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  Das Athean-Komplott Log 23
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Sun-Jul-2020, 08:46 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

Nrpg: ich versuche, ein wenig im Stil von Howy zu schreiben... ein zwei logs noch für den Chara + das Abschlusslog, wenn die Mission vorbei ist.
 
RPG:
 
*** Athean Prime / Sillian City ***
 
Mann, das war ja echt ein Ding! Während ich durch die Straßen der Hauptstadt strolchte, ging mir immer wieder die Sache mit Hendricks und dem Massaker und den Phyleilanern durch den Kopf. Was wurde da blos für ein übles Süppchen gekocht? Ich hoffte, meine Kommandantin und LaSalle bekamen was raus da beim Gouverneur. Aber eigentlich traute ich solchen Politikern ja sowieso keinen Steinwurf weit! Die schlängelten sich immer so durch und konnten stundenlang reden ohne eigentlich was zu sagen. Da hatte sich vermutlich in den letzten Jahrhunderten nichts dran geändert!
 
Hier in der Stadt fiel mir auf, dass es den Leuten wirklich sehr gut ging. Klar, Not und Mangel gab es nirgends mehr in der Föderation, außer vielleicht in kleinen Fundamentalistenkolonien, die partout auf Technik verzichten wollten und dann eben auch die Probleme der Vorväter hatten. Aber hier herrschte wirklich Luxus, das sah man an den Läden, an den teuren Materialien, die überall verbaut worden waren. Kein Zweifel, der Athean-Sektor florierte! Aber wie es oft so ist, ging es den Leuten vielleicht ZU gut. Sie hatten Sorge, ihren Wohlstand und ihre Privilegien irgendwie zu verlieren. Das sie vielleicht ein paar Prozente mehr abgeben müssten, an Phyleila beispielsweise, Aufbauhilfe! Daher ja auch die Gerüchte mit den angeblichen riesigen Ressourcen auf Phyleila, die man unter der Hand hielt.
 
Überhaupt fiel mir auf, dass hier eine Menge Verschwörungstheorien unterwegs zu sein schienen:
Ich lehnte mich gegenüber von einem Café an eine antik aussehende Laterne und beobachtete, was so abging, als plötzlich irgendwas an mir kleben blieb! Eine Zettel, wie ich im nächsten Moment feststellen durfte, der wohl vor kurzem an eben diese Laterne geklebt worden war und nicht richtig gehaftet hatte. Dass heisst, an MIR haftete er schon! Nach etwas Mühe hatte ich das klebrige Ding auf einem nahen Blumenbottich abgestreift und konnte lesen, was drauf stand: Die Föderation betrügt uns! Die Föderation belügt uns! Lasst es euch nicht gefallen!
Es folgte ein Code für das örtliche Newsfeed-System.
 
Aha, da wollte ich doch mich da mal einloggen!
 
Ich kam aber nicht dazu, denn in diesem Moment brüllte jemand: "Hohardus Edzardus, bist das wirklich du oder trügen mich meine schwachen Äuglein?!"
 
Ich drehte mich um und sah einen rundlichen Typen mit Schnauzbart in der Dienstweste von Rollo Vegas Intergalaktischem Taxiservice. Pavel Kortschnoi, mein alter Fluglehrer und Kumpel bei Vega's! Wir umarmten uns und klopften uns auf die Schultern. "Die Welt ist ja wirklich klein! Was machst du denn hier?"
 
"Na, einen Kunden abliefern, was sonst. Und du? Schon wieder auf großer Fahrt? War dir der kleine Trip mit der ersten Picard noch nicht genug?" Pavel grinste und schob mich in Richtung des Cafés, wo wir erst mal zwei große  Becher Raktajino bestellten. Der Kellner war für einen Moment irritiert, klingonische Getränke wurden hier wohl nicht so oft geordert.
 
"Och, du weißt ja, mich lockt das Abenteuer. Mal so eine Auszeit ist okay, aber immer nur auf dem Deich sitzen ist nicht mein Fall. Ich muss raus in die Welt, oder besser gesagt den Weltraum!" Ich erzählte, was wir auf dieser Mission erlebt hatten, und wie meine Technikkollegen und ich die vermisste USS Tscherenkow zurück geholt hatten.
 
"Was hier abgeht, ist ja eine ganz undurchsichtige Sache," meinte Pavel und schlürfte seinen Raktajino. "Habe die letzte Zeit öfter hier zu tun gehabt, Stammkunden."
 
"Ja, erzähl!"
 
"Naja, wie du schon sagtest, diese ganzen Verschwörungstheorien, die im Umlauf sind: der Gouverneur will die Föderation verlassen, die Föderation schiebt den Phyleilanern Mittel hinten rein, die Sektorflotte, etc. pp. Jeden Tag scheint was neues Absurdes im Netzwerk aufzutauchen. Und das Schlimmste ist, irgendwelche Anhänger finde auch die bekloppteste Theorie! Gestern las ich irgendwo, die Föderation wolle den Subraum verminen!"
 
"Das muss doch irgendwer steuern! Tut sich die Fünf-Dollar-Preisfrage auf, wer und wozu?" Kurz ging mir durch den Sinn, dass ich eigentlich nicht wusste, was ein "Fünf-Dollar" sei, und dass ich das mal recherchieren musste, wenn ich zurück auf der 'Picard' war.
 
"Vielleicht jemand, der davon profitiert, dass der Gouverneur abgesägt wird, weil er selber nach oben will... Oder jemand, der Unfrieden zwischen den Romulanern und der Föderation säen will. - Was hast du denn da?"
 
"Einen Zettel. Klebte drüben an der Laterne. Will mich gleich mal einloggen und gucken, was die so verbreiten." Ich zog mein Kompad aus der Tasche, aktivierte es und gab den Code ein. Ein kleines Hologramm entfaltete sich, und schon auf den ersten Blick sahen Pavel und ich, dass da übelste Hasstiraden verbreitet wurden. "Schau dir das an! Dass die noch keiner abgeklemmt hat...!"
 
"Wahrscheinlich arbeiten die von einer getarnten Plattform aus, haben den Transmitter vielleicht irgendwo in 'nem Asteroidenfeld geparkt, wo keiner so leicht rankommt! Ich wette ... Moment mal..." Pavel stockte und wies dann mit seinem dicken Wurstfinger auf eines der ineinander verschlungenen Signete, die die Beiträge der Benutzer in diesem Chat auswiesen. "Das hab ich schon mal irgendwo gesehen! Lass mich mal nachdenken!"
 
Pavel hatte ein fotografisches Gedächtnis, was für einen Taxichauffeur natürlich eine feine Sache war. Er besah sich einmal die Route, die er nehmen würde und  zack, hatte er sie intus!
 
"KLAR!" grunzte er plötzlich etwas zu laut. Ein paar andere Gäste des Cafés sahen pikiert zu uns rüber. Pavel senkte die Stimme. "In meinem Taxi! Der Typ, den ich die letzten Male hier her geflogen habe!"
 
"Du bist sicher?"
 
"Absolut! Lass uns schnell zur Taxe, ich habe doch die Transferdaten für den Kerl alle gespeichert. Da kommen wir den Hintermännern gleich etwas näher!"

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  Das Athean Komplott / Log 22 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sat-Jun-2020, 04:12 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (3)

Athean Sektor / Athean Prime / Sillian City / Gebäude der Sektorregierung / Vorzimmer des Gouverneurs-Büro
 
Der Shuttle-Flug nach Athean Prime war unspekatulär verlaufen. So unspektakulär wie die Landung auf dem Raumhafen von Sillian City. Der Transfer vom Raumhafen zum Regierungs-Gebäude in der Mitte der Millionenstadt Sillian, geschah mittels eines gepanzerten Gleiters, da man aus religiösen Gründen die Nutzung von Transportersystemen ablehnte. So zumindest die offizielle Begründung. Doch nachdem überall in der Stadt die Fahnen und die Symbole des „Athean Sector Assembly“ zu sehen waren und nicht jene der Föderation, hatte Sareth die Vermutung, dass man den Föderationsoffizieren eben genau jenes zeigen wollte: Den Unabhängigkeitswillen. Ein Schelm, der Böses dabei dachte.
Der Reichtum des Planeten war überall zu erkennen. Die Gebäude und die Infrastruktur waren in bestem Zustand und alleine die Tiefgarage des Regierungs-Gebäudes, eines 150 Stockwerke-Monstrums , gereichte jener eines Luxushotels zur Ehre.
Howy war, auf Wunsch der Gastgeber, beim Shuttle geblieben und so hatte LaSalle ihm aufgetragen, sich doch einmal unauffällig unter die Leute zu mischen und sich ein wenig umzuhören.
Der Gleiter hatte seine Gäste vor einem streng bewachten Eingang abgeliefert und man hatte Sareth und LaSalle in aller Höflichkeit und formvollendet zu einem Aufzug geführt. Dieser hatte beide Offiziere in ein Vorzimmer gebracht. Eine Ordonanz hatte beide Crewmitglieder der Picard um etwas Geduld gebeten und beide mit feinsten Getränken versorgt. Nach gut 20 min. Wartezeit erschien eine hochgewachsene Person, welche Sareth doch stark an Colonel VanSorel erinnerte: Ovid Warner, rechte Hand von Gouverneur Edwin Cairncross. Warners Kleidung saß absolut perfekt, sein Gang war exakt und hatte genau jenen Grad von Energie und Effizienz, welche so typisch für viele „Politiker der 2. Reihe“ war. Doch serom Zahnpasta-Lächeln hatte etwa Unnatürliches und ähnelte eher dem eines Haies.
 
OW: Madame t´Khellian, Mr. LaSalle, seine Exzellenz, Edwin Cairncross, Präsident der Athean Sector Assembly, wird Sie nun empfangen. Bitte folgen Sie mir.
 
Warner führte die beiden Gäste in das Büro des Gouverneurs und schloss hinter beiden die Tür von außen.

------------------------------------------------------------------------------------------------
 
Ortswechsel:
Athean Sektor / Athean Prime / Sillian City / Gebäude der Sektorregierung / Büro des Gouverneurs
 
Der Raum war oppulent ausgestattet. 3 der 4 Wände des Raumes waren vom Boden, bis zur Decke mit Bücheregalen bedeckt, berstend vor Büchern. Die 4. Wand wurde von einem bodentiefen Panoramafenster eingenommen, vor dem Edwin Cairncross, mit dem Rücken zu seinen Gästen, stand.
EC: Sie sind also tatsächlich gekommen. Ich hätte nie gedacht, dass Captain Hendricks Idee funktionieren würde.
 
Sareth war nicht erbaut.
 
Sa: Sie hätten einen einfacheren Weg wählen können, um mit uns in Kontakt zu treten.
EC: Ja, wahrscheinlich. Aber hätten Sie dann auch zugehört?
 
Cairncross drehte sich jetzt um und für einen Augenblick war Sareth verblüfft. Dieser Mann, gut 2.10 m groß, ähnelte auf verblüffende Weise Richard von Rabenstein. Und auch seine Stimme war ähnlich. Er bat die beiden Gäste in riesigen Sesseln Platz zu nehmen.
 
EC: Fleet-Admiral t´Khellian, Commodore LaSalle, willkommen auf Athean Prime. Ich danke Ihnen für Ihr Kommen und bitte schon jetzt um Entschuldigung für die, nun etwas unkonventionelle Art der Einladung. Aber wir wussten uns nicht anders zu helfen. Auch für das delikate Thema bitte ich um Entschuldigung. Dann wollen wir einmal sehen, was die Föderation zu sagen hat.
Sa: Nun Sir, ich fürchte ich werde weder etwas sagen können, noch etwas anbieten können. Ich bin keine Politikerin oder Diplomatin. Ich bin nur ein Offizier der Sternenflotte.
EC: Oh Madame, Sie müssen Ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen. Ein Schiffskommandant ist, nein muss oftmals ein besserer Diplomat sein, als diese Berufsdiplomaten. Aber lassen Sie uns anfangen. Sie fragen sich sicherlich, was die ganze Aktion bezweckt. Warum ich Sie hier haben wollte.
Sa: In der Tat, das frage ich mich.
EC: Nun, es geht um Gerechtigkeit, um Gerechtigkeit für diesen Sektor.
Sa: Das Wort Gerechtigkeit höre ich häufig in den letzten Tagen. Zu häufig.
EC: Sie wissen, worin die Ungerechtigkeit liegt. Die Ungerechtigkeit welche uns seit Jahren angetan wurde.
Sa: Und worin liegt diese Ungerechtigkeit?
EC: Ah, Sie wollen es aus meinem Mund hören!? Nun gut. Dieser Sektor wird von der Föderation seit Jahren ausgebeutet. Ausgebeutet zu Gunsten des Phyleila-Sektors. Aber nicht um den Phyleila-Sektor wieder aufzubauen, nein. Dort wird, mit den Rohstoffen aus dem Athean-Sektor und dem gigantischen Potential des Phyleila-Sektors, eine riesige Streitmacht aufgebaut, um diese eines Tages gegen die Romulaner einzusetzen.
LaSalle musste grinsen, was Cairncross offenbar registrierte.
EC: Sie lachen, Commodore?
LS: Der Mangel an Rohstoffen und Energiequellen war der Hauptgrund für den Angriff der Phyleilaner auf die Föderation. Nicht der Überschuss an Resourcen.
EC: Woher wollen Sie das wissen?
LS: Ich war dabei.
EC: Dann hat man Ihnen einen Bären aufgebunden. Nein, der wahre Grund für den Phyleila-Krieg war sein Reichtum an Resourcen. Und da die Phyleilaner zu stolz waren, der Föderation bei zu treten, benötigte man eben einen Casus Belli.
LS: Stolz ist noch eher untertrieben.
Sa: Euer Exzellenz, aber warum sollte die Föderation sich den Phyleila-Sektor einverleiben?
EC: Es geht hier weniger um materielle Resourcen, sondern um das geistige Potential der Phyleilaner. Sie sollten das besonders gut einschätzen können, Madame t´Khellian. Wollen Sie etwas Tee?
 
Ein Schwebetablett tauchte neben Sareths Sessel auf. Das Tablett schien mit Auszügen aus bekannten Büchern überzogen zu sein. Und alle Texte stammten von Richard von Rabenstein. Cairncross hatte wohl Sareths Reaktion bemerkt.

EC: Ich halte Mister von Rabenstein für einen Geist, welcher in einer Reihe mit Kant oder Nietzsche steht. Aber kommen wir wieder zurück zum Thema.
Sa: Sie sprachen von einem Casus Belli.
EC: Richtig. Die Föderation benötigte einen Kriegsgrund. Man musste die Phyleilaner dazu bringen, der Föderation den Krieg zu erklären. Doch da hatte wohl ein Stratege der Föderation eine hervorragende Idee.
LS: Und um welche Idee handelte es sich da?
EC: Haben Sie schon einmal vom Massaker von Tanrien IV gehört?
Sa: Nein.
EC: Das wundert mich nicht. Denn diese Aktion wurde von der Föderation vertuscht. Man hat damals ganz bewusst die Crew eines Forschungsschiffes geopfert und einen Angriff durch phyleilanische Fanatiker provoziert. Und als die Föderation die Überlebenden evakuieren wollte, kam es zu Schusswechseln und damit zum Krieg.
 
Sareth schüttelte langsam den Kopf. Sie hatte diese Geschichte ganz anders gehört.

EC: Und damit fing alles an. Die Föderation hatte das Potential der Phyleilaner erkannt. Und sah nur den Weg des Krieges, an dieses Potential heran zu kommen. Ein geistiges Potential, welches die Föderation und die Sternenflotte zu neuen, unguten Höhen führen kann. Und um dies zu ermöglichen, wird mein Sektor, meine Planet, ausgebeutet. Und dieses Spiel werde ich, nein werden wir, nicht länger mit machen. Wir wollen nicht zu einer Föderation gehören, welche alle ihre Prinzipien über Bord wirft und zu einer Diktatur wird.
 
LaSalle Finger wies auf das Namensschild auf Cairncross Schreibtisch.
 
LS: Deshalb haben Sie auch wohl den Namen Ihres Amtes geändert. Statt Gouverneuer des Athean-Sektors steht da jetzt Präsident der Athean Sector Assembly.
EC: Korrekt, Commodore, korrekt. Und deswegen rede ich auch von der Föderation als einer fremden Organisation. Ich sehe meinen Sektor schon jetzt als im Austreten begriffen.
 
Sareth schüttelte energisch den Kopf.
 
Sa: Bei allem notwendigen Respekt, Euer Exzellenz, aber was Sie uns hier erzählen ist nichts anderes als eine krude Verschwörungstheorie. Ich war lange genug für die Administration des Phyleila-Sektors zuständig. Der Sektor war und ist auch heute noch chronisch unterfinanziert. Es gab niemals irgendwelche Finanztransfers vom oder in den Sektor aus oder in die Randsektoren.
 
Cairncross lächelte listig.

EC: Das hat man Sie nur Glauben gemacht, Madame. Wie auch immer. Sie sprachen von einer Verschwörungstheorie. Doch eine Verschwörungstheorie ist nur solange eine solche, wie es keine handfesten Beweise gibt.
 
Cairncross drückte Sareth und LaSalle jeweils ein Padd in die Hand.
 
EC: Diese Daten habe ich von einer zuverlässigen Quelle erhalten. Lesen Sie und dann werden wir sehen, wie Gandalfs Bart sich kräuselt.
 
LaSalle hüstelte. Ein sehr plumper Literaturbezug.Sareth überflog die Daten.

Sa: Sie sagen, Ihre Quelle wäre zuverlässig?
EC: Exakt.
Sa: In diesen Unterlagen wird von einem Amt für Sonderlösungen innerhalb der Sternenflotte gesprochen. So ein Amt gibt es nicht. Und ein Admiral Chester Wood ist mir nicht bekannt.
EC: Es gibt eine Sternenflotte und DIE Sternenflotte. Eventuell gehören Sie ja einer anderen Sternenflotte an?
Sa: Wenn es so etwas eine "zweite Sternenflotte", eine Flotte in der Flotte, geben würde, hätten solche Leute wie z.Bsp. DeRaaf etwas dagegen unternommen.
EC: Solange DeRaaf noch Fleet-Admiral der Sternenflotte war, hätte er sicherlich etwas unternommen. Aber jetzt ist er Politiker. Und hat daher keinen Einblick mehr in diese Parallel-Welt innerhalb der Sternenflotte und der Regierung.
Die Föderation ist nur noch ein Scherbenhaufen, ein intriganter Schatten ihrer Selbst. Und ich kann nur an Sie appellieren Madame, ziehen Sie die Konsequenzen. Ich habe es getan. Ich bin kein Kommandant eines Schiffes, welche nach der Bruchlandung in der Badewanne sitzt.  Ich habe reagiert. Ich und mein Sektor werden die Föderation verlassen. Und Sie sollten den Kampf gegen jene aufnehmen, welche die Föderation in ein Imperium verwandeln wollen. Oder aus den Rufern in den Marmorhallen, werden jene, welche die letzten Fleischreste von den Knochen der verwesenden Bestie, welche einstmals die Föderation dar stellte reißen. Ja, mancher wird mich als Saurons Mund bezeichnen, aber in diesem Strudel der Unwägbarkeiten ist die Wahrheit der Anker. Auch wenn sie weh tut.
LS: Dann dürfen Sie nur nicht das Stück Punschtorte essen.
EC: Ich sehe Commodore LaSalle, Sie mögen antike Literatur. Nun Admiral t´Khellian, wie aussagestark und erdrückend sind meine Beweise?
 
Sareth holte tief Luft, bevor sie antwortete.

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  Signaturbilder für die Picard-B
Geschrieben von: Sareth - Fri-Jun-2020, 07:10 PM - Forum: *** Visuelle Kommunikation *** - Keine Antworten

[Bild: LaSalle-neu.jpg]

Und T'Sok (ich habe dich zum Lieutenant erklärt - wir hatten das noch gar nicht irgendwie besprochen... hoff, das ist ok.)

[Bild: TSok.jpg]

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  Das Athean-Komplott Log 21
Geschrieben von: Sareth - Sun-Jun-2020, 01:42 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (5)

*** USS Picard / Besprechungsraum ***

 
Ich sah in die Runde meiner versammelten Seniorcrew und ließ den Blick schließlich auf Mr. T'Sok und Mr. Edzardus ruhen. "Meine Herren, die Tscherenkow zurück zu holen war eine großartige Leistung. Ich werde eine Belobigung in ihren Akten vermerken. Das gleiche gilt für Ihre Teams!"
 
"Och, man tut was man kann, nicht der Rede wert," wehrte Howy ab, rot bis unter die Haarwurzeln.
 
"Es war die logischste Abfolge der Maßnahmen," kommentierte der Vulkanier, als hätten sie lediglich ein komplizierteres Menü zubereitet.
 
"... allerdings müssen wir das Feiern auf etwas später verschieben," fuhr ich fort. "Noch ist die Lage auf der Tscherenkov kritisch. Wir können nicht riskieren, die Crew noch länger auf dem Schiff zu belassen." Ich wandte mich an den CMO: "Haben Sie alles für eine Notevakuierung vorbereitet?"
 
"Die Shuttlebay und der Rekreationsbereich werden zu Notunterkünften umgerüstet. Wir sind in etwa einer halben Stunde fertig. Ich habe das MHN dupliziert, so dass wir außer unserem medizinischen Personal zwei rund um die Uhr einsatzfähige mobile Hologramme haben," erwiederte . "Ich habe erste Hinweise, dass der Aufenthalt in der Subraumtasche zu einigen zellulären und neurologischen Veränderungen geführt hat. Bevor ich genauere Prognosen abgeben kann, muss sich jedes Besatzungsmitglied der Tscherenkow aber einem Level-4-Diagnosetest unterwerfen."
 
"Wahrscheinlich müssen Sie auch erst einmal reichlich Beruhigungsmittel verordnen," sagte LaSalle. "Die Leute waren auf einer Luxuskreuzfahrt und sind dann in einen Abenteuertrip geraten. Und wenn ich mir die Crewliste vor Augen führe, wird den meisten der älteren und wohlbetuchten Herrschaften danach  nicht gestanden haben."
 
nickte. "Ja, bedauerlich, dass wir unsere Counselor noch nicht an Bord haben. Aber die MHN haben auch ein psychologisches Upgrade erfahren."
 
"Mr. T'Sok, wie ist der Status der Überprüfung der Tscherenkow? Bestehen unmittelbare Gefahren aus den festgestellten strukturellen Schäden, insbesondere, was den Warpkern und die Antimateriezuleitungen angeht?"
 
Der Vulkanier verneinte. "Wir haben in einer ersten Maßnahme zusätzliche autark versorgte Kraftfelder um die kritischen Elemente errichtet, die beständig überwacht werden. Ehe wir den Warpantrieb oder auch den Impulsantrieb wieder aktivieren, muss das ganze Schiff auf auf Mikrofrakturen und Materialkorrosion durch überstarke Subraumfelder geprüft werden. Ich schlage vor, dass wir einige hundert kleiner Sonden programmieren, die genauestens jeden Winkel prüfen."
 
"Tun Sie das! Aber beachten Sie die Datenschutzbestimmungen - die Tscherenkow ist ein ziviles Schiff, und ihre Gäste haben bestimmt allerlei herum liegen. Ich möchte keine erbosten Anwälte wegen Verletzung der Privatsphäre Schlange stehen haben."
 
"Das stellt kein Problem dar. Die Sonden sind auf strukturelle und energetische Spezifikationen eichbar, Admiral."
 
"Sehr gut. Dann --"  Das Signal des Kommunikators unterbrach mich. Es meldete sich die diensthabende Offizierin auf der Brücke. Der OBH wollte mich sprechen. "Leiten Sie das Gespräch in mein Büro! - Meine Damen und Herren, nutzen Sie die kurze Pause!" Ich erhob mich.
 
==== hier spielt jetzt LaSalles letztes Log ====
 
 
*** Wieder im Konferenzraum ***
 
Angesichts der Situation auf der Tscherenkow, wo unsere Überprüfung noch nicht abgeschlossen war, und den geretteten Passagieren, die vor einer Stunde auf die Picard gebeamt worden waren, hatte ich mich entschlossen, doch keinesfalls  mit unserem Schiff nach Athean Prime zu reisen. Stattdessen würden LaSalle und ich eines der Shuttle nehmen. Mr. Edzardus würde uns fliegen. Das Kommando auf der Picard würde wegen des ungeklärten Falles meiner XO den Regularien gemäß mein Sicherheitschef Mort Caldred übernehmen. Während ich die letzten Befehle gab, um Vorbereitungen für alle Arten Eventualitäten während meiner Abwesenheit zu regeln, meldete sich die DCMO von der Krankenstation, eine Bajoranerin namens Jeval. Captain Hendricks sei erwacht, und ich könnte kurz mit ihm sprechen...
 
 
*** Wenig später / Krankenstation ***
 
Henricks lag unter einer über ihn geklappten Diagnose- und Notfalleinheit, an der Dr. Jeval  gerade noch etwas eingestellt hatte. Bei meinem Eintreten wandte sie sich um. "Höchstens fünf Minuten, Admiral," sagte sie. "Ich habe ihn gerade stabilisiert, und ich möchte nichts riskieren."
 
"In Ordnung." Ich beugte mich über den Patienten, der nun die Augen etwas öffnete.
 
"Admiral T'Khellian... wir wollten Gerechtigkeit, nicht... keine ...keine Toten," versicherte er mir wieder mühsam. "... alles gut vorbereitet.... mit meinem Vetter, dem Captain der Tscherenkow... Aber .... die Gruppe von Albras... hat meine Codes gestohlen...."
 
"Ich glaube Ihnen." Ein kurzer Seitenblick zeigte mir, dass Dr. Jeval das Gespräch aufnahm. Dann wandte ich mich wieder Hendricks zu: "Und ich will Ihnen helfen, Gerechtigkeit walten zu lassen. Wer hat das Massaker von den Vigilantes vertuscht?"
 
"Pal Miruulinnen..."
 
Der damalige Assistent des Außenministers?!
 
"Nun, den können wir nicht mehr zur Verantwortung ziehen," ließ sich LaSalle leise vernehmen, der unterdessen auch die Krankenstation betreten hatte. "Der ist noch vor Ende des Phyleilakrieges bei einem Shuttleunfall ums Leben gekommen."
 
"Nein... nein, das sollten alle ... glauben ... "
 
Dr. Jeval wies mahnend auf die Uhr. "Mein Patient braucht Ruhe!"
 
"Einen Moment noch, nur einen Moment!"
 
"Mirulinnen..." brachte Hendricks mit großer Anstrengung heraus. "... hat seinen Tod vorgetäuscht.... und ich weiß, welche neue ... Identität..."
 
"Ich kann das nicht länger verantworten, ich muss ihm ein Sedativ geben!" Sie schob mich kurzerhand beiseite und verabreichte dem Patienten ein Hypospray.
 
"Warner...." konnte Hendricks gerade noch  hauchen. Ich drehte mich zu LaSalle um und wir dachten das gleiche: Gouverneur Cairncross' Sekretär?!
 

(PS: ich habe versucht, wieder rein zu kommen. Geht mir immer noch ziemlich schlecht. Was den Gouverneur und die Sezession anbelangt weiss ich einfach nicht, worauf das hinauslaufen soll, und was das überhaupt jetzt diesem Massaker etc. zu tun haben soll)

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  Das Athean-Komplott / Log 20 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sat-Jun-2020, 07:29 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard-B / Konferenzraum
 
Die Stimmung war schlecht. Nein, um genauer zu sein, sie war auf dem absoluten Tiefpunkt. Nicht genug damit, dass Captain Hendricks noch immer im künstlichen Koma lag und CMO Illiz keine Prognose abgeben konnte, ab wann Hendricks, wieder vernehmungsfähig wäre, auch nicht genug damit, dass OBH Sandford für die Vorgänge auf der Saipan mehr als drastische Worte gefunden und mit Konsequenzen gedroht hatte, nein auch die Tatsache dass irreguläre Föderationseinheiten evtl. an einem Massaker beteiligt gewesen waren, drückte die Stimmung.
Sareths Gesicht war bleich. Das Gespräch mit dem OBH war wohl gelinde gesagt, unangenehm gewesen. Nur sehr leise war ihre Stimme zu vernehmen.
 
Sa: Man hat mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass diese Mission erfolgreich sein muss, sonst wäre es das, ich zitiere „gewesen mit der Karriere aller Crewmitglieder“.
Ein massives Unmutsgemurmel unter den anwesenden Senioroffizieren machte sich breit.
Sa: Ich weiß, dass dies natürlich ungerecht wäre. Man sucht einen Sündenbock und wir eignen uns sehr dazu. Aber ich habe einen kompletten Bericht an DeRaaf geschickt. Es ist besser, er erfährt von den Geschehnissen durch mich, als durch den OBH wenn er aus dem Urlaub kommt.
Was Commander Langtsar betrifft, so soll sie wieder eingesetzt werden, aber unter strenger Überwachung.

LaSalle nickte langsam und blickte intensiv auf sein Padd. Ein Blick, welcher nichts Gutes bedeutet.

Sa: Mr. LaSalle ?
LS: Nun ja Mam, mir ist lediglich gerade die Namensgleichheit zwischen dem Captain der Tscherenkow und dem Captain der Gagarin: Hendricks.
Sa: Halten Sie das für bemerkenswert?
LS: Durchaus.
Sa: Mhm….was wissen wir von der USS Grant?
LS: Die USS Grant war ein Schiff der Miranda-Klasse, welches vor Beginn der Phyleila-Kriege ausgemustert wurde. Kurz nach Beginn der Auseinandersetzungen wurde das Schiff aus der Impound-Statiion IV gestohlen. Die Täter waren unbekannt. Scheinbar wurde das Schiff dann umgebaut und wohl mit Waffensystemen aus einem alten, klingonischen Kreuzer, ausgestattet.
3 Monate nach dem Diebstahl tauchte die Grant dann wieder als Schiff der Federation Vigilant Volunteer Force“ auf. Wer hinter dieser Gruppe steckte, wurde niemals heraus gefunden.
Sa: Ja, aber was hat Hendricks mit dem Massaker zu tun?
LS: Eben das kann nur er selbst uns mitteilen. Und wie diese Gruppe um Mervin Albras an Informationen über die Crewmitglieder der Grant gekommen ist, dass kann uns nur Albras sagen.
Sa: Und dieser schweigt.

Mort Caldred grunzte.

MC: Eventuell haben diese Kerls ja einen Tipp bekommen?
Sa: Möglich. Ja.
 
Das Interkom meldete sich.
 
< Admiral t´khellian, wir haben eine Nachricht von Gouverneur Cairncross erhalten.>
Sa: Und?
<Mam, wir wurden eingeladen. Nach Athean Prime.  Der Gouverneur erwartet Sie persönlich, Mam.>
Sa: Das ist eine gute Nachricht. Mr. Edzardus.
Ed: Ja Mam.
Sa: Bringen Sie uns schnellstens dort hin.
Ed: Jawohl Mam.
 
CMO Illiz gab ein Knurren von sich.
 
Sa: Ja Doktor?
Ill: Wenn wir auf Athean Prime sind, sollte Hendricks dringend in eine Klinik verlegt werden.
Sa: Gut.
LS: Mam, sollte Mr. Edzardus nicht für den Fall der Fälle einen Fluchtkurs berechnen?
Sa: Halten Sie dies für notwendig?
LS:  Ja.
Sa: Nun gut. Mr. Edzardus, berechnen Sie einen sekundären Fluchtkurs. Lassen Sie uns jetzt nach Athean Prime aufbrechen. Vielleicht erhalten wir endlich Antworten.

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  Das Athean Komplott / Log 19 / XO
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sun-May-2020, 12:44 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard-B / Sicherheitsbüro
 
Mervin Albras hockte düster blickend in einer doppelt abgesicherten Zelle. Er hatte seit einer ersten Aussage, kein Wort mehr gesagt. Zu der illustren Gruppe um Sareth. Mort Caldred und LaSalle hatte sich nun auch Commander Langtsar gesellt. Sie schien über den Vorfall weder bestürzt, noch überrascht zu sein.
 
CL: Da musste ja so kommen!

Sareth war verblüfft.

Sa: Commander, wie meinen Sie das?
CL: Die Sicherheit dieses Schiffes hängt von einem Sicherheitschef ab, der einen zumindest halbkriminellen Hintergrund hat. Einem Sicherheitschef, der schon einmal exekutiert werden sollte.
Sa: Nun das ist Ihre Meinung. Und diese Meinung entspricht nicht den Tatsachen. Es entspricht aber den Tatsachen, dass man eine verschlüsselte Kommunikation zwischen Ihrem Privatquartier und unserem Rächer hier festgestellt hat.
CL: Wer sagt das?
 
Mort drückte Langtsar wortlos ein Padd in die Hand. Langtsar überflog den Inhalt und legte das Padd auf Sareths Schreibtisch.

CL: Phyleilaner unter sich. Und wer gibt Ihnen überhaupt das Recht, Caldred, die Kommunikationskanäle abzuhören?

Langtsars Blick richtete sich auf LaSalle.

CL: Ich möchte wetten, dass waren Sie. Und ich könnte mir sogar vorstellen, dass Sie für den ganzen Schlamassel verantwortlich sind.
 
Caldred schnaubte.

MC: Und was ist mit Albras? Er behauptet, Sie hätten von seinem Vorhaben gewusst. Sie wären Teil einer Bruderschaft „der Größe Phylleilas“.
CL: Der Mann lügt. Ich kenne Ihn nur deshalb, weil auch er Phyleilaner ist. Und ich bin ganz gewiss kein Mitglied einer Bruderschaft.

Mervin Albras begann zu lachen.
 
MA: Nein, bist Du nicht?. Glaubst Du. Du hast als Kind den Eid geschworen und willst Dich jetzt nicht mehr daran erinnern? Das ist witzig.
CL: Der Mann redet wirres Zeug.
Sa: Das Massaker.... von Tanrien IV.... Gerechtigkeit...das waren Hendricks Worte. Commander, wenn Sie etwas über ein Massaker wissen, dann reden Sie jetzt.
CL: Ich weiß nichts von einem Massaker und selbst wenn ich etwas wüsste, würde ich vor LaSalle nichts sagen.
 
LaSalle räusperte sich.
 
LS: Admiral t´Khellian, Sie erlauben, dass ich dem Commander ein wenig die Situation näher bringe?

Sareth nickte stumm.

LS: Danke. Commander Langtsar, Sie scheinen nicht begreifen zu wollen, in welcher Situation Sie sich befinden. Hendricks mag überlebt haben, aber sein XO hat umgehend Meldung über den Vorfall an Cairncross Büro gemacht. Und diese Meldung ging in Windeseile an den OBH der Sternenflotte. Und dieser hat mit Admiral t´Khellian soeben ein mehr als unangenehmes Gespräch geführt. Und wenn DeRaaf, welcher momentan in Urlaub ist, von der Sache erfährt, wird es für alle hier an Bord unangenehn.
CL: Dann sollte man einmal bei Ihnen anfangen, LaSalle.
LS: Sie begreifen es einfach nicht, was? Ein Attentat wird verübt, es wird etwas von einem Massaker gefaselt und Sie werden zumindest als Mitwisser genannt. Da diese Sache gravierende Auswirkung auf die Föderation haben kann, bin ich als Mitarbeiter der DIA nach § 422 A der Sicherheitsrichtlinien sogar befugt und auch Willens, bei der Aufklärung des Falls besondere Verfahrenswege zu beschreiten und weitere Gefahren für die Föderation zu neutralisieren, wenn es sein muss. Dies schließt auch potentiell gefährliche Personen ein. Sie Commander könnten so eine Person sein. Und wenn ich zu dem Schluss komme, dass Sie zu eine Gefahr für die Föderation sind, kann ich Sie, ohne richterlichen Beschluss, durch Mr. Caldred exekutieren lassen. Ist das klar?
CL: Das würden Sie nicht wagen.
 
Sareth atmete tief durch. Was dies einer von LaSalles Tricks, um Langtsar zu reden zu bringen, oder hatte er tatsächlich diese Möglichkeiten?

Sa: Ich würde nicht darauf wetten, Commander. Die DIA behandelt schließlich keine Geschwindigkeitsübertretungen.
CL: Sie LaSalle können mich mal!
LS: Ach, ist dem so, Commander?
 
LaSalle schlenderte zu einem kleinen Koffer, welchen er auf Sareths Schreibtisch gestellt hatte.

LS: Ich bin ja kein Freund solch plumper Methoden, aber etwas Antimaterie löst Zungen. Mr. Caldred, halten Sie sie fest.
MC: Mit dem größten Vergnügen.
Sa: LaSalle, Caldred, warten Sie. Commander, ich appelliere an Sie.

Langtsar stieß plötzlich ein langgezogenes Schluchzen aus und ließ sich auf den Boden sinken, wie ein Häufchen Elend dort sitzend. 

CL: Ich…..ich…na schön, ich rede.

Langtsars Stimme klang monoton und hatte alls kämpferische verloren.

LS: Wir sind ganz Ohr.
CL: Das Massaker von Tanrien IV. Etwa 1 Woche nach Beginn des Krieges…ich war damals noch ein Kind, wollten mein Onkel Rilon und ich in den Hügeln von Dillin, Bharskils beobachten.
LS: Die Hügel von Dillin befinden sich auf Tanrien IV?
CL: Ja. Ich lebte dort seit einigen Monaten. Mein….älterer Bruder Finnick studierte an der dortigen Akademie Taktik. Wir hatten gerade die Hügel über Xalic, der Hauptstadt von Tanrien IV erreicht, als ein Schiff wie aus dem nichts über der Stadt auftauchte und sie unter Feuer nahm. Phaserfeuer, Protonentorpedos, das gesamte Programm. Ich kann mich noch an jedes Detail erinnern. Und ich kann mich an den Namen des Schiffes erinnern. Groß und breit stand er auf der Untertassensektion des Schiffes: USS Grant.
Es gab über 50000 Tote. Darunter auch mein Bruder. Die wenigen Überlebenden zogen sich in die Berge zurück. Mein Onkel Rilos und Merv Albras Vater gründeten dann die Bruderschaft der Größe Phylleilas. Und ich und Albras wurden Soldaten in einem bereits verlorenen Krieg.
Sa: Wie alt waren Sie?
CL: 12. Ganze 12.
LS: Und was geschah dann?
CL: Wir verloren den Krieg, Phyleila wurde von der Föderation geschluckt.
Sa: Geschluckt? Das ist nicht wahr! Phyleila hat doch selbst um den Beitritt gebeten!
CL: Hätten wir, besetzt wie wir waren, eine andere Wahl gehabt? Nein. Aber die Bruderschaft konnte ihre Pläne anpassen Noch immer war das Ziel, eines Tages die Besatzung durch die Föderation zu beenden und Phyleila wieder zu einer Großmacht werden zu lassen. Ein völlig unrealistisches Ziel.
MA: WIR WERDEN ES ERREICHEN!
CL: Halt die Klappe Merv. Du warst schon immer ein Phantast.
MV: Und Du hast nie an die Bruderschaft geglaubt.
CL: Ich sah einen anderen Weg. Ich wollte nur eines: Rache für den Tod meines Bruders. Aber nicht durch die Hand eines Attentäters, sondern durch die Föderation selbst. Es war ein Schiff der Föderation, welches Xalic ausgelöscht hatte, also konnte ich den Urheber dieses Massakers nur in der Föderation finden.
LS: Also sind Sie in die Föderationsflotte eingetreten, um den Täter zu suchen.
CL: Ja und es hat mich in keinster Weise gewundert, dass über dieses Massaker keinerlei Aufzeichnungen zu finden waren. Es wurde alles vertuscht. Ich habe jahrelang weiter gesucht. Und ich hätte bis zu meiner Pesnionierung weiter gesucht. Ich schien keinen Erfolg zu haben. Ich kam nicht weiter. Vor 2 Monaten  hatte ich jedoch Informationen bekommen, dass ein Teil der Kommandoebene der USS Grant heute in Diensten der Sektorflotte von Athean steht. So war meine Versetzung hierher ein Glücksfall.
 
LaSalle gab ein paar brummende Geräusche von sich und tippte auf einem Padd herum.
 
LS: Mhmm….eine USS Grant war nie im Einsatz im Phyleila-Krieg.
CL: Woher wollen Sie das wissen?
LS: Ich war dabei, Gnädigste. Es gab aber ein Schiff namens Grant welches uns ständig Ärger machte. Daran kann ICH mich noch erinnern. Es gehörte zu einer nicht amtlichen Gruppe „privater“ Kriegsteilnehmer der„Federation Vigilant Volunteer Force“. Rassistische Marodeure, selbsternannte „Hüter der Föderation“ Sie waren der Meinung, die Flotte würde den Krieg nicht hart genug führen. Dieses Massaker würde gut in ihr Schema passen.
MA: Einen der Kerle haben wir ja schon einmal. Der wird sich sicherlich gut am Galgen machen.
MC: Noch ein Wort von Dir und ich verpasse Dir einen Knebel.
Sa: Commander Langtsar, Hendricks kann es nicht gewesen sein. Er war während des Kriegs gerade einmal 16 Jahre alt!
CL: Dann fragen Sie doch Cairncross. Er hat diese Kerle doch angestellt. Nehmen Sie diesen Verräter fest und lassen Sie LaSalle ihn ausquetschen.
Sa: Das werde ich gewiss nicht tun. Ich...muss nachdenken.
Mr. Caldred, lassen Sie Commander Langtsar in ihr Quartier bringen. Sie steht bis auf weiteres unter Arrest.
MC: Jawohl Mam.
Sa: Mr. LaSalle, eine Frage. Woher die Information, ich hätte mit dem OBH ein Gespräch gehabt?
LS: Hatten Sie nicht, Mam? Oh da habe ich mich wohl geirrt.
CL: Sie Teufel, Sie.
LS: Danke.
Sa: Also, ich werde das Geschehen hier jetzt dem OBH beichten müssen. Mr. LaSalle, versuchen Sie doch bitte noch etwas über diese USS Grant und das Massaker selbst, heraus zu finden. Eventuell gibt es tatsächlich Querverbindungen zu Cairncross.
LS: Wie Sie wünschen.

Während 2 SOs, die XO aus dem Raum führten, wandte sich Caldred an LaSalle.

MC: Sagen Sie Sir, was ist in diesem Koffer? Etwa wirklich Antimaterie?
LS: Nun, ich hatte den Koffer gerade zur Hand. Schauen Sie doch rein.

Mort öffnete vorsichtig das Köfferchen und sah einige bizzare Metallgegenstände und einen kleinen Topf.

MC: Was ist das?
 
Bevor LaSalle antworten konnte, meldet sich das Com.

<Lt. Edzardus an Führungspersonal. Bitte auf die Brücke. Wir haben die Tscherenkow gefunden>

LS: Das klingt interessant.
MC: Äh ja, Sir. Aber was…
LS: Ach ja, bei dem Werkzeug im Koffer handelt es sich um tamarianisches Besteck.
MC: OP-Besteck?
LS: Nein, Besteck zur Bonsai-Pflege.

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  Das Athean-Komplott Log 18 Hohardus Edzardus
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Wed-May-2020, 07:18 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

==========  Astrometrie der Picard  ==========
 
Howy, der Wissenschaftler Tr’Movath und Chief T’Sok arbeiteten nun schon seit Stunden daran, über immer neue Einstellungen an das Geheimnis des Verschwindens der Tscherenkow zu kommen.
Ihnen war klar, daß sie keinem Unfall zum Opfer gefallen sein konnte, denn Niemand war in der Lage, die Umgebung des Schiffes derart von allen Resten zu klären, wenn es eine Explosion oder so gegeben hatte.
Da es aber noch nicht einmal im Mikronbereich welche gab, mußte das Schiff auf eine andere Weise verschwunden sein.
Wie schon vermutet, möglicherweise in einer Raum-Zeit-Senke, die aber durch irgendetwas hervorgerufen sein mußte.
 
Eigentlich waren solche Senken tatsächlich durch Tarnvorrichtungen zu erzeugen, aber ein Schiff wie dieser ‚Dampfer‘ hatte keine solche.
Und man hätte diese Aktion auch ‚sichtbar‘ machen können, indem man das Licht weit dahinter stehender Sterne beobachtete, das sich auf Grund dieser Senke um diese herum ausbreiten müßte. Das würde dann eine Gravitationslinse hervorrufen, denn so eine ‚Senke‘ müßte genug Gravitation hervorrufen, um eine solche entstehen zu lassen.
Ganz nebenbei bemerkt war das schon in den frühen Tagen der klingonisch-terrestrischen Auseinandersetzungen oder auch bei romulanischen Warbirds eine gute Methode gewesen, um die Position getarnter Schiffe recht gut lokalisieren zu können.
Für die Wissenschaft war das bis heute ein geistiges Problem, da Photonen eigentlich masselos waren und deshalb nicht durch eine Masse abgelenkt werden dürften, was aber doch geschah.
 
 
 
Aber soviel sie auch suchten, sie fanden nichts. Das war ziemlich frustrierend für sie.
Außerdem war es eigentlich unmöglich, so ein Schiff über einen längeren Zeitraum in so einer Senke verschwinden zu lassen.
Die dort herrschenden Kräfte würden das Schiff irgendwann zerstören.
 
Selbst mit der Hilfe eines der großen Trägerschiffe, die über einen Foldantrieb verfügten, konnte das so nicht sein, denn es mußte Signaturreste geben, wenn sowohl WARP- als auch FOLD-Antriebe aktiviert und eingesetzt wurden.
Schließlich war es gängige Praxis, solchen WARP-Signaturen zu folgen, wenn man Schiffe im eigentlichen Raum nicht mehr erreichen konnte, weil diese auf WARP gegangen waren.
Das Gleiche galt natürlich auch für FOLD-Antriebe.
Aber es gab keinerlei Nachweise für solche Spuren.
Der einzige Hinweis waren ein paar schwache Tetrionspuren, die eben auf diese Senke hindeuteten, mehr aber auch nicht.
 
T’Sok hatte schon vorher mit einem hoch komplizierten Verfahren, das für Howy ein Haufen böhmischer Dörfer war (ein Ausdruck seines Großmuttchens für Dinge, die sie nicht verstand), eine Position für so eine Senke gefunden, aber sie mußten natürlich alle anderen denkbaren Ereignisse ausschließen.
 
Sie versuchten zunächst einmal alle erdenklichen natürlichen Phänomene auszuschließen. Zum Beispiel hatte Howy die Idee, es könnte sich vielleicht um eine extrem seltene Kollision kosmologischer Branen gehandelt haben, die das Schiff irgendwohin an einen anderen Ort des Universums versetzt hätte, aber auch so ein Ereignis hätte Spuren hinterlassen, wie messbare Störungen im ‚normalen‘ Raum-Zeit-Gefüge.
Aber Tr’Movath schüttelte den Kopf, denn auch dafür  dafür gab es keine Hinweise.
 
Auch Hinweise auf eine mögliche Kollision des Schiffes mit einer größen Konzentration Antimaterie konnte ausgeschlossen werden, da es auch hierbei irgendwelche Überreste geben müßte.
Howy erinnerte sich an eine uralte Theorie aus dem späten 20. Jhd., die der Amerikaner Kip Stephen Thorne vom California Institute of Technology entwickelte, nach der es noch eine andere Art von Materie geben könnte, die er ‚exotische Materie‘ nannte, die allerdings bisher noch nie nachgewiesen werden konnte. Diese hätte eine negative Masse.
Konnte das Schiff mit so einer ‚Wolke‘ zusammengestoßen sein, was zu seinem kompletten Verschwinden in der Senke geführt haben könnte?
Aber leider gab es auch dafür keinerlei Hinweise, was sehr frustrierend war.
 
Die Schiffsführung schien davon auszugehen, daß die Tscherenkow keinem natürlichen Phänomen zum Opfer gefallen sei, sondern durch eine Art ‚Entführung‘ in einer Raum-Zeit-Senke gefangen gehalten wurde.
Aber wer hätte das mit welchen Mitteln durchführen können, wenn sie über keine Schiffe mit FOLD-Antrieben verfügten. Nur die Großmächte besaßen ein paar wenige solcher Schiffe, aber bisher war es noch nie vorgekommen, daß kleinere Gruppen über solche Antriebsarten verfügten.
 
Um das Schiff in so einer ‚Senke‘ zu halten, mußte ein anderes Schiff oder eine Intelligenzform die umgebende Materie erst einmal so verändern, daß das Schiff auch in dieser Senke blieb und nicht über deren Rand heraus katapultiert würde, was Howy als nahezu unmöglich hielt, denn die benötigten Energiemengen dafür wären unvorstellbar hoch. Das Schiff müßte ständig gegen die Kräfte anarbeiten, die es aus dieser Senke herausdrücken wollten.
 
Obwohl T’Sok ein Vulkanier war, geriet auch seine Konzentration und seine Beherrschung langsam an ihr Limit.
„Mist!“ knurrte er. „Das Schiff muß doch da draußen sein. Und Irgendwer hat es dahin gebracht und ist in der Lage, es dort zu halten.“
T’Sok stöhnte: „Egal, wie sie da reingekommen ist. Das Problem überlassen wir am Besten erst einmal den Anderen.
Wir sollten uns jetzt Gedanken machen, wie wir sie da wieder herauskriegen.“
 
Howy und Tr’Movath nickten.
Sie ließen sich im Holodeck vom Computer das Model darstellen. Der war sogar in der Lage, die Tscherenkow am Rand der Senke abzubilden, wie sie da entlang rauschte.
 
Howy war wirklich beeindruckt.
„Wir sollten jetzt weiter keine Zeit dafür verschwenden, darüber nachzugrübeln, wer womit das Schiff da hingebracht hat.
Wir sollten es zurückholen!
Laßt euch also dazu mal was einfallen, Jungs.“
 
T’Sok runzelte die Stirn: „Wir müssen das Feld der Senke stören. Vielleicht überladen. Dann würde es zusammenbrechen und das Schiff in unseren Normalraum freigeben.
Fragt sich nur, wie und womit?“
 
Tr’Movath nickte: „Wir könnten einen Hochenergiestrahl, einem Ultralaser vergleichbar, bestehend aus Beta-Tri-Antitetrionpartikeln, die sozusagen ein Gegengewicht zu den Tetrionstrahlen in der Umgebung der Senke bilden und diese damit neutralisieren.
Allerdings kann ich mich nicht erinnern, daß so was schon einmal außerhalb eines Hochleistungslabors versucht wurde.“
 
T’Sok nickte zustimmend: „Keine schlechte Idee. Bloß woher nehmen wir diese Strahlen und womit senden wir sie dann?“
 
Howy stellte daraufhin fest: „Auf Grund unserer derzeitigen Flugbahn können wir unser Schiff nicht auf den Ort der Senke hin ausrichten, was natürlich das Beste wäre, denn dann könnten wir unseren großen Hauptreflektor nutzen, aber wir haben ja an der Oberseite der Picard noch eine große High-Gain-Parabolantenne, die ich selber auch öfter für radioastronomische Untersuchungen nutze. Die könnte man nehmen.“
 
Tr‘Movath nickte: „Die würde sicherlich gehen. Ich habe sie auch schon zweimal für Messungen im Nachrichtenübermittlungsbereich genutzt, da man mit ihr Sendungen im Subraumbereich im WARP oder mehr viel schneller und störungsfreier übermitteln kann.
Und die Strahlung selber könnten wir mit Hilfe eines Modulators Und dem WARP-Generator erzeugen, den unser Chief allerdings erst bauen müßte.“
 
Howy blickte zu T’Sok: „Und? Wie lange würdest du für das Teil brauchen?“
 
T’Sok zuckte die Achseln: „Ich gehe davon aus, daß ich 5 Stunden brauchen würde.“
 
„Du bekommst zwei Stunden, in alter Manier kommandierender Offiziere ihren Ingenieuren gegenüber.
Du kennst doch alle diese Geschichten sicherlich, die immer wieder gerne in den Bars der Raumhäfen von den Ingenieuren erzählt werden.“
 
T’Sok bestätigte dieses: „Natürlich, aber wir Ingenieure haben dagegen ein probates Mittel, indem wir schon mal die vermutete Zeit verdoppeln oder verdreifachen.
Dann bekommen wir in der Regel genau die Zeit, die wir auch brauchen.
Ist doch ein uraltes Teppichhändler-Prinzip: Du erzählst dem Interessierten Kunden einen Preis, der mindestens dreimal so hoch liegt, wie der wirkliche realistische. Dann wird der Kunde ehrgeizig und  versucht zu handeln. Er fängt bei mindesten 50% an und man einigt sich dann auch irgendwo bei 45. Natürlich unter großem Gejammere des Händlers, er würde pleite gehen und Frau und Kinder verhungern.
Und hat der Kunde dann stolz gezahlt, reibt sich der Verkäufer die Hände, weil er dem immer noch erheblich mehr als den realistischen Preis abgenommen hat.
In der Star Fleet brauchen die Ingenieure dieses Basar-Verhalten, sonst würde im Maschinenraum nichts mehr laufen, denn die COs glauben immer, daß das Alles einfach so geht.“
 
 „Dann man los, Jungs! Ich werde solange schon mal die Schiffsführung informieren, denn ich glaube nicht, daß wir das einfach so machen sollten.“
 
 
========== Etwa 3 Stunden später  nach Sareths Log  ==========
 
Dieses mal trafen sich die Drei direkt in der Beobachtungskuppel der Astrometrie.
Inzwischen war es zu recht turbulenten Ereignissen gekommen.
Der Captain des Begleitschiffes hatte der Schiffsführung berichtet, was im Athean-Sektor geschehen war und daß die Entführung der Tscherenkow durchgeführt worden sei, um die Föderation auf das Problem im Sektor aufmerksam zu machen und zu Aktionen zu zwingen.
Dabei kam es zu einem Angriff des phileilanischen Technikers Abras, der den Captain Hendriks mit einem Messer umbringen wollte.
Dieser lag jetzt schwer verletzt auf der Krankenstation, und der Attentäter saß bei Mort im Knast.
 
Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, erstattete Howy der Admiralin Bericht und bekam die Erlaubnis zur Durchführung des Experimentes.
 
Die Kuppel war eindeutig der beste Platz in einem Schiff, um mit eigenen Augen das All um sich herum zu betrachten. Schon alleine wegen dieser Möglichkeit würde Howy niemals mit einem Platz auf der Brücke tauschen wollen, wo man auf dem Schirm nur ein projeziertes Bild sah.
 
T’Sok hatte inzwischen den Modulator an die Antenne angeschlossen und eine direkte Leitung zum WARP-Generator geschaltet, der die umzuwandelnde Strahlung generieren sollte und würde.
 
Howy hatte inzwischen die Antenne genau auf die vermutete Stelle justiert.
T’Sok signalisierte die Bereitschaft des Maschinenraums und Tr’Movath hob die Hand: „Los!“
 
Kurzzeitig verdunkelten sich alle Lampen schiffsweit und auch ein paar andere Störungen traten auf, die aber so schnell wieder verschwanden, daß es zu keinen Meldungen kam.
Dann sah man deutlich, wie die Antenne zu strahlen begann und ein scharf gebündelter Strahl aus blauen Partikeln in Richtung Senke schoß.
 
Dort traf sie auf eine Art Blasenwand, die an der Stelle, wo der Partikelstrahl auftraf, grell leuchtete.
Und dann zerplatzte die Blase in einem gigantischen Spektakel, das fast einer Supernova glich.
 
„Wow!“ schrie Howy. „Was  für ein Feuerwerk!“
 
Auch unser sonst so beherrschter Chief zeigte eine Spur von Emotionen: „Das ist sie! Wir haben die Tscherenkow! Das müssen wir sofort der Admiralin melden.“

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  Besatzung der USS Picard-B
Geschrieben von: Sareth - Wed-May-2020, 05:25 PM - Forum: *** RPG-Hintergrund-Infos *** - Antworten (2)

Damit wir nicht immer neue erfinden müssen, hier eine Liste der Leute (PCs und NPCs), die bereits einen Posten besetzen bzw. erwähnt wurden mit ihren wichtigsten Kennzeichen. Für weitergehende Fragen gibt es die "Datenbank", unser Wiki.

  • Kommando: Admiral Sareth T'Khellian (Halbromulanerin, Wissenschaftlerin mit Spezialgebiet Temporale Physik)
  • Strategischer Supervisor: Commodore Felix DeRaaf (Mensch, ehemals Interimsleiter der D.I.A., des Department of Internal Affairs, kennt Sareth seit Jahrzehnten, da er früher Sicherheitschef unter ihrem Kommando war)
  • Navigator: Hohardus Edzardus (Mensch, ziviler Angestellter, begeisterter Sammler alter Navigationsgeräte, war auf der Picard-A)
  • Cheftechniker: T'Sok (Vulkanier)
  • Sicherheitschef (NPC): Mort Caldred (Reptiloid, ziviler Angestellter, Ex-Kopfgeldjäger, war auf der Picard-A)
  • XO (NPC): Commander Ellini Langtsar (Phyleilanerin = humanoid, graue Haut, spartanisch, humorlos und militaristisch)
  • Chefmediziner (NPC): Illiz (Zevarroide = vier Arme, vier Augen auf Tentakeln, gelbe Haut, sehr gesprächsfreudig)
  • Wissenschaftschef (NPC): Tr'Movath (Romulaner)

Wer weitere Leute erfinden möchte - bitte hier verewigen!

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  Das Athean-Komplott Log 17 Sareth
Geschrieben von: Sareth - Tue-May-2020, 08:46 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard / Brücke ***
 
Die Eskorte hatte uns an einem Doppelsternsystem vorbei geleitet. Über ein kurzes schriftliches Kommuniqué hatten mich Mr. T'Sok und Mr. Edzardus über die Fortschritte in Sachen USS Tscherenkow informiert. Während wir gemächlich voran flogen konnte ich nicht umhin, mich zu fragen, ob tief "unter" uns in dieser Subraumspalte das gesuchte Schiff lag. Mir fehlten die technischen Daten, um zu wissen, wie lang eine modifizierte Galaxy-Class unter solchen Bedingungen überhaupt aushalten könnte, bevor es zu strukturellen Schäden kam. Und dann war da auch noch die Frage, wer womit diese Spalte geschaffen hatte... Meines Wissens wären nur Träger der Dritten Flotte in der Lage gewesen - das schied aber aus, denn der von uns eingehend studierte Sektorverkehr inklusive der automatischen Bojenlogs zeigte keinen solchen Schiffsverkehr an, ja nicht einmal eine Lücke in den Daten, die auf eine verdächtige Löschung hinweisen könnte. Die Frage nach dem "Wer" sollte allerdings in den nächsten Minuten zumindest teilweise beantwortet werden.
 
Auf dem Schirm erschien das Gesicht des Mannes, der uns schon vor einigen Minuten kontaktiert und auf die drohende Gefahr verwiesen hatte. Vernon Hendricks. Seine Mimik wirkte jetzt etwas entspannter. Die Kom-Offizierin öffnete den Audiokanal und Hendricks Stimme klang über die Brücke: + Admiral T'Khellian, ich möchte nochmals mein Bedauern ausdrücken, dass wir uns unter so unglücklichen Umständen treffen mussten. +
 
"Nun, das liegt ganz an Ihnen, der Geschichte einen glücklichen Ausgang zu geben," antwortete ich. "Und ich hoffe, Sie sind daran ebenso interessiert wie ich und meine Crew. Und die Präsidentin der Föderation, um es gleich hinzuzufügen."
 
+ Das bin ich. Aber Sie werden wissen, dass es kein 'glückliches Ende', keinen wirklichen Frieden geben kann, wenn nicht zuvor alte Wunden geheilt wurden. Und um etwas zu heilen, muss man erst einmal darum wissen.+
 
Ich hörte, wie Rufus LaSalle neben mir murmelte "Worauf will der Kerl hinaus?"
 
Ich fragte mich, ob das eine klassische Hinhaltetaktik wurde und er auf das Auftauchen von Verstärkung baute, kam aber nicht dazu, den Gedanken zu Ende zu bringen, da Hendricks einen überraschenden Vorschlag machte.
 
+ Ich lade Sie ein, an Bord der USS Gagarin zu kommen. Dort werde ich Ihnen sagen, worum es mir geht. +
 
"Keinesfalls!" platzte meine XO heraus und schob sich ins Bild. "Admiral T'Khellian wird keinen Fuß an Bord Ihres Schiffes setzen! Haben Sie geglaubt, dass wir in so eine primitive Falle tappen?!" Sie schien vergessen zu haben, dass ich hier in einem Gespräch war.
 
"Commander, wenn ich Ihre Meinung zur Situation hören möchte, werde ich Sie fragen," wies ich sie darauf hin. Sie schwieg mit zusammen gepressten Lippen, funkelte aber nicht mich, sondern Hendricks auf dem Schirm an.
LaSalle runzelte die Stirn. Gab es da etwas, das seinen Recherchen entgangen sein sollte?
"Captain Hendricks, ich muss meiner XO hier zustimmen. Wir können über ein Treffen unter vier Augen auf neutralem Grund sprechen - oder Sie kommen an Bord der 'Picard'. Weitere Optionen stehen nicht zur Debatte."
 
Er ließ die Kom-Verbindung kurz unterbrechen, um sich mit dem Kommandanten des Begleitschiffs und seinen Offizieren zu beraten. LaSalle und ich vermuteten, dass Hendricks allerhöchstens auf ein Treffen auf neutralem Boden eingehen würde, und wir waren überrascht, als er sich wieder meldete und erklärte, an Bord kommen zu wollen.
 
 
*** USS Picard / Unterwegs zum Transporterraum ***
 
LaSalle hielt auf der Brücke die Stellung, während ich mich auf den Weg in den Transporterraum machte, um unseren überraschenden Gast zu empfangen. Mort Caldred marschierte neben mir. Sowohl sein Gesichtsausdruck als auch seine kleine Waffensammlung würden jeden potentiellen Attentäter zweimal nachdenken lassen. Weitere Sicherheitsleute waren bereits zum Transporterraum abkommandiert worden, und der obligatorische Check nach verborgenen Sprengmitteln und Giftstoffen fand ohnehin während des Beamvorgangs statt.
 
Als wir aus dem Lift vor dem Transporterraum traten, lief uns ein junger Phyleilaner in den Weg. Mervin Albras war sein Name, soweit ich mich erinnerte. "Was tun Sie hier?" zischte Mort.
 
"Ich hatte ein Relais zu tauschen, in der Beleuchtung," stammelte Albras mit dem Gesichtsausdruck eines Erstklässlers. "Ich wollte grade-"
 
"Wir haben Sicherheitsstufe eins deckweit um den Transporterraum! Außer Sicherheitspersonal hat hier niemand etwas zu suchen!"
 
"J…ja, Sir! Ich bin schon weg!" Er stolperte in den Lift und die Türen schlossen sich hinter ihm.
 
Mort fauchte leise vor sich hin, ein Zeichen, dass ihm die Situation nicht geheuer war. Aber der rasche Scan seines Tricorders erbrachte keine gefährlichen Substanzen in der Nähe. Nur eine seltsame Energiesignatur, die von der Deckenbeleuchtung ausging... War hier kein Originalmaterial verwendet worden, tatsächlich etwas defekt oder...? "Ich halte es für besser, wenn wir mit Hendricks anschließend einen Ort- zu-Ort Transfer in den Besprechungssraum durchführen, Admiral," sagte er.
 
Ich nickte, gab der Brücke Bescheid, und wir betraten den Transporterraum.
 
 
*** Transporterraum ***
 
Hendricks materialisierte, wie er versprochen hatte, allein. Ein Sicherheitsmann eskortierte ihn von der Plattform.
 
"Willkommen an Bord, Captain," grüßte ich.
 
"Im Namen der Liga für Gerechtigkeit danke ich Ihnen," erwiderte er.
 
Liga für Gerechtigkeit? Aber ich hob mir diese Frage für später auf. "Wir werden Sie aus Sicherheitsgründen direkt von hier in den Besprechungsraum beamen, Captain," erklärte ich. "Halten Sie sich bereit."
 
 
*** Besprechungsraum / Kurze Zeit später ***
 
LaSalle, ich, Mort und Hendricks saßen um den Besprechungstisch.
"Ich weiß, dass unsere Maßnahme drastisch war," eröffnete Hendricks das Gespräch, "aber es blieb uns keine andere Wahl."
 
"Wenn Sie damit auf die Entführung der USS Tscherenkow anspielen--" fiel ich ihm ins Wort.
 
"Ja, die Tscherenkow und der Sohn des Außenministers!! Aber es war die einzige Möglichkeit, SIE in den Antheansektor zu bekommen, die Aufmerksamkeit der Föderation, der Präsidentin zu gewinnen. Wir wollen keinen Krieg, wir wollen auch nicht den Tod der Besatzung und der Passagiere der Tscherenkow. Was wir wollen ist Gerechtigkeit - keine Rache."
 
In dieser Sekunde flackerte das Deckenlicht über uns für einen Sekundenbruchteil. Vor unseren überraschten Augen löste sich auf, was ein raffinierter Holoschirm gewesen war, hinter dem jetzt Mervin Albras materialisierte und sich im selben Moment von der Decke Richtung Hendricks fallen ließ, ein Messer in der Faust. "Ich WILL Rache!!!"
 
Mort stieß mich zurück und hechtete gegen den Angreifer. LaSalle gab Alarm.
 
Einen Augenblick später hatte mein Sicherheitschef Albras überwältigt. Ich kniete neben dem schwer verletzten Hendricks. "Das Massaker.... von Tanrien IV.... Gerechtigkeit...." murmelte er. Der CMO materialisierte gerade in einem Meter Entfernung und schob mich mit zweien seiner Arme zur Seite, während die anderen den Notfallkoffer öffneten.

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  WARP-Antrieb eine Gefahr für Zivilisationen am Zielort ?
Geschrieben von: Hohardus Edzardus - Tue-May-2020, 01:23 PM - Forum: *** Science News *** - Keine Antworten

Wir wissen zwar aus den Folgen, daß die Schiffe immer außerhalb des jeweiligen Planetensystems auf WARP gehen dürfen, aber was passiert, wenn die Schiffe aus dem WARP kommen, das wurde bisher irgendwie nie erwähnt.

Nahe stehende Schiffe könnten vernichtet werden, oder gar ganze Zivilisationen, die im 'näheren' Bereich des Austritts liegen.
Darüber hat man sich bisher irgendwie nie so richtig Gedanke gemacht.

https://www.weltderphysik.de/gebiet/univ...reiseziel/

Hier die Original-Arbeit, die aber wirklich nur für echte Wissenschaftler verständlich ist.

The warp drive: hyper-fast travel within general relativity
Miguel Alcubierre
Published 1 May 1994

https://iopscience.iop.org/article/10.10...1/11/5/001

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