kommunikator hier war, das hieß auch, dass es der Crew gut ging und dass er ihr genau diese Nachricht hatte zukommen lassen WOLLEN.


*** San Francisco / Sareths Apartment ***

Charlie betrachtete den Kommunikator, den Sareth auf den Wohnzimmertisch platziert hatte.
"Ich fürchte, die Sektion benutzt dich, um ihre schmutzige Wäsche zu waschen."

"Hm... ein abtrünniger Agent mit krimineller Energie, um  eine temporale Katastrophe herbeizuführen ist eine zu große Gefahr. Ich muss seinen Kontakt in der Regierung finden."

"Wenn die Sektion das nicht schafft-"

"Nun, die TIA sitzt ihr im Nacken. Die alten Kompetenzstreitigkeiten." Sie trat zum Replikator und orderte zwei Tees.

"Meiner Meinung nach kann die TIA die Sektion ruhig hochnehmen. Da wären wir vielleicht in mancher Hinsicht besser dran." Charlie griff den Tee und lehnte sich zurück ins Sofa. "Das könnte dich deinen Posten kosten... mindestens."

"Das wäre ja nicht das erste Mal!" Sie lachte, aber die gewollte Leichtigkeit erstarb angesichts der Situation sofort. "Ich habe die temporalen Koordinaten der Picard im 20. Jahrhundert. Um das Schiff und seine Crew zurück zu bringen, bin ich bereit, dieses Risiko auf mich zu nehmen."

"Ein Pakt mit dem Teufel?"

"Charlie!" Sie seufzte. "Elemente, ich wünschte, ich könnte wieder an Bord eines Schiffes gehen und tun, was ein Sternenflottenoffizier eigentlich tun sollte, anstatt hier Verschwörer zu jagen!"

"Könnte es denn gelingen, die Picard heim zu holen?"

"Ich habe noch nicht alles durchgerechnet. Die Simulation, die ich heute nachmittag habe laufen lassen, war vielversprechend. Dr. Juravik von meinem Forschungsteam hatte auch einen dahin gehenden Vorschlag unterbreitet. Eine Nachricht rückwärts durch die Zeit zu schicken ist vom Energieaufwand das einzig Vertretbare. Und nun, da wir die Koordinaten haben, auch machbar."

---

(PS: Ich weiß nicht so genau, was Sareth aufdecken soll... bitte noch paar Hinweise geben, Danke)

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  Ältester bekannter Meteoreinschlagskrater auf der Erde
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Tue-Jan-2020, 07:30 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

https://www.spektrum.de/news/aeltester-b...de/1700058

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  Griff in die Geschichte / Log 26 / XO
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Wed-Jan-2020, 06:59 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard / Brücke
 
Der Countdown lief ab und kaum merklich setzte sich die Picard in Bewegung. Noch arbeitete das Navigationssystem die vorberechnete Route ab, doch in wenigen Minuten würde Howy auf Handsteuerung umschalten, um das Schiff in genau jenem Winkel um die Sonne herum zu zirkeln, welche den Einsprung in den Temporalkorridor erlauben würde. Dann und nur dann, würde der „Hellrun“ gelingen.
Sokars Stimme ertönte.

So: Mr. Edzardus, Flügel auf Transitposition bringen. Fertigmachen zum Abfeuern des Torpedos.
Ho: Flügel in Position. Zeit – 2,50 min und fallend.

Vandenberg meldete sich.

Va: Quantentorpedo Nummer 6, im Übrigen unser letzter Torpedo, in Startröhre und entschärft. Abschußbereit bei T+2 Sekunden
Ho: Geschwindigkeit erhöht sich jetzt auf vollen Impuls!

Trotz der Kompensatoren war jetzt deutlich zu spüren, dass die Picard beschleunigte. Auf dem Hauptscreen war der Glutball der Sonne zu erkennen.

Ho: Warp 2
So: Energie aus Phaserbänken und Lebenserhaltungssystem komplett abziehen und auf Schilde und SIF/TDF-System geben.

Tr´Kovath nickte nur.
 
Ho: Warp 4

Die Sonne füllte jetzt den Frontscreen aus.
 
So: Es gibt für Temporalsprünge nur eine Alarmform und ich werde ihn nur einmal auslösen. Alarm schwarz für das Schiff!

Die gesamte Beleuchtung wechselte von gelb auf ein tiefes Violett.

Ho: Erreichen des sonnennächsten Punktes des Kurses jetzt!
So: Kurs anpassen. Skimming auf Heliosphäre einleiten.
Ho: Programm läuft und passt Kurs an. Skimming jetzt.
 
Das hohe Singen der Kompensatoren und Schildgeneratoren wandelte sich in ein dunkles Grollen.

Ho: Vektor angepasst. Erreichen der kritischen Geschwindigkeit in 4, 3, 2 ,1 JETZT!
So: Handsteuerung und Maximum Warp……..

Die Picard sprang förmlich auf die Sonne zu.

So: JETZT!

Howy riss das Schiff hart um die Sonne herum, stellte die Picard kurz quer und aktivvierte dann den die Notfall-Leistung des Warp-Antriebs. Vor dem Schiff erschien ein greller Lichtpunkt, welcher sich immer weiter ausdehnte.

So: Feuer!
 
Während die Picard auf den Lichtpunkt zuraste, schoss ein winziges Objekt von ihr weg um in einem grellblauen Lichtblitz zu verschwinden. Etwas riesiges, schwarzes fraß den Himmel auf.
Es wurde dunkel um die Crew herum, Konturen schienen sich aufzulösen, schemenhafte Objekte waberten wie Nebel durch den Raum und Stimmen schienen von überall her zu flüstern. Bilder der Vergangenheit, der Gegenwart, ja vielleicht auch der Zukunft waren zu sehen. Dinge die die Crew erlebt und auch nicht erlebt hatte, Traum und Realität schienen sich zu vermischen. Dann, mit dem Klang eines gewaltigen Gongs, wurde alles in eine tiefe, scheinbar undurchdringliche Finsternis getaucht.

Nach einer nicht ermessbaren Zeit leuchtete ein winziges, bläuliches, pulsierendes Licht in der Ferne, gleich dem Licht eines Leuchtturms. Und das Licht kam näher.
Aus der Finsternis schälten sich die Konturen der Picard. Sie war am Urgrund. Und sie „stürzte hinauf“, zu dem Licht.

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  Griff in die Geschichte Log 25 Hohardus Edzardus
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Tue-Jan-2020, 06:31 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

==========  Hangardeck der Picard  ==========
 
Die Ansprache ihres Captains war kurz und prägnant.
Ganz seinem Charakter entsprechend.
Alles mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht.
 
Ergriffen aber gefaßt stand die Crew vor ihrem Captain.
Keiner sagte etwas.
Alle waren sich der Tragweite des Gesagten bewußt.
 
Howy stand auf und räusperte sich.
„Ich denke, ich kann hier für die ganze Crew sprechen, denn wir alle haben eigentlich nur einen Wunsch: Nachhause zu kommen.
Und zwar das Zuhause, das wir alle vor unserer Reise verlassen haben.
Wir haben so viel miteinander erlebt und durchgestanden, da dürfte doch so ein letzter Sprung uns kaum ins Bockshorn jagen.
Immerhin fast 56% Chance? Ist doch nicht schlecht, wenn man mich fragt.
Wir waren schon in Gefahren, da war der Prozentsatz erheblich niedriger als dieser. Also wen soll das erschrecken?
Außerdem haben wir unseren Kommandanten, der uns schon durch massenweise Probleme gebracht hat.
Wir haben ihm immer vertraut, und er hat dieses Vertrauen niemals enttäuscht.
Wenn er uns also jetzt sagt, daß wir mit einer soliden Chance wieder nachhause kommen, dann sollten und werden wir ihm vertrauen.
Außerdem haben wir das beste Schiff dieser Galaxis, das uns noch nie im Stich gelassen hat.
Ich sage also: Laßt es uns versuchen.
Ich habe wirklich keine Lust, auf diesem Globus zu dieser Zeit zu verrotten, zumal auch noch wirklich miese Zeiten anbrechen.
Und ich habe vor, endlich mal wieder bei meinem Großmuttchen in OstFriesland eine herrliche Tasse echten Friesentees zu trinken. So richtig mit Sahne und Kluntjes.
Wißt ihr, als ich loszog, um in den Weltraum zu fliegen, sagte sie zu mir:
‚Mein Jungchen, du kommst aus einer Familie mit einer sehr langen Tradition von Seefahrern. Die haben über viele Generationen hindurch allen Gefahren getrotzt. Und da ja nun heute die See durch den Weltraum ersetzt wurde, wirst du eben da deinen Mann stehen. Und ich weiß, daß du das tun wirst.
Und wenn du wiederkommst, dann trinken wir zusammen eine Kanne Tee, du erzählst mir von deinen Abenteuern und ich werde sehr stolz auf dich sein.‘
Und ich habe mir fest vorgenommen, sie nicht zu enttäuschen.
 
Also, Captain. Satteln wir die Gäule und reiten los!
Es wird vielleicht ein rauher Trip, aber wir werden es schaffen. Da bin ich überzeugt.
Wir Alle vertrauen Ihnen und unserem Schiff.
Ein dreifaches HURRAH!“
 
„Hurrah! Hurrah! Hurrah!“ schallte es durch den Raum, und alle klatschten.
 
Keiner meldete sich, um zurückzubleiben.
 
Sokar räusperte sich gerührt, versuchte aber, sich diese Emotion nicht anmerken zu lassen.
„Ich danke euch Frauen und Männer meiner Besatzung.
Ich habe nichts anderes von euch erwartet. Ich bin sehr stolz auf euch.“
 
Auch jetzt versuchte er, eben diesen Stolz nicht allzu heftig zu zeigen, aber man merkte es ihm doch an, daß er innerlich bewegt war.
 
„Dann kann ich nur sagen: Alle auf ihre Stationen. Jede Hand wird gebraucht. Und viel Glück für uns alle. Wir werden es schaffen!“
 
 
==========  Brücke  ==========
 
Nacheinander liefen die Statusmeldungen der einzelnen Positionen ein.
Noch einmal wurden alle Daten miteinander abgeglichen und in Übereinstimmung gebracht.
Howy saß auf seinem Platz und beobachtete die Brückencrew, wie sie in gewohnter Weise ruhig ihre Aufgaben erfüllte.
Das waren echte Profis, wie Howy anerkennend bemerkte.
Selbst unter diesem psychischen Druck handelten sie konzentriert und unaufgeregt.
Natürlich hatte jeder Angst. Es wäre ja auch völlig unnormal gewesen, wenn man keine hätte, aber Angst war ja nun mal die Mutter der Porzellankiste, denn diese gab ihnen die Kraft zur höchsten Präzision im Handeln.
Das hatten diese Frauen und Männer schon so oft bewiesen in all den Jahren.
 
Aber Howy fühlte auch das Vertrauen ein wenig auf seinen Schultern lasten, denn als Navigator hatte er durchaus wichtige Aufgaben bei diesem Sprung, denn er hatte die eingehenden Kommandos und Computerbefehle letztlich in die Tat umzusetzen.
Und außerdem bestand das geplante Manöver zum großen Teil auf seinen Vorschlägen.
 
Auf seinem Captainschair in der Mitte des Raumes saß Sokar mit einem steinernen Gesicht. Die absolute Selbstkontrolle.
 
Auch Vandenberg war die Ruhe selbst. Das einzige Zeichen, daß er eben doch auch große Sorgen hatte, war ein leichtes Zittern seiner linken Augenbraue, wie Howy bemerkte.
 
Alle waren sie angeschnallt, denn man wußte nicht, wie hart dieser Trip werden würde. Und das galt auch für alle übrigen Mitglieder der Besatzung.
Schließlich wollte man nicht mit gebrochenen Armen, Beinen oder Tentakeln vor dem Oberkommando der Starfleet stehen.
Auch die Medien mußten unbedingt einen perfekten Eindruck bekommen.
Schon vor dem Sprung hatten sie noch eine Tafel angefertigt, auf der die Namen der toten Kameradinnen und Kameraden standen, denn auch sie sollten im Geist bei ihnen sein.
Howys eigenes Herz schlug ihm bis zum Hals, als dann der Captain seine letzten Befehle gab und der Countdown begann.

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  Erste Fotos aus Star Trek Picard
Geschrieben von: Sokar - Mon-Jan-2020, 12:32 PM - Forum: *** Buch- und Netztips *** - Keine Antworten

Hier gibt es erste Screenshots zu sehen:
https://intl.startrek.com/gallery/your-f...rek-picard.

Zum Teil ist mir die Kleidung der Menschen zu banal "heutig".  Im Star Trek Universum wurde ja immer drauf geachtet, dass auch die Kleidung irgendwie futuristisch wirkt, also nicht wie etwas Zeitgenössisches. Außerdem nervt mich immer noch, dass die Romulaner plötzlich wieder wie Vulkanier aussehen....

Aber naja, will mal nicht so pingelig sein. Ich bin auf jeden Fall gespannt! Von den Prequelcomics habe ich nun den zweiten Teil gelesen. Das der TalShiar mal auf der guten Seite ist = Topidee! Das die (bösen) Romulaner nun schon wieder Picard und sein Schiff stehlen wollen... naja.... das hat einen Bart. Schließlich haben die doch selbst gute Schiffe....

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  Griff in die Geschichte Log 24
Geschrieben von: Sokar - Heute, 06:03 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

***USS Picard / Quartier von Captain Sokar ***

Sokar nahm wieder an seinem Schreibtisch Platz. "Computer, isoliere ein Zugriffsprotokoll für das Sondenreservoir! Autorisationscode Sokar Alpha-1-257Terix." Ein Irisabgleich erfolgte, dann verkündete der Computer:
+Protokoll isoliert. Es befinden sich folgende Sonden im Reservoir...+ Der Monitor auf seinem Schreibtisch zeigte eine Reihe Basissonden in ihren Kammern. Die meisten Kammern waren bereits leer - zahlreiche Sonden waren während der letzten Jahre zum Einsatz gekommen, ohne das eine Rückführung möglich gewesen wäre.

Sokar gab den Befehl, eine Klasse-II-Warpsonde mit einer geophysikalischen Testeinheit zu bestücken. Filigrane Roboterarme klappten den Bauch der entsprechenden Sonde auf, aktivierten die Verbindungen und setzten dann einen kleineren Mechanismus ins Innere. Sonden dieser Art wurden zur Bodenerforschungen auf Planeten und Asterioden genutzt, wenn aus irgendeinem Grund das Beamen von Proben oder gar der Besuch des Planeten nicht möglich oder als nicht nötig erachtet wurden. Die Muttersonde würde in den Orbit einschwenken und dann die geophysikalische Einheit starten. Bei Bodenkontakt würde ein kleiner Bohrer ausgefahren und den Mechanismus etwa fünf Meter tief im Gelände verankern.

Diesmal allerdings würde an Bord des kleinen technischen Wunderwerkes kein Testgerät für metallurgische oder organische Proben sein...

Sokar ließ den Computer die genauen Koordinaten der vorbereiteten Sonde ermitteln. Dann griff er den mit seinen Informationen gefüllten Schip, wog ihn noch einmal in der Hand und platzierte ihn dann auf dem Tisch neben seinem Kommunikator. "Computer, Kommunikator anpeilen und beide Objekte im Radius von zehn Zentimetern zu den Koordinaten beamen, die jetzt folgen!"

Er beobachtete, wie sein Kommunikator und der Chip entmaterialisierten, orderte dann ein Start-Standby für die Sonde und verschlüsselte das Zugriffsprotokoll. Sie würde die Picard erst verlassen, wenn die Crew ihre Entscheidung gefällt hatte. Sollte kein einstimmiger Entschluss erfolgen, das riskante Zeitreisemanöver zu wagen, würde er das Startprotokoll deaktivieren.


*** Einige Stunden später / Shuttlehangar ***

Die Crew der Picard war vollzählig versammelt. Sokar sah in die Gesichter der Menschen, Rihannsu und Angehörigen anderer Spezies und entsann sich beinahe für jeden ein besonderes Erlebnis. Nicht nur auf Außenmissionen, sondern auch an Bord, in den verschiedenen wissenschaftlichen und technischen Bereichen, in der Kantine, im Lift... Sie alle waren auf den vergangenen fünf Jahren zu einer großen Familie geworden.

"Wie Sie alle wissen, stehen wir an einem entscheidenden Punkt auf unserer Reise. Bevor ich Ihnen die Details über unsere Möglichkeiten offenlege, möchte ich Ihnen noch einmal danken! Auf unserer Reise haben wir getreu dem Motto der Sternenflotte neue Welten erforscht, Kontakte zu  neuen Zivilisationen geknüpft, aber auch Frieden gestiftet und bedrohtes Leben vor der Vernichtung bewahrt. Wir haben zahllose interstellare Phänomene kartographiert und neue Technologien kennengelernt, die in vielen wissenschaftlichen Bereichen das Vorgehen revolutionieren werden. Daher habe ich - ganz gleich, wie die Abstimmung im Anschluss ausfällt - unsere Logbücher dupliziert und gesichert, um sie Richtung Vulkan absenden zu können. Sie müssten dort der relativ langsamen Geschwindigkeit der uns zur Verfügung stehenden Langstreckenbojen in 530 Jahren eintreffen. Ihre Forschungsarbeit wird also nicht verloren sein!"
Er sammelte sich kurz und fasste dann die Möglichkeiten ihrer persönlichen Heimreise zusammen: das Problem, den temporalen Flussgrad zu bestimmen, das Hellrun-Manöver, den temporalen Marker.  "... Ich habe dafür Sorge getragen, uns die besten Ausgangsmöglichkeiten für einen Rückkehrversuch zu schaffen," vollendete Sokar.

"Aber dennoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges nicht höher anzusetzen als 55,6 Prozent. Misslingt unser Versuch, könnten wir im schlimmsten Fall antriebslos im Raum stranden oder sogar völlig zerstört werden. Als Alternative bestünde die Möglichkeit, einen abgeschiedenen Platz auf der Erde oder einem anderen erreichbaren Planeten zu finden und dort zu bleiben, wobei eine Kontaminierung der Zeitlinie unbedingt vermieden werden muss. Es ist nicht die beste Zukunftsaussicht. Ich weiß, wie sehr Sie alle ihrer Rückkehr nach Hause zu ihren Familien entgegengefiebert haben... Aber zumindest würde Ihnen diese Option einen langsamen Tod im All ersparen. Ich bitte Sie also, in den kommenden zwei Stunden genau zu überlegen, bevor Sie Ihre Wahl treffen!"

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  Ein Teenager endeckt einen neuen Planeten !
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Heute, 05:58 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

https://us.yahoo.com/gma/york-teen-disco...XOfs1BTfBy

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  Griff in die Geschichte Log 23
Geschrieben von: Sokar - Tue-Jan-2020, 06:37 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard / Quartier von Captain Sokar ***

Vandenberg hatte Sokar soeben die letzten Updates über den Fortgang der Reparaturarbeiten übergeben. Der Antrieb war bereit, morgen würden auch die Schäden an der Außenhülle beseitigt sein und die Picard bereit für das letzte Wagnis...

Der Captain blickte aus dem Fenster auf das majestätische Panorama des Jupiter, um den sie gestern in eine Parkbahn eingeschwenkt waren. "Ich kann diese Entscheidung nicht allein fällen. Ich darf es nicht," sagte er zu dem einen Schritt hinter ihm stehenden XO. "Ich habe eine Wahrscheinlichkeit von  55,6 Prozent berechnet, dass uns das Hellrun-Manöver gelingt. Eine solche Entscheidung müssen alle Crewmitglieder mittragen. Und zwar einstimmig."

"Ich verstehe. Ich würde wohl nicht anders handeln," antwortete Vandenberg und richtete den Blick ebenfalls auf das Schauspiel des Großen Roten Fleckes. Unbeeindruckt von allem, von den Sorgen und Nöten der Menschen, deren Aufbruch ins Maschinenzeitalter, ins Raumfahrtzeitalter drehte er sich dort. "Ich werde also eine Versammlung anberaumen."

"Heute abend, 20 Uhr. Ich möchte noch ein paar Worte vorbereiten."

"In Ordnung."

Sokar hörte die Schritte Vandenbergs auf dem weichen Teppich, dann das leise Zischen der Tür. Doch der Lichtstrahl, der auf ihn fiel zeigte an, dass sein XO im Türrahmen stehen geblieben und die Tür noch immer geöffnet war.

"55,6 Prozent? Das ist mehr, als ich erwartet hatte."

"Ich habe noch einen weiteren Faktor hinzugezogen." Mehr sagte Sokar nicht. Was er vorhatte, war ein klarer Bruch der temporalen Direktive. Es genügte, wenn er die Verantwortung hatte, falls es zu einer gerichtlichen Vorladung kommen sollte. Er wusste, dass Vandenberg das wusste - und sie beide wussten, worum es sich handelte. Die Tür schloss sich sanft.

Sokar blieb noch einen Augenblick lang am Fenster stehen und trat dann zum Schreibtisch zurück. Ich bin es dieser Crew schuldig. Nach allem, was wir gemeinsam durchgestanden haben. dachte er. Nach der Vorbildlichkeit, mit der jeder und jede von ihnen in den letzten fünf Jahren die Ideale der Föderation und der Sternenflotte unter widrigsten Umständen hochgehalten hat... Er aktivierte den Bildschirm, um den Gebäudeplan aufzurufen, den er während der letzten Stunde studiert hatte.

Die Militärbasis von Area 51.

In 24 Jahren würde dort nach einem Unfall ein Raumschiff mit Ferengi notlanden und damit zum Auslöser der UFO-Manie der 50er und 60er Jahre werden. Und nicht nur das. Der Unfall würde zur Rechtfertigung einer Organisation werden, die sich die Verteidigung der Erde und später der Interessen der Föderation auf die Fahne geschrieben hatte: Sektion 31. Und sie würde genau dort in etwa 300 Jahren an diesem Ort ihr Hauptgebäude errichten.

Sokar hielt kurz inne. Er hatte die Praktiken der Sektion 31 immer verabscheut - insoweit man bei einem Vulkanier von Abscheu sprechen konnte - und sie als unvereinbar mit den Zielen der Föderation bekämpft. Wie ironisch, dass er nun ausgerechnet ihre Hilfe bauen musste!

Aber es ist die einzige Organisation, mit deren Verschwiegenheit ich wirklich rechnen kann... und die einzige erreichbare, von der ich weiß, dass sie den III. Weltkrieg mit ihren intakten Archiven überdauern wird.

Er holte tief Atem, griff dann sein persönliches Padd, und begann eine Nachricht einzugeben, die er dann auf einen Speicherchip übertrug. Es dauerte nicht einmal eine Minute. Der Gedanke, wie klein manchmal die Dinge sein konnten, die letztlich eine gewaltige Wirkung entfalteten, huschte ihm kurz durch den Kopf. Dann trat er zum Replikator und ließ den Speicherchip mit einer speziellen korrosionsbeständigen Duraniumschicht umkleiden.

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  Projekt Brieftaube Log 6
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sun-Jan-2020, 09:45 PM - Forum: *** UFP *** - Keine Antworten

Erde / San Francisco / Sareths Apartment

Woher der Speicherchip stammte war unklar. Doch um so klarer waren die Daten darauf. Diese Informationen mussten aus den inneren Zirkel der Flottenleitung stammen. Und Sie waren brisant. Extrem brisant. Charlie McGregor pfiff durch die Zähne, während man Sareth die Verblüffung deutlich ansah.

CM: Sieh Dir das an. Dass so etwas überhaupt möglich ist, hätte ich nie gedacht oder auch nur geahnt.
Sa: Das ist einfach.....Science Fiction.

In dem kleinen Projektionsfeld des tragbaren Holoemitters liefen Zeilen durch, welche nichts weniger als eine Revolution in der Temporalphysik darstellten.

CM: Das ist eine völlig neue Ableitung des Allbrightschen Theorems. 
Sa: Ganz recht und seit 20 Jahren unter Verschluss. 
CM: Ja und das aus guten Grund. Diese Ableitung sagt nichts anderes aus, als dass man Informationen durch die Zeit senden kann.
Sa: Und das es bereits geschehen ist. Wenn das richtig ist, hat man vor 20 Jahren eine verschlüsselte Information gefunden. Wo und was steht hier jedoch leider nicht.

Charlie wies auf eine Zeile, welche ungewöhnlich kurz erschien.

CM: Aber wenn ich mir diese Zahlenkombination hier anschaue, dann handelt es sich bei diesen Daten und Informationen, um Daten zur Picard. Denn dies ist die Reg. Nr. der Picard.
Sa: E geht also wirklich um die Picard.
CM: Und wenn das, was dieser Kerl, wer oder was er auch ist,  nich weiter im Petto hat, nur halb so brisant ist, wie das was er hier präsentiert, dann kann sie die Flotte warm anziehen.

In dem Holoscreen erschien jetzt eine Textzeile:


XXXXXXXXAusführung Operation Robinson bei Start von PXXXXXXXXXZeugen oder Überlebte. UnerwünschtXXXXXXXXXXXXXGez. HvMXXXXXXXXXXXXXX

Sa: Das klingt nach einem Attentat. 
CM: Sabotage
Sa: Einer geplanten Katastrophe. Wenn LaSalle, oder gar Verteidigungsminister DeRaaf das in die Finger kriegen, werden Köpfe rollen.
CM: Ich gebe zu Bedenken, dass dies alles nur Bruchstücke der gesamten Information sind.
Sa: Und den Rest hat unser unbekannter „Gönner“ im Angebot.
CM: Und was will er dafür haben?
Sa: Ein gute Frage, Alles was ich habe, ist dieser kleine Zettel. Er klebte am Kristall.

Auf dem Zettel war nur ein Satz zu finden:

„Das Feuer ersticken“.

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  Könnte es bald eine Supernova in unserer 'Nähe' geben?
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Sat-Jan-2020, 12:41 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

Der linke Schulterstern des Orions Beteigeuze schwächt sich derzeit stark ab.
Das könnte auf eine bevorstehende Supersnova hindeuten.

https://web.de/magazine/wissen/weltraum/...r-34312052

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