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THE ORVILLE ab März 2022
Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino ***
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MNK Log 7 - Sareth
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MNK Log 6 / LaSalle
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MNK Log 4 / LaSalle
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  THE ORVILLE ab März 2022
Geschrieben von: Sareth - Gestern, 06:25 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino *** - Keine Antworten

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  MNK Log 7 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Fri-Sep-2021, 07:29 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** San Francisco / Oberkommando der Sternenflotte / Cafeteria ***

Wieder einmal hatten Rufus und ich uns in der Cafeteria getroffen, um den 'Fall Kirk' zu besprechen, der offiziell noch kein Fall war.

"Ich habe dem CEO der Walley Replication Systems einen Besuch abgestattet, wie geplant," berichtete ich. "Sie benutzen die alten Transportersysteme und Musperpuffer zum Training ihrer Azubis. Die Unterlagen, die mir vorgelegt wurden, schienen soweit korrekt zu sein. Für tiefergehende Recherchen oder die Aushändigung des besagten Musterpuffers brauchten wir einen Anhaltspunkt für irgendeine Rechtswidrigkeit, das wissen Sie ja besser als ich."

"Allerdings. Ich möchte mit der Rechtsabteilung von WRS kein Problem wegen Formalitätenfehlern bekommen." Er zog den ziemlich reichlichen Eisbecher heran. "Wenn wir des Öfteren solche Arbeitsessen veranstalten, muss ich mich vermutlich um eine neue Uniform kümmern..." murmelte er mit einem kurzen Grinsen. "Andererseits, man gönnt sich ja sonst nichts. - Haben Sie etwas von Charles gehört?"

"Allerdings, und vielleicht hilft uns das sogar bei unserer 'Geisterjagd'. Charlie sitzt immer noch fest, genau wie der Rest der Delegation. Die Regierung verhandelt derzeit, ob sie ausgeflogen werden können oder nicht. Wie es scheint, hängt alles von der Unterstützung der Föderation für den lokalen Kandidaten für das Parlament ab. Er will gewinnen, also natürlich seine Bevölkerung vor einem Ausbruch der Epedemie schützen," antwortete ich. "Aber worauf ich hinaus wollte: Rollo Vega hat ihm von einem Kumpel erzählt, der auf Ferenginar hopps genommen wurde, weil er mit getunten Holodeckprogrammen handelte..."

"Getunte Holoprogramme? Was versteht man darunter? Ohne Sicherheitsprotokolle?"

"Nein, Programme, die Abbilder von echten Personen benutzen, illegal aufgenommene Holodateien und so weiter, natürlich aufgrund des Personen- und Datenschutzes überall ein Rotes Tuch. Jedes Jahr klagen Leute aus dem Entertainment Business deshalb, und die Hersteller und Vertreiber kontrollieren alles, ob nicht irgendwer von den Mitarbeitern irgendwelche speziellen echten Szenen von echten Leuten da untergebracht hat. Trotzdem boomt das Geschäft. Denn welcher Youngster möchte nicht wenigstens in einer Holosuite mit einer doch fast echten Kopie seiner Lieblingssängerin vereint werden? Außerdem spart es ja Programmierarbeit, wenn sie die Daten von echten Personen einspeisen können. Und was wäre besser geeignet, als umfassende Daten aus alten Transporterpuffern, insofern sie da ran kommen... Vielleicht hat jemand da herum gespielt, und dabei sind ihm oder ihr einige Terabytes in die offiziellen Systeme des Oberkommandos gerutscht..."

"Hm... allerdings." Rufus LaSalle legte den Löffel zur Seite und ließ seinen Blick sinnierend über die anderen Tische schweifen. "Ein Abenteuerprogramm mit dem echten Kirk? Oder dem echten Picard? Damit dürfte vor allem auf dem Schwarzmarkt einiges zu holen sein. - Hoffentlich kommt niemand auf die Idee, zur Belustigung illegale Filme mit der Admiralität zu drehen!"

Wir lachten, etwas gequält allerdings, denn wissen konnte man ja nie. "Besser also, Sie achten auf Ihre Figur!"

"Ja. - Nun, aber die Angelegenheit ist ein interessanter Ansatz. Ich werde die Datenbank sondieren, ob es irgendwelche Einträge zu Holoprogramm-Kriminalität und den Angestellten von WRS gibt. Falls ich da nicht fündig werde, müssen wir weiter sehen."

"Ich habe so ein Gefühl, dass wir jetzt auf der heißen Spur sind."

"Ja, vielleicht sollten wir eine Detektei gründen..."

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  MNK Log 6 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Heute, 04:10 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

Erde/Berlin/HQ der DIA/LaSalles Büro

Commodore Giulianis Blick sprach Bände. Selbst im Bild des Holo-Coms war ihr Widerwille zu erkennen.
CB: Mit allem notwendigen Respekt Sir, aber die Daten sind unter Verschluss und selbst wenn ich wollte, ich dürfte die Daten zu den Musterpuffern nur im Notfall herausgeben. Und bis Commodore Sodran zurück ist, werden noch etliche Wochen vergehen.

LaSalle grummelte vor sich hin.

LS: Sie wollen mir also nicht helfen?
CB: Wenn es sich um ein Sicherheitsrisiko handeln würde, ich meine um ein reales Risiko und nicht um Geisterjagd, dann könnte ich evtl. eine Möglichkeit finden. Aber so? Und wenn es Geistererscheinungen im HQ geben sollte, warum ruft man dann nach der DIA und nicht nach den Ghostbusters?
LS: Sehr witzig Commodore, sehr witzig.
CB: Nun Sir, ich glaube, Sie haben noch mindestens so viel Arbeit vor sich wie ich. Mit Ihrer Erlaubnis, einen schönen Tag noch.

Das Bild wurde dunkel. LaSalle gab ein wütendes Knurren von sich. Commodore Giulianis Spitzname war korrekt gewählt: Cerberus Giuliani.

-----------------------------------------------------

Ortswechsel:

Erde/Berlin/HQ der DIA/Verhörraum 24
Zeit: 4 Stunden später.

Melvin Caro, der junge Mann in Kadettenuniform, welcher Commander Hastings gegenüber saß, wirkte blass und erschöpft. 2 Stunden Verhör durch den alten Hasen Hastings hatte ihre Spuren hinter lassen.
LaSalle beobachtete das Verhör durch eine doppelte Wand aus einseitig transparentem Stahl. Eigentlich wäre dieser Fall weit „unter seinem Niveau“, doch LaSalle wollte sicher gehen, dass Commander Hastings nicht wieder „die Pferde durchgingen“.
Hastings hatte sich in seinem Sessel zurück gelehnt und blickte Caro feindselig an.

CH: Soso. Sie wollen mir also erzählen, dass Sie nicht auf eigene Faust das Shuttle von Admiral Wattley entwendet haben?

Melvin Caro gab ein erschöpftes Stöhnen von sich.

MC: Sir, wie oft denn noch? Ich habe das Shuttle nicht gestohlen. Ich habe auf Befehl eines Admirals gehandelt.
CH: Ohne Flugbefehl?
MC: Nun Sir, als Kadett kann man ja wohl kaum die Autorität einer Anweisung in Frage stellen, wenn einem ein Admiral diese Anweisung gibt.
CH: Dann nennen Sie mir den Namen dieses Admirals.
MC: Sir, ich habe ihn nicht nach seinem Namen gefragt.
CH: Und woher wussten Sie dann, dass es sich um einen Admiral handelte?
MC: Er trug eine Admiralsuniform. Sir, ich habe alle diese Fragen doch bereits dem Offizier der SFS beantwortet. Warum muss ich…
CH: Weil ich es so will.…Sie haben also einer Person in Admiralsuniform gegenüber gestanden. Dann…identifizieren Sie ihn hiermit. Darauf befinden sich die Bilddateien aller Personen mit Admiralitätsrang.

Hastings schob Caro ein Pad über den Tisch zu. Caro rief 15 Minuten Daten ab, nickte dann und schob das Pad wieder zu Hastings herüber.

MC: Das ist er, Sir. Diese Person können Sie fragen.

Hastings blickte auf das Bild und atmete zischend aus. Sein Gesicht verfärbte sich rot. Dann brüllte er los.

CH: WOLLEN SIE MICH VERARSCHEN, KADETT? Dieser Mann ist seit fast 100 Jahren tot. Das ist James T. Kirk. Und Sie wollen von ihm einen Befehl erhalten haben? Da lachen ja die Vulkanier!
MC: Aber Sir, ich versichere Ihnen…
CH: Ich versichere IHNEN jetzt Etwas: Sie gehen solange in den Bau zurück, bis Sie mir keinen solchen Kaminif mehr auftischen. Wache, führen Sie den Mann zurück in seine Zelle.

Der schwer bewaffnete Wachposten salutierte und zerrte den am Boden zerstörten Caro aus dem Raum.
LaSalle konnte es nicht glauben. Schon wieder Kirk? Nun galt es zu handeln. LaSalle aktivierte das Com.

LS: Commander Hastings, LaSalle hier. Schicken Sie bitte das Verhörprotokoll in mein Büro. Danke.

------------------------------------------------------------------

Ortswechel:
Erde/Berlin/HQ der DIA/LaSalles Büro

Zeit: 2 Stunden später

Commodore Giulianis Blick war eine Abfolge aus Unglauben, Empörung und Resignation. LaSalle hingegen grinste gehässig.

CG: Nun gut Sir. Wenn es der Strafverfolgung dient….ich habe Ihnen die Containerdaten rüber gesandt. Das wird aber Commodore Sodran nicht davon abhalten, sich zu beschweren.
LS: Dann kann sie sich bei mir beschweren. Ich danke Ihnen für Ihre Kooperation.
CG: Einer Anweisung des OBH kann man ja schlecht widersprechen. Möchte wissen, wie Sie das fertig gebracht haben.
LS: Ich bin eben ein politisch interessierter Mensch. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend Commodore.
CG: Ähm ja Ihnen auch, Sir.

Das Holo-Bild verwandelte sich in ein besonders fröhliches, schwarzes Quadrat. LaSalle war äußerst zufrieden.
Die Zufriedenheit war eine Stunde später einer aggressiven Frustration gewichen. LaSalle war die kilometerlangen Listen durchgegangen, welche jeweils Ursprungsort, Lagerdauer und Verbleib unzähliger Musterpuffer von Föderationsschiffen aufzeigten. Aber selbst eine Computersuche nach James T. Kirk und Enterprise hatten keinerlei Ergebnisse zu Tage gefördert.
LaSalle war von Tee zu Ractajino als Getränk gewechselt. Es war schließlich schon weit nach 23:00 Uhr. Und man musste ja irgendwie wach bleiben. Der nächste Computerdurchlauf hatte erneut kein Ergebnis gebracht. LaSalle warf die Tasse in den Recycler an der Wand und versuchte es mit einer erneuten Modifikation der Anfrage.

LS: Computer. Verbindungssuche im Datensatz. Parameter: Puffer, Muster, Kirk, Enterprise.

Der Computer antwortete umgehend.

<Es stehen folgende Datengruppen zur Verfügung: Speisepläne der Kantine, Raumausstattung, Personaldaten, Schiffsregister, Ersatzteil-Recycling>

Das war interessant.

LS: Ersatzteilrecycling. Parameter: Wie bei voran gegangener Anfrage.
< Suche läuft. 1 Ergebnis>
LS: Anzeigen.

Auf dem Holodisplay war jetzt eine Zeile zu lesen:

Reg No: 83024774NCC1701SCGA Eingang: 24.08. 2270 Herkunft: Ersatzmusterpuffer Shuttle Gallileo II (F-Klasse, NCC1701/7) Ausgang: 25.02.2304. Empfänger: Zvil. Walley Replication Systems Inc. Verbleib: Unbekannt. File Ende.

Eine interessante Information.

LS: Computer, bitte Basis- Informationen über die Walley Replication Systems Inc. anzeigen.

Auf dem Schirm erschienen nun einige Daten:

Name: Walley Replication Systems Inc.
Bereich: Entwicklung und Herstellung von zivilen Replikations-und Transportsystemen
Sitz: Norfolk/ Erde
Gegründet: 2246
Mitarbeiter: 4216
Referenzkunden: Clarington Construction Company, TGS, NPL, UFP-StarFleet Construction Department, Council of San Francisco-Urban facility department, SFPD

LaSalle lehnte sich zurück. Damit konnte man doch etwas anfangen. Mit einem genüsslichen Grinsen leitete er die Daten an Fleet-Admiral t´Khellian weiter.

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  MNK Log 5 Sareth
Geschrieben von: Sareth - Wed-Sep-2021, 08:33 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** San Francisco / Oberkommando der Sternenflotte / Cafeteria ***

Ich seufzte und rührte in meinem Cappucino. "Nun, auf jeden Fall, Rufus, Charlie bekommt keine Ausnahmegenehmigung zur Ausreise aus dem Quarantänegebiet, auch nach negativem Test nicht, weil der Grund nicht unter die Prioritätenkategorie fällt."

"Ja, kann ich mir denken. Sichtung von Captain Kirk...."

"Ich hatte es als temporales Diskontinuitätsproblem deklariert," erwiderte ich mit einem schwachen Lächeln. "Aber Sie wissen, wie die Behörden sind. Und das Daystrom Institute will keinen Zugang ermöglichen, ohne das ein persönliches Erscheinen und Irisscan vorliegen, nebst Bioscan. Die Transporter-Musterpuffer und ihre Einlagerung unterliegen besonderen Persönlichkeitsschutzdirektiven, und Abteilung drei hat da kein Erbarmen."

Rufus LaSalle lächelte ebenfalls gequält. "Ja, ich kenne Commodore Giuliani gut. Sie würde aus Datenschutzgründen nicht einmal eine Fotografie der Urgroßmutter einer Person aus zwanzig Meter Entfernung betrachten lassen - es sei denn, man hat alle Formulare in dreifacher Ausfertigung dabei, unterzeichnet vom Präsidenten persönlich."

"Ich habe auch im Büro von Commodore Sodran nachgefragt, schließlich ist sie die Leiterin des Daystrom. Leider ist sie gerade zu einer Einweihungszeremonie auf Phalan, und das Vorzimmer will es sich mit Abteilung drei nicht verderben."

"Ja, kann ich mir vorstellen."

"Aber - so rasch gebe ich nicht auf! Ich habe einen alten Bekannten zu Rate gezogen, der auf mehreren Schiffen im Transporterraum Dienst getan hat, darunter auf der Enterprise F und der Saipan. Was er von der Theorie hält, dass sich Reste aus einem inaktiven Musterpuffer irgendwie in ein aktives Transportersystem 'schleichen' könnten."

"Lieutenant a.D. Cavik Amuti?" fragte LaSalle.

"Ja, genau er."

"Nun, der dürfte zumindest die neueren Anlagen der letzten 50 Jahre bestens kennen. Er ist ja sowas wie eine Legende, nach der Rettungsaktion auf Mora Prime. - Und, was meint er?"

"Dass es ungefähr so wahrscheinlich ist, wie wenn man eine Ladung Buchstaben in den Computer füttert und wartet, dass sie zufällig eine Ode von Byron ergeben," antwortete ich. "Es ist also theoretisch möglich: insofern 1. der alte Musterpuffer nicht korrekt gelöscht wurde, 2. das Siegel auf irgendeine Weise durchlässig wurde oder gelöst wurde, und 3. die Matrix des modernen Transportersystems im richtigen Moment die gleiche Varianz aufwies, um eine Signalübertragung zu ermöglichen. Außerdem müssen die Sicherheitssperren des modernen Transportersystems außer Kraft gewesen sein, denn die sollen ja gerade das Einschleusen irgendwelcher Fremdsignale verhindern."

"Das heißt, ohne Mitwirkung von dritter Hand - unmöglich," konstatierte LaSalle, und schien sich gleich in den polizeilichen Gefilden des DIA etwas wohler zu fühlen. "Wir müssen unbedingt an die Dienstpläne und die Einlagerungsprotokolle des Daystrom kommen! Wann ist Commodore Sodran zurück?"

"Nicht vor einer Woche. Und falls das Quarantänegebiet ausgeweitet wird..."

"Ich möchte dieses potenzielle Sicherheitsrisiko in unseren Transportersystemen oder irgendwelche temporalen Phänomen auch nicht auf die lange Bank schieben. Also müssen wir den ganzen Fall auf eine höhere Prioritätsebene heben, so dass Abteilung drei ausgehebelt wird. Andererseits..."

"Andererseits möchten wir die Presse heraushalten, die sich ja sowieso besonders gern üer irgendwelche Flottensachen auslässt, seit dem Debakel mit dem letzten OBH," entgegnete ich.

"Korrekt. Und insbesondere im Wahljahr. Da wollen wir nicht gerade eine Lachnummer abgeben für gewisse Kreise." Wir aßen schweigend unsere Sandwiches und grübelten. Plötzlich grinste Rufus LaSalle sein berüchtigtes übles Grinsen und mir war klar, dass sich ihm gerade ein Ausweg gezeigt hatte... oder doch wenigstens ein Weg zum Ausweg: "Richard von Rabenstein."

"Wieso? Was hat er damit zu tun?"

"Als ich letztens mit Madame Giuliani aneinander geriet, wegen irgendeiner Aktenfreigabe, erklärte sie, Zitat 'sie wolle kein Theater, es reicht ihr, wenn ihre Tochter Theaterwissenschaften studiere'."

"Nun...."

"Im Laufe des Gesprächs wurde aber klar, dass ihr geliebtes Töchterchen ihr Ein und Alles ist, sozusagen. Trotz der entsetzlichen Berufswahl, für die ich sie natürlich gebührend bedauert habe. Aber es kann ja nicht jeder in der Sternenflotte für Datensicherheit sorgen. Gott sei Dank. Aber was, wenn wir der kleinen Giuliani ein Exklusiv-Interview mit Literaturnobelpreisträger Richard von Rabenstein ermöglichen?"

"Rufus, Sie sind ein intriganter--" Ich schüttelte lächelnd den Kopf.

"Ich gehe lediglich alle erreichbaren Wege, um ein Ziel zu erlangen," erwiderte er. "Also auch Umwege. Manchmal sind Umwege die schnellsten Wege."

"Durchaus."

"Also glauben Sie, Sie können unseren vielbeschäftigten, medienscheuen Preisträger zu einer freundlichen Starthilfe für eine junge Aspirantin der Kunst bewegen?"

"Ich will es versuchen. Hoffentlich ist er nicht auch gerade unterwegs. Ich habe ihn zuletzt vor vier Tagen gesehen."

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  Dreharbeiten zur 3. Staffel von THE ORVILLE abgeschlossen
Geschrieben von: Sareth - Heute, 06:57 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino *** - Antworten (2)

https://www.netzwelt.de/serien/the-orvil...prime.html

*Sekt für alle*

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  MNK Log 4 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Fri-Sep-2021, 10:02 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (1)

Erde/San Francisco/HQ der Sternenflotte/Zentralarchiv für Flottenangelegenheiten (Verwaltung)

Es war Nacht. Tiefe Nacht. Und obwohl es in den Räumen des Zentralarchivs für Flottenangelegenheiten keinerlei Fenster gab, wusste man immer, um welche Tageszeit es sich handelte. Zu normalen Bürozeiten war hier wenig los. Nachts war niemand hier. Bis auf den alten Archivar Cunningham und einen Vizeadmiral, welcher seit Stunden über alten Bauplänen saß: Rufus LaSalle.
Sareth hatte ihn gebeten, etwas über jenen Flur heraus zu bekommen, in welchem sie „Kirk“ begegnet war. Doch weder in den Archiven der Flotte selbst, noch in den Sicherheitsdokumenten der DIA hatte sich irgendetwas ausfindig machen lassen, was auch nur im Entferntesten zur Beantwortung der Frage bei trug. Und um 3:30 Uhr morgens hatte LaSalle genug. Er deaktivierte den Holoscreen und lehnte sich grummelnd zurück. 6 Stunden Suche hatten nichts zu Tage gefördert. Archivar Cunningham brachte LaSalle einen Tee.

AC: Sir, dürfte ich fragen, was Sie suchen?

LaSalle nahm einen Schluck Tee und antwortete dann.

LS: Ich suche nach der Geschichte eines Gebäudeteils des HQ.
AC: Nun Sir, die Geschichte dieses Gebäudes ist eines der wenigen Hobbys, denen ich fröne.
LS: Ahaaa nun evtl. wissen Sie etwas über Flur LQ22/4. Ich finde nichts über diesen Flur.
AC: Nun Sir, das liegt daran, dass es diesen Flur in dieser Form erst seit 20 Jahren gibt. Und in der Tat, ich habe ein gewisses Wissen über den Flur.
LS: Nun, es wäre in der Tat sehr hilfreich, wenn ich etwas über diesen Flur wüsste. Sie wissen schon, die DIA muss über eventuelle Schwachstellen Bescheid wissen.
AC: Ich verstehe Sir. Nun, ab dem Jahre 2247 verband eine Brücke das ursprüngliche Johnathan Archer Building, wo wir uns jetzt befinden, mit dem Udvar Hazy Center, welches in etwa dort stand, wo heute das große Auditorium beginnt. Vor 20 Jahren hat man den gesamten Bereich umbaut und aus dem Udvar Hazy Center wurde die Westecke des Auditoriums.
LS: Mhmm interessant. Und welche Einrichtungen befanden sich im Udvar Hazy Center?
AC: Nun Sir, das UHC war die Heimat diverser Abteilungen. Das änderte sich teilweise von Jahr zu Jahr.
LS: Nun sagen wir um 2270 bis 2290.
AC: Nun Sir, das ist einfach. Dort befanden sich nur einige Lagerräume der Verwaltung, der Kantine und des Daystrom-Instituts.
LS: Des Daystrom-Instituts? Was haben die denn dort gelagert?
AC: Nun Sir, da gab es nur Gerüchte. Es wird behauptet, dass dort die Musterpuffer der Transporter einiger Schiffe gelagert wurden. Warum auch immer. Näheres weiß aber nur das Daystrom-Institut.
LS: Ist bekannt, was sich am Platz des damaligen Lagerraumes heute befindet? Hoffentlich keine Toilettenräume.
AC: Nein Sir, dort befinden sich heute, wenn ich richtig darüber nachdenke, Kühlsysteme für das Auditorium.
LS: Nun gut. Ich danke Ihnen.
AC: Außerordentlich gerne Sir.

LaSalle trank seinen Tee aus und verließ das Archiv. Daystrom-Institut. Nun da gab es jemanden, der definitiv an Daten heran kommen würde.

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  MNK Log 3 Sareth
Geschrieben von: Sareth - Tue-Aug-2021, 10:00 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** Auf dem platten Land in Missouri ***

Ich stapfte unter blauem Sommerhimmel und begleited vomm Zirpen der Grillen einen schmalen Feldweg entlang, links von mir eine altersschwache hölzerne Absperrung, rechts ein abgeerntetes Feld. Aus der Ferne klang Pferdewiehern. Unwillkürlich fühlte ich mich um hunderte Jahre zurückversetzt, in die Zeit der Wildwest-Filme, von denen in den Kunstkinos erst letztens einer gelaufen war, den Charlie unbedingt hatte sehen müssen. Ich erwartete, gleich vor einem im schwachen Wind quietschenden, halb verrosteten Schild mit der Warnung "Trespassers will be shot" zu stehen...

Meine Gedanken wanderten zurück zu den Ereignissen der letzten Tage, genauer gesagt, dem seltsamen Treffen mit "Kirk" und meine diesbezüglichen Nachforschungen. Der berühmte Admiral war nicht nur verschollen, sondern tot. Die entsprechende Akte war zwar unter Verschluss gewesen - wahrscheinlich wegen der Einstufung des Nexus - aber dort war von Jean-Luc Picard persönlich im Bericht vermerkt, wie Kirk ihm damals gegen Tolian Soran beigestanden hatte und dabei den Tod fand. Das war 2371. Sein Grab befand sich auf Veridian III.

Knapp hundert Meter vor mir tauchte zwischen zwei hohen schattenspendenden Bäumen ein Gebäude mit ausladender Porch auf. Ich spürte das kurze Kribbeln auf der Haut, das der Kontakt mit einem Sicherheitskraftfeld hinterließ. Gleichzeitig löste es wohl Alarm aus, denn nun öffnete sich die Tür. Aus dem Schatten schob sich - nein, zum Glück kein bärbeißiger Typ mit Schrotflinte, sondern ... nur ein mürrisch dreinblickender Mann, dessen Gesichtsausdruck sich auch bei meinem Anblick nicht änderte.

"Commander Walter Kirk?" rief ich. "Admiral T'Khellian. Sie erinnern sich, wir haben gestern am Interkom gesprochen."

"Ich bin ja nicht senil! - Also kommen Sie rein!"

Ich folgte ihm über die knatschende Holzporch ins Innere des überraschenderweise recht gemütlich eingerichteten Hauses. Viel Stein, Holz, und bunte Patchworkdecken auf den großen Sitzmöbeln. Auf einem von ihnen räkelte sich eine dicke Katze.

"Kommen Sie General Lee nicht zu nah, er ist heute übler Laune, weil er die Maus nicht gekriegt hat."

Ich nickte verständnisvoll und nahm Platz. Mein Gastgeber brachte ein Tablett mit Kaffee und zwei Tassen aus der Küche. "Damit Sie mal ordentlichen Kaffee trinken - nicht diese Plempe, die in der Sternenflotte immer so serviert wird, aus dem Replikator."

"Danke!" Nach dem ersten Schluck musste ich zugeben, dass er damit gar nicht so Unrecht hatte. Ich konnte gar nicht unbedingt sagen, was es war... Jedenfalls schmeckte der Kaffee hervorragend!

"So, und Sie wollen James T. Kirk begegnet sein? Ich sage Ihnen, wenn Sie nicht Sie wären.... Es vergeht kaum ein Monat, dass hier nicht irgendwelche Fans oder Irre stehen und nach Devotionalien oder der Aura von dem alten Kirk suchen! Erst letzte Woche hatte ich einen Ferengi hier, der mir horrende Summen für ein altes Fotoalbum geboten hat."

"Dürfte ich das mal sehen? Das Album?"

"Warum nicht." Er ging zu einem Schrank, dessen Innenleben sich als ein Safe entpuppte, und entnahm ihm ein kleines traditionelles Papieralbum, wie sie ja eigentlich schon lange vor Kirk nicht mehr in Mode waren. Aber manche Familien, schien es, schätzten die Nostalgie. Und James T. Kirks Vorliebe für alte Bücher war ja auch legendär.

Walter Sherman Kirk zog sich auch ein paar weiße Archivhandschuhe über und blätterte vorsichtig durch die Familienreliquie. Bei einer Fotografie blieben wir hängen. "Das ist genau die Kleidung, die der Kirk trug, dem ich im Oberkommando begegnet bin!" sagte ich. "Und er sah auch in etwa so aus, vom Alter und dem Haarschnitt her. Oder nein... nicht in etwa.... eigentlich genau so!"

"Das Foto ist von 2293, kurz bevor er als Ehrengast auf die Enterprise - B geladen wurde, soweit ich die Unterschrift noch entziffern kann. Alles ziemlich verblasst leider."

Ich lehnte mich zurück. "Das ist wirklich seltsam." Ich nahm mir vor, den Ensign zu kontaktieren, der am nächsten Morgen offensichtlich die 'Begegnung der Dritten Art' hatte. Hatte Kirk da genau so ausgesehen?

"Haben Sie schon einmal überlegt, ob das Ganze ein Scherz mit einer Holoprojektion gewesen sein könnte? Ich weiß, dass bei der Aufnahme in manche Bruder- oder Schwesternschaften an der Akademie einige seltsame Mutproben erforderlich sind."

...

*** Genf / Grandhotel Geneva Regency / Speisesaal ***

...
"Nun, und dann fragte er mich, ob nicht jemand mit den Notfall-Holonetz des Oberkommandos herumgespielt haben könnte, du weißt, dass Netz, was ermöglicht, MHNs oder Erstverteidiger zu generieren," erzählte ich.

Richard nickte. "Ja, natürlich. Und, gibt es Hinweise?"

"Nein, das habe ich überprüfen lassen. Damit kommen wir nicht weiter. Und der Ensign ist leider schon seinem Schiff zugeteilt und unterwegs in den Gammaquadranten."
Der Ober brachte das Dessert, eine Pfirsich Melba mit einem exotischen Likör, der durch die Kristallschalen schimmerte. Vor dem Panoramafenster, das den Blick über den Genfer See freigab, schickte sich die Sonne gerade zu einem besonders prächtigen Untergang an. Die kleine Burganlage am Wasser leuchtete in warmen Orange, und über die leichten Wellen breitete sich ein goldroter Teppich. Auch der Schnee auf den fernen Berggipfeln glitzerte rötlich, während die östlichen Hänge schon im Violett und Blau der Nacht zu verschwimmen begannen.

"Du sagtest, Kirk hätte gemeint, sich in der Etage geirrt zu haben?"

"Ja, 'Ich habe mich im Flur geirrt' waren seine Worte."

"Ich würde versuchen in Erfahrung zu bringen, was auf dem Flur war zu seinen Zeiten..." überlegte Richard.

"Das dürfte nicht schwer sein. Du hast recht, das bringt uns vielleicht etwas weiter. Vielleicht liegt das Problem im Jahr 2293."

"Vielleicht gab es irgendwelche Experimente, temporaler Natur. Du bist die Expertin in temporaler Physik!"

"Und du denkst immer an Dinge, auf die ich irgendwie nicht komme."

"Nun..." Er lächelte. "Das ist das Privileg des Schriftstellers, nicht wahr? Ich bin wirklich froh, dass du kommen konntest zu meiner Lesung. Trotz der misslichen Situation, in der Charles steckt."

"Den Elementen sei Dank scheint es für ihn nicht wirklich misslich zu sein, im Augenblick jedenfalls nicht. Sie sind in Quarantäne und somit erst einmal sicher vor eventueller Ansteckung. Da bin ich beruhigt. Bei meinem letzten Anruf sagte er, er und Rollo würden sich gerade durch die Whiskysorten der Hotelbar testen, und nebenbei würde er an einer neuen Theorie der Quantensupersymmetrie arbeiten."

"Ja, das hört sich nach Charles McGregor an!" Richard lachte. "Dann hast du sicher nichts gegen ein Glas Wein auf der Terrasse, gleich nach dem Essen?"

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  MNK / Log 2/ LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Tue-Aug-2021, 11:11 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

Erde/San Francsico/HQ der Sternenflotte/Foyer A

Wie immer Mitte August, wimmelte es im Gebäude von Uniformierten aller Spezies und in Uniformen aller Farben. Frisch von der Akademie kommende Graduierte, altgediente Schiffskommandanten und Verwaltungsoffiziere aller. Art. Und so was es nicht verwunderlich, dass an diesem frühen Morgen, um Punkt 07:30 Uhr, zwei ältere Herren aus dem Haupteingang in den Innenraum des weitläufigen Foyers traten.
Vice-Admiral Edwin Winter, Chefjurist der DIA, blickte an seinem Kollegen, Vice-Admiral Lasalle, dem Chefermittler der DIA, mehrfach rauf und runter.

EW: Das müssen Sie mir noch einmal erklären, Rufus. Warum tragen Sie heute einen dunkelblauen Uniform-Pullover?

LaSalle grinste böse.

LS: Sie wissen doch, welcher Tag heute ist?
EW: Sklavenmarkt ja. Heute werden alle frisch ernannten Offiziere auf ihre Schiffe verteilt und Kadetten erhalten ihre Praktikumsstellen.
LS: Ganz recht. Und was passiert bei solchen Gelegenheiten immer? Irgendein verwirrter Jungoffizier rennt kopflos, aber mit einer Tasse Kaffee in der Hand, durch die Gegend und kollidiert unweigerlich mit jemanden.
EW: Ah ich verstehe. Auf Blau sieht man die Kaffeeflecken weniger.
LS: Ganz recht. Glauben Sie einem Alterfahrenen in Sachen Zusammenstöße mit Kaffeetassenträgern. Und siehe da, es geht schon los.

LaSalles rechter Zeigefinger wies auf einen Captain, welcher gerade recht lautstark einen 2nd Lt. zurecht wies. Auf der Brust der Jacke der makellos sitzenden Uniform des Captains breitete sich gerade ein großer Kaffeefleck aus. Ein besonders prächtiges Exemplar. LaSalle und Winter traten näher.

EW: Meine Herren, gibt es ein Problem?

Der Captain, ein gewisser Hendricksen, reagierte unwirsch.

CH: Sehen Sie nicht…oh entschuldigen Sie bitte Sir. Ich habe Sie nicht gleich erkannt.

Hendricksen stand stramm, während der 2nd Lt, vor Schreck, leicht nach hinten gebeugt, erstarrt zu sein schien.

LS: Was gibt es denn, Captain?
CH: Dieser Frischling hier, ist mit seiner Kaffeetasse direkt in mich hinein gelaufen
EW: Nicht zu übersehen.
CH: Und dann besitzt er noch die Frechheit, mit der dummdreisten Ausrede zu kommen, er habe Captain James T. Kirk gesehen.

Der 2nd Lt., ein gewisser Cadeno-Blanco, versuchte sich zu rechtfertigen.

CB: Aber Sir, es war Kirk. Er hat mir zugenickt Und…
CH: Halten Sie die Luft an, Mann. Bei Ihnen wirken wohl noch die Nachwehen der Graduationsfeier nach, was? Kirk! Welch ein Kaminif!
LS: Meine Herren. Ich glaube, so etwas kann man doch in Ruhe klären.
CH: Sir natürlich Sir.
EW: Dann noch einen schönen Tag.

Captain Hendricks salutierte zackig, während Winter und LaSalle zu den Aufzügen
schlenderten.

EW: Dieser Captain ist in der falschen Einheit. Er hätte zu den Marines gehen sollen.
LS: Oh ja, als Oberbrülloffizier wäre er bestimmt gut geeignet. Ich kenne da auch einen gewissen Colonel, bei dem er noch etwas lernen könnte.

Winter lachte gehässig.

EW: Ja, das wäre passend. So, ich stelle mich jetzt den Schrecknissen der Vorstellung neuer Mitarbeiter. Und Sie?
LS: Ich habe noch ein Rendezvous mit einer wichtigen Person.

Winter pfiff durch die Zähne.

EW: Wow LaSalle, in Ihrem Alter?
LS: Streng dienstlich.

Das Auftauchen von 2nd Lt Cadeno-Blanco bewahrte LaSalle vor einem bissigen Kommentar Winters. Der 2nd Lt rannte zum Aufzug und blockierte die Tür für Winters.

EW: Danke 2nd Lt. Sehr zuvorkommend,
CB: Gerne Sir. Immer wieder gerne zu Diensten für ehem. Offiziere im wohlverdienten Ruhestand.

Der junge Offizier salutierte zackig und verschwand in der wimmelnden Menge.
LaSalle grinste böse.

LS: Haben Sie das gehört Edwin?

Winter konnte es nicht glauben.

EW:…..im wohlverdienten Ruhestand..also das ist…

LS: Sie und ich...wir sind alt. Uralt! Aber ansonsten, einen schönen Tag noch Kollege.

LaSalle nickte dem von Wut innerlich kochenden Winter zu und begab sich zu einem der Rollbänder, welches das Gebäude durchzogen.

LS: Ruhestand. Wenn es doch nur so wäre.

---------------------------------

Ortswechsel:

Erde/San Francsico/HQ der Sternenflotte/ Foyer B / Ehrengalerie
15 min. später

Der Raum strahlte, mit seiner dezenten Beleuchtung und der leisen, getragenen Musik, eine gewisse Erhabenheit aus. Alle Helden der Föderation waren hier mit ihren Konterfeis präsent: Archer, Picard, Janeway und viele mehr.Und auf einem Podest aus hochpoliertem schwarzem Obisidian ruhten die Konterfeis jener, welche im Dienste der Föderation ihr Leben gelassen, oder verschwunden waren: Crossley, Roberts, Sisko und natürlichem Captain James T. Kirk. Und vor Kirks Bild fand LaSalle dann seine „Verabredung“

LS: Fleet-Admiral t´Khellian. Sie haben mich rufen lassen Mam?

Sareth musste grinsen.

Sa: Rufus LaSalle, lange nicht gesehen. Aber..warum so förmlich?
LS: Nun, wenn man das Datum in Betracht zieht.
Sa: Ah ich verstehe. Sklavenmarkt. Aber blauer Pullover?
LS: Ebenfalls Sklavenmarkt.
Sa: Richtig, Vorkehrung gegen Kaffeeflecken. Nun wir haben etwas zu besprechen.
LS: Ist es etwas Wichtiges?
Sa: Eher merkwürdig. Liegt bestimmt auf Ihrer Linie. Das Bistro dahinten eignet sich gut, die Sache zu erörtern.

5 Minuten später hatten beide an einem der Tische des um diese Zeit recht leeren Bistros Platz genommen. Niemand würde es hier wagen. zwei hochrangige Offiziere zu stören.

LS: Nun Madame, Sie hatten mir ja eine Nachricht gesandt. Sie haben gestern Abend Captain Kirk getroffen?
Sa: Zumindest einen Mann, der ihm auf geradezu unheimliche Weise ähnlichsah. Ja ich weiß was Sie jetzt denken. Charlie hat mir zunächst auch nicht geglaubt. Und die Möglichkeit, dass mir meine Sinne einen Streich spielten, weil ich übermüdet oder von irgendwelchen Cerebralparasiten befallen war, habe ich bereits selbst durchgespielt. Negativ. Der Mann war real. Zumindest für mich.
LS: Mhmm
Sa: Sie glauben mir wohl auch nicht? Nun, das kann ich verstehen. Kirk ist seit gut 100 Jahren spurlos verschwunden.
LS: Nun…die Sache klingt merkwürdig, zugegeben. Aber…
Sa: Aber?
LS: Sie scheinen nicht die einzige Person gewesen zu sein, die diesem Kirk begegnet ist.

LaSalle berichtete kurz von den Ereignissen rund um 2nd Lt. Cadeno-Blanco. Sareth schüttelte den Kopf.

Sa: Da scheint doch etwas mehr dahinter zu stecken. Nun Rufus, ich habe mir gedacht, evtl. könnten Sie ja einmal in den Personaldatenbanken nachsehen? So ganz diskret?

LaSalle grinste kurz.

LS: Das habe ich mir jetzt fast gedacht. Nun ich habe vorab einmal etwas nachgeforscht über den Captain Horatio Hornblower des Raumfahrzeitalters. Außer seinem ermordeten Sohn hatte Kirk keine Kinder. Es gibt jedoch einige noch lebende Nachfahren mit Bezug zur Raumfahrt, in Missouri. Zum Beispeil einen ziemlich bärbeißigen Commander der Raumpatrouillie der FLEA. Vulgo auch "Weltraumpolizei" genannt.

LaSalle schon Sareth ein Padd mit dem Bild und der Stimmprobe von Commander Walter Sherman Kirk zu. Sareth las sich die Daten durch, dann schüttelte sie den Kopf.

Sa: Nein, der sieht der Person in keinster Weise ähnlich, die ich gesehen habe. Und seine Stimme ist eine völlig andere.
LS: Mhm ein hübsches Rätsel. Für den fraglichen Zeitpunkt gab es keine ungewöhnlichen Vorkommnisse. Ich habe in den Logs nachgeschaut.

Es herrschte für einen Augenblick Schweigen.

LS: Nun, ich kann eines tun. Ich kann diesen 2ndLt Cadeno-Blanco einbestellen und ein wenig befragen.
Sa: Aber bitte vorsichtig. Er kommt wohl gerade von der Akademie. wie ich Ihrer Schilderung entnehmen kann. Dieser Captain hat ihn ja als Frischling bezeichnet. Und dann schon gleich beim Chefermittler der DIA erscheinen zu müssen, das kann für die Karriere u. U. nicht sehr förderlich sein.
LS: Nun die DIA benötigt immer Mitarbeiter mit einem guten Auge.
Sa: Ahhh…..ein Rekrutierungsversuch.

Lasalle grinste.

Sa:…Mhmm.. Commander Walter Sherman Kirk…FLEA….. Ich habe ohnehin derzeit mit der FLEA zu tun. Evtl. komme ich über seinen Vorgesetzten an ihn ran.
LS: Dann wollen wir einmal mit der Jagd beginnen. Evtl. ist das Ganze ja ein Scherz.
Sa: Wenn es ein Scherz ist, dann ein Übler.
LS: Das fiele dann in mein Resort, Mam. Nun gut. Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Sa: Was steht denn heute noch auf Ihrem Programm?
LS: Nun, eine Gefangenen-Übernahme. Der CMO der USS Sacramento. Hat seinen Captain verprügelt. Beziehungssache. Die DIA ermittelt. Das wird Lt. Parkers erster Fall. Ich muss sie im Auge behalten, sie neigt etwas zur Überreaktion.
Sa: Ich habe von der Sache gehört. Nun Rufus, Sie sind auch nicht zu beneiden.

LaSalle lächelte sardonisch.

LS: Da kann ich Ihnen nur zustimmen, Mam. Einen erfolgreichen Tag noch.

LaSalle stand auf, salutierte kurz und verschwand in den Gängen des Gebäudes.

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  MISSIONSSTART "Mein Name ist Kirk" (MNK)
Geschrieben von: Sareth - Tue-Aug-2021, 07:43 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** San Francisco / Sternenflotten-HQ ***

Die Notstandssitzung des Oberkommandos dauerte seit Stunden. Man beriet - oder besser, stritt - welche Maßnahmen geeignet waren, um ein Übergreifen der auf Ilbana ausgebrochenen tyrellianischen Pest auf den Rest des Sektors oder gar die Föderation zu verhindern.

"Ich kann es nicht oft genug betonen," sagte der Vorsitzende des Medizinischen Rates der Flotte, ein rundlicher Bolianer, gerade. "Eine sofortige Quarantäne des gesamten Sektors ist die einzige Möglichkeit! Wir haben keinerlei Daten, wie das Virus auf andere Spezies reagiert, wie rasch es mutieren wird. Unsere Behandlungsmethoden stecken in den Anfängen und wurden derzeit lediglich bei Ilbanern erprobt - mit mäßigem Erfolg, wie Ihnen allen bekannt sein wird. Wir müssen sofort jeglichen Schiffs- und Transporterverkehr einstellen, mit Ausnahme von medizinischem und technischen Personal. Dieses sollte weitgehend aus holografischen Einheiten bestehen, um das Kontaminationsrisiko zu minimieren."

"Das widerspricht den Grundgesetzen der Föderation auf Freizügigkeit," hielt ein vulkanischer Admiral dagegen. "Wir brauchen eine rasche rechtliche Absicherung."

"Was ist mit den Handelsrouten? Wir benutzen den Transwarpkorridor in der Nähe des Sektors," meldete sich der Vertreter der FLEA zu Wort.

Meine Gedanken schweiften etwas ab. Die Situation war in der Tat auch für den Exploration Council misslich. Auf dem zweiten Planeten des Ilbana-Systems waren vor Kurzem interessante archäologische Überreste gefunden worden. Die Grabungsgelder waren bewilligt. Zudem war Eile geboten, weil ein Staudammprojekt die Stätte zu überfluten drohte. Wenn wir jetzt keine Forscher dorthin schicken konnten, dann niemals! Natürlich war das in Anbetracht der sich dort anbahnenden Katastrophe sicher von minderer Bedeutung - aber nichts desto trotz ärgerlich. Darüber hinaus würde Charlie fest sitzen, denn er war derzeit im Sektor auf einer Tagung!

...

Nach weiteren drei Stunden hatten wir uns zu einer abgestuften Reihe von Maßnahmen entscheiden, bei denen Ilbana selbst auf jeden Fall unter strikte Quarantäne gestellt werden würde. Mir schwirrte der Kopf, und ich hatte erst einmal nur das Bedürfnis nach einem Kaffee und etwas kalorienlastigem Essbaren...
Professor Ramin, den ich als Leiter der archäologischen Expedition bestimmt hatte, holte mich auf dem Weg zur Cafeteria ein. "Was für eine Mammutsitzung! Sowas habe ich zuletzt bei der Panox-B-Krise erlebt."

"Ja! Und da bestand keine Gefahr einer interstellaren Pandemie."

"Wir müssen überlegen, was wir für das Ausgrabungsprojekt noch tun können."

"Ja, ich weiß." Aber erst nach einem Kaffee... "Ich denke, wir können auf jeden Fall eine sonografische Erfassung des Areals durchsetzen. Ich werde mit dem Kulturminister sprechen, ob ein temporärer Wasserschutz errichtet werden kann."

Glücklicherweise entdeckte Ramin kurz darauf eine Kollegin aus der Exogeologie, mit der er dringend sprechen musste, sodass ich meinen Weg Richtung Kaffee weiter fortsetzen konnte. Es war nicht mehr viel los im HQ auf dieser Ebene - es war kurz nach Mitternacht - und so war ich einigermaßen überrascht, als sich eine Lifttür öffnete, eine männliche Gestalt heraustrat und haarscharf an mir vorbei rauschte. Nicht weit genug, um zu verhindern, dass von dem Stück Sahnetorte auf seinem Teller, an dem meine Augen als nächstes hängenblieb, ein Klecks auf meinem rechten Schuh landete.
Zum Glück nicht auf der Uniform....!

"Oh, Entschuldigen Sie, ich habe mich im Flur geirrt."

Jetzt nahm ich den mitternächtlichen Tortenfreund in den Blick. Ein stämmiger Mann etwa um die sechzig, in Zivil - das Gesicht kam mir absolut bekannt vor. Sehr bekannt. Aber wo---

"Gestatten Sie, James T. Kirk." Er hielt mir die Hand hin, und ich war so überrascht, dass ich für einen Moment regelrecht einfror. "Ah, oh ja, natürlich, das ist bei Rihannsu nicht üblich." Er lachte kurz und freundlich und war um die Ecke verschwunden, ehe ich reagieren konnte.

Erlaubte sich da jemand einen Scherz?! Aber wer konnte zu dieser Stunde in das HQ; wir hatten schließlich hochgradige Sicherheitsvorkehrungen, da konnte nicht einfach irgendjemand ohne ID-Check und Überprüfung herein! Die Möglichkeit, dass mir meine Sinne einen Streich spielten, weil ich übermüdet oder von irgendwelchen Cerebralparasiten befallen war, konnte ich getrost ad acta legen. Halluzinationen verursachten keine Sahneflecken auf dem Schuh. Und die Sahne war definitiv noch da, ließ sich selbst mit einem Taschentuchwisch nicht gänzlich entfernen.

Ich nahm einen Umweg über die Ehrengalerie im Foyer, wo die Porträts herausragender Mitglieder der Sternenflotte hingen. Ja, ohne Frage, der Mann mit dem Tortenstück bezeichnete sich nicht nur als Kirk, er sah auch aus wie das Porträt in der Galerie, vielleicht etwas älter. Aber bekanntlich idealisierten die Maler ja immer ein wenig...


*** Nächster Tag / Sareths Apartment ***

Ich hatte Charlie kontaktiert, der natürlich wie befürchtet nach seiner Konferenz festsaß, wegen der neuen Quarantänebestimmungen. Allerdings machte er einen relativ entspannten Eindruck. Die Versorgungslage sei stabil, versicherte er mir, und bei den ganzen Wissenschaftskapazitäten um ihn herum würde auch der Gesprächsstoff so schnell nicht ausgehen!
+ Und stell' dir vor, wen ich noch getroffen habe! Rollo Vega! Er fliegt zwar nicht mehr, hatte aber in der Nähe geschäftlich zu tun, irgendein kleineres Unternehmen aufgekauft.+

"Na, dann wird euch ja sicher nicht langweilig werden!" Ich freute mich für ihn, denn in so einer Lage war Ablenkung immer noch das beste Mittel gegen den 'Hüttenkoller' - abgesehen von Holosuiten natürlich, die es im Hotel sicher auch gab.

+Ja, er hat mir schon ein paar Stories erzählt, die reif für den Abenteuernovellen-Markt wären! Und sich angefangen, durch das Whisky-Sortiment an der Bar zu saufen! Mann, hat der ein Durchstehvermögen!+

"Versuch' ihm bitte nicht nachzueifern." Ich lachte.

+Nein, nein, keine Angst, mein Schatz!+

"Stell dir vor, wen ICH getroffen habe - James T. Kirk." Ich erzählte ihm mein nächtliches Erlebnis im HQ.

+Und was hast DU getrunken?! - Nein, im Ernst, gibt es eine Erklärung dafür?+

"Bisher nicht, ich bin aber auch nicht damit hausieren gegangen. Beim Routinesweep des Sicherheitsdienstes sind keine abnormen Werte in irgendeinem Bereich aufgetaucht. Allerdings geht die Überprüfung auch nicht in jedes Detail, aber um eine höhere Untersuchung anzuordnen, muss ich Gründe nennen. Und ehrlich gesagt, bin ich etwas in Sorge, mich damit zum Gespött zu machen. Ich habe unseren alten Kameraden Rufus LaSalle kontaktiert, ob in seinem Ressort irgendwelche seltsamen Vorkommnisse registriert worden sind. Ansonsten wollte ich mir noch ein paar alte Aufzeichnungen von Admiral Kirk ansehen, was das Stimmmuster anbelangt. Ich habe zwar nur ein paar Worte mit ihm gewechselt, aber vielleicht fällt mir was auf."

+Gute Idee! Ich muss den Kanal freigeben! Hier warten hunderte Leute darauf, nach Hause zu telefonieren, und die Subraumbandbreite ist wegen der Notrufe beschränkt. Wir sprechen uns spätestens übermorgen wieder! Grüße Richard - ich kann nun leider zu seiner Lesung nicht mitkommen!+

Ich schmunzelte. "Was du sicherlich ungemein bedauerst, nicht wahr?"

+Oh, nicht über die Gebühr übertreiben! - Bis demnächst, Sareth!+

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  Umbra et Malleus / Log 41/ Abschlusslog/Vandenberg
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sat-Jul-2021, 01:19 AM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Antworten (1)

ISS Dark Mirror / Brücke


Das Shuttle schien auf dem Taktikscreen förmlich aus dem markierten Bereich des Transfertunnels zu kriechen Vandenberg gab ein böses Kichern von sich.

Va: Da flüchten unsere Gefangenen. Gefangene, welche Crewmitglieder auf dem Gewissen haben.
RR: Es gibt Wichtigeres. Und diese Menschen sind als Märtyrer für Größeres gestorben.
Va: Ich glaube nicht, dass diese Leute ihr Leben als Märtyrer beenden wollten.
RR: Wenn es sein muss, werden wir alle als Märtyrer sterben.
Va: Ah ja und das bestimmen Sie?
RR: Wenn es sein muss, ja.

Vandenberg wandte sich an Hammerton.

Va: Haben Sie gehört, was Ihr sauberer Dienstherr mit Ihnen vor hat?

Frank Hammerton schüttelte den Kopf.

FH: Noch ist diese Situation ja nicht eingetreten.

XO Pizer, welcher wieder an der Waffenkontrolle stand, meldete sich.

Pi: Sir, das Shuttle ist nun außerhalb des Transfertunnels.
RR: Leiten Sie den Transfer ein.
Pi: Aber der Fokus ist noch nicht fix…
RR: LEITEN SIE DEN TRANFER EIN!

Pizer aktivierte den autom. Start des Transfers. Der Countdown lief herunter.
Das Licht auf der Brücke wurde dunkler als die Emitter erhöhte Leistungsanforderungen an die Generatoren stellte. Und plötzlich, wie ein funkelnder Kristall, erschien vor dem Schiff ein glitzerndes Obejekt, welches einem fahl-violetten Kristall ähnelte.

Richard von Rabensteins Blick bohrte sich förmlich in die holografische Darstellung auf dem Display.

RR: Ein Omega-Molekül in einem Containment-Kristall.
Pi: Ein wunderschöner Anblick.
RR: Sie Primitivling können ja in keinster Weise ermessen, was Sie da sehen. Sie sehen hier den Teufel in Person.
Va: Und Sie werden ihn bannen, was?
RR: Das Sie Vandenberg, nicht daran glauben, ist mir vollkommen klar. Sie sind lediglich ein wissenschaftlicher Prinzipienreiter. Sie werden nie einen Einblick in die höheren Zusammenhänge des Universums haben. Zusammenhänge jenseits der niederen Physik.
Va: Wollen Sie hier weiter herum salbadern, oder endlich Ihren Auftrag zu Ende bringen?

Richard schüttelte den Kopf, versuchte eine gewisse Ergriffenheit abzuschütteln. In seinem Geist hörte er eine Stimme: „Der Teufel erscheint in all seiner entsetzlichen Schönheit“.

RR: Quantentorpedos, FEUER…..

Die beiden Doppelsalven schossen aus den Startern heraus. Nur wenige Sekunden später schlugen die Torpedos in den Kristall ein, in dessen Inneres die Energiequelle des Portals, sowie die Links zum Portal sich befanden.
Die Reaktion war geradezu spektakulär….unspektakulär. Der Kristall verschwand abrupt und auf dem Planeten waren ein paar kleinere, unspektakuläre Explosionen fest zustellen, sonst geschah nichts.
Intensive Messungen zeigten keinerlei Präsenz des Portals oder seiner Energiequelle.
Nach einer Weile stand Vandenberg aus seinem Sessel auf, Der vor ihm stehende Marine wollte Vandenberg daran hindern, fing sich jedoch einen bitterbösen Blick von Vandenberg ein.

Va: Wagen Sie es nicht, mir in die Quere zu kommen, oder ich breche Ihnen Ihr Genick. Aus…dem..Weg.
FH: Lassen Sie ihn passieren.

Vandenberg wandte sich an Richard.

Va: Nun Euer Exzellenz. Jetzt wo Ihr ach so wichtiger Auftrag erledigt, was gedenken Sie zu tun?
RR: Was immer notwendig ist.
Va: Gut. Nachdem die Notsituation jetzt wohl beendet ist….
RR: Die Notsituation ist erst dann beendet, wenn ich davon überzeugt bin und….

XO Pizer meldete sich.

Pi: Sir, wir empfangen eine Meldung eines Nachrichtensenders.
Va: Lassen Sie hören.
RR: Unwichtig, wir müssen..
Va: HALTEN SIE ENDLICH IHRE VERDAMMTE KLAPPE, VON RABENSTEIN, ODER ICH REISSE IHNEN IHRE GURGEL AUS DEM HALS. DA WIRD MICH KEIN MARINE AUFHALTEN!

Aus den Lautsprechern ertönte nun die Stimme eines Nachrichtensprechers.

<….die Auseinandersetzungen zwischen den Truppen des Großinquisitors LasSalle und den Verbänden der Militärregierung gehen nun in die 2. Woche. Der Palast des Großinquisitors in Rom wurde von Truppen unter Colonel Hendricks besetzt. Nur das innere Sanctum darf, auf Befehl von Großadmiral DeRaaf nicht betreten werden. Währenddessen versuchen Einheiten DeRaafs die Festung LaSalles auf Albacore IV mittels Orbitalbombardements sturmreif zu schießen. Jedoch ist LaSalles Aufenthaltsort noch immer unbekannt>.

RR: Ich muss LaSalle finden. Navigation. Nehmen Sie Kurs auf…
Va: STOP. Sie Richard von Rabenstein haben hier nichts mehr zu melden. Sie können gerne nach LaSalle suchen. Aber ohne mich. Sie und Hammertons Truppe verlassen dieses Schiff. Oder ich werfe Sie persönlich durch die nächste Luftschleuse.
RR: Hand an mich zu legen fällt unter den Tatbestand der Haeresis manifesta. Und ich bin befugt, jede Strafe zu vollstrecken.
Va: Haben Sie es noch nicht kapiert? Die Inquisition ist Geschichte. Die Welt hat sich verändert.

Richard nährte sich Vandenberg, bis beide Männer sich nur wenige Zentimeter gegenüber standen.

RR: Ach ja? So lange ich hier bin, gibt es die Inquisition und Sie Vandenberg werden tun was ich sage.
Va: Jetzt werde ich Ihnen etwas sagen: Was Sie getan haben, entspricht den Flottenrichtlinien nach einer Meuterei und Anstiftung zur Piraterie. Nach § 271 der Richtlinien bin ich befugt, Sie auf der Stelle zu exekutieren. Nur die zu dieser Zeit bestehende Notsituation hat Sie vor dem Tod bewahrt. Ich rate Ihnen jetzt, meine Anweisungen zu befolgen.

RR: Sie werden keine Anweisungen hier mehr geben denn..

Vandenberg verlor die Geduld. Er packte Richard am Kragen, hob ihn in die Höhe und zischte.

Va: Ich hätte Sie im Gefängnis verrotten lassen sollen. Der Dank für meine Hilfe war, dass Sie mein Schiff übernommen haben. Nun denn. Das ist nichts anderes als Piraterie. In gewissem Sinne. Euer Exzellenz, nach Paragraph 276 der Flottenregularien bin ich berechtigt, Sie von diesem Schiff zu entfernen. Sie und die Einheiten der Marines. WAS ICH HIERMIT TUE.

Vandenberg schleuderte Richard gegen die nächste Schottwand.

Va: Sie erhalten ein Shuttle und das zweite Schiff. Und wagen Sie es ja nicht, mir noch einmal in die Quere zu kommen. Ob Großinquisitor oder nicht, Sie würden es bereuen.
RR: Sie impertinenter….

Hammerton mischte sich ein.

FH: Euer Exzellenz , ich kann Ihnen nur raten, dem Rat des Colonels zu folgen. Leider hat er mit Paragraph 276 ein unschlagbares Argument. Ich bringe Sie auf mein Schiff, dort kann ich Sie schützen und dort können Sie weitere Planungen durchführen.
RR: Nun gut. Ich weiche der Gewalt. Aber ich werde….

Richard wurde durch das Schrillen der Warnsirene unterbrochen.

Va: Was geht da vor?

Pi: Sir, aus dem Inneren des Planeten nähert sich etwas, nun die Sensoren können die Zusammensetzung nicht erfassen und…..

RR+VA: SCHILDE HOCH!

Auf dem Screen fraß ein riesiges Etwas mit den Umrissen eines Totenschädels das Licht auf. Dann erbebte die Dark Mirror unter einem enormen Hieb. Eine fast greifbare Dunkelheit umgab alle. Und dann…wurde es still. Totenstill.

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