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Rückkehrer Log 5 - Sareth
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MNK Log 11 - Sareth
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  Rückkehrer Log 5 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Gestern, 09:01 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** USS Picard / Brücke ***

„Ich übernehme“

Ja, dass hatte sich wirklich gut angehört – und angefühlt! Ein Satz, der mich in die alten Zeiten zurück versetzte, als Captain an Bord der Saipan! Es war eben etwas ganz anderes, vom Platz des Kommandanten aus in eine Situation eingreifen zu können, als vom Schreibtisch aus Zahlen zu dirigieren… Oder als Beobachter zur Untätigkeit verdammt zu sein.
Rufus LaSalle, der mir eben den Captain’s Chair geräumt hatte, blinzelte mir kurz zu. Wir verstanden einander! Aber für Nostalgie war im Moment wirklich keine Zeit. Die Enterprise hatte sich auf ihre diplomatische Mission begeben, und die Crew der Picard hatte eine Rettungsoperation von einem über hundert Jahre alten Schiff zu bewerkstelligen. Und nicht irgendein Schiff! Die legendäre Wellington!

„Ist ein Transfer unseres MHN trotz der Strahlung möglich?“ fragte ich die Chefingenieurin, eine Bajoranerin namens Seli Makan.

Sie überprüfte die Parameter und bestätigte dann: „Ich muss das Kohärenzfeld entsprechend anpassen, aber es ist möglich, insofern wir einen Port in den Systemen finden, um den Datenstrom einzuschleusen.“

„Kein Problem,“ ließ sich ein männlicher Offizier aus dem rückwärtigen Bereich vernehmen; LaSalle hatte ihn vorhin mit Lt. Munroe angesprochen. Ich kannte ihn nicht persönlich, aber nach der Mimik der Ingenieurin zu urteilen, knisterte es zwischen den beiden etwas! „Wir müssen nur auf einen entsprechend tragfähigen Port switchen, auf der KS sollten genug sein, und auch halbwegs intakt. Wir steuern sie eben weiter Richtung Krankenstation.“

„In Ordnung. Tun Sie das.“

Munroe grinste in Richtung des Karyaners an der Taktik. „Mort? - Auf in die zweite Runde unserer Hindernis-Flugübungen!“

Währenddessen versuchten wir, die gefährliche Strahlung auf der Wellington unter Kontrolle zu bekommen und das Schiff zu stabilisieren. Ich rief mir die zur Verfügung stehenden Daten über die Strahlungsquelle auf. „Ensign Seli, der Großteil der Energie scheint sich auf den Transporterpuffer in Transporterraum Zwei zu konzentrieren?“

„Ja. Aber sie überlagert das gesamte System, deshalb können wir nicht beamen. Es ist… quasi ein hochenergetisches Feld, Hauptbestandteile Verteron- und Tachyonstrahlung.“

„Und es beschränkt sich auf die Transporter?“

„Soweit wir erfassen können, liegt dort die Quelle, aber die Strahlung verseucht durchdringt natürlich das gesamte Schiff. Lediglich die Krankenstation ist relativ gut abgeschirmt.“

Ich hörte, wie Mort Caldred leise zischte.

„Mr. Caldred, haben Sie etwas beizutragen?“ fragte LaSalle. Ich verkniff mir ein Lächeln. Rufus war noch immer der Alte! Junge Crewmitglieder, die ihn nicht kannten, fühlten sich oft eingeschüchtert, während Erfahrenere genau wussten, wann sein Sarkasmus wirklich etwas Bedrohliches hatte – bedrohlich zumindest für die eigene Akte oder das Ansehen an Bord! Mort Caldred schien es kalt zu lassen, doch seine dreiecksförmige Schwanzspitze zuckte und schlug auf das Deck.

„Das erinnert mich an eine karyanische Legende,“ erwiderte er. Über das Ra’Neg’O, ein Lichtwesen, das sich in elektronischen Geräten einnisted und dafür sorgt, dass diese nicht mehr funktionieren.“

Munroe ließ ein verhaltenes Kichern hören. „Das hört sich nach einer Story an, wie sie meine Urgroßmutter erzählt haben könnte. Die hasste auch jedwede Technik. Fuhr mit einer Pferdekutsche durch die Gegend, wenn die Geschichten stimmen – Sonde auf Flug durch Jefferiesröhre 34/B/3!“

„Ihre Ahnmutter in Ehren, Lieutenant,“ fauchte Caldred zurück, „aber das Ra’Neg’O ist sehr real. Vor knapp 80 Jahren ist die Lebensform erstmals in einem Kraftfeld gefangen worden. Und sie war sehr übellaunig.“

„Könnte es sich bei unserer Strahlungsquelle um eine solche Lebensform handeln?“ unterbrach ich den Disput, bevor er an Form gewinnen konnte. „Irgendwelche Muster in der Energie, die ein gerichtetes, intelligentes Handeln vermuten lassen?“

„Ich lasse eine Analyse laufen. Wir haben allerdings immer noch nicht genügend Messdaten für ein umfassendes Bild,“ kam die Meldung von der Sensorik.

„Gut, bleiben Sie dran. Falls das eine Lebensform ist, müssen wir einen Weg finden zu kommunizieren, bevor weiterer Schaden angerichtet wird. – Mr. Caldred, Status der Sonde?“

„Ich habe das optische Relais aktiviert. Wir sind direkt über der Krankenstation.“ Die Sonde richtete ihre Kamera durch das Gitter des Schachtes nach unten. Die Krankenstation war teilweise beleuchtet, aber einige der Konsolen flackerten nur noch. Auf den Biobetten lagen Personen, andere schienen auf dem Boden zusammen gesunken zu sein. Zumindest auf den ersten Blick konnten wir keine sichtbaren Verletzungen ausmachen. Auf meine Anordnung hin versuchte Mort Caldred, mit dem Manipulator der Sonde Zugriff auf den Öffnungsmechanismus zu bekommen. Erfolglos.

„Lieutenant Munroe, warum bekomme ich keinen Manipulatorzugriff?“ fragte er.

„Die Strahlung hat einen der Fernzugriffkanäle überlagert. Moment, hab ich gleich! Muss das Signal verstärken…“ In der Kontrollholomatrix war zu sehen, wie sich die Sonde jetzt drehte und gegen die Wand stieß, anstatt den Manipulatorarm an der Öffnung der Luke zu platzieren. „Mist, der schluckt immer die Hälfte des Kommandocodes!“

Ich fühlte mich an die Anfangsjahrzehnte des Raumfluges erinnert, an die ungeheuren Probleme, die eine Fernsteuerung einer Robodrohne oder eines Vehikels auf einem anderen Himmelskörper verursacht hatten. Wenn jeder Kommandocode Stunden bis Tage zu seinem Ziel gebraucht hatte…

„…habe die Frequenz angepasst, versuche es noch mal!“

Tatsächlich bewegte sich der Arm jetzt über das Panel, der Greifer umschloss den Hebel, und einen Moment später schwebte die Sonde hinunter in die Krankenstation, um sich an einer der Konsolen zu verankern. Erst wenn sie einen stabilen Link hergestellt hatte, konnten wir es wagen, eine Kopie des MHN zu transferieren.

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  Zwischenlog 1
Geschrieben von: Richard von Rabenstein - Heute, 09:26 PM - Forum: *** Spiegeluniversum *** - Antworten (1)

(NRPG: ach, ich MUSSTE es einfach loswerden…)

RPG:

*** Unbekannter Ort / Geheime Basis der Inquisition ***

Ab und zu zerfraßen Störungen die offensichtlich über zahlreich Relais weitergeleitete und immer wieder recodierte Transmission, doch meist war der schlanke, blonde Mann in schlichtem schwarzem Gewand gut zu erkennen. Und seine Stimme war sogar allzu deutlich zu verstehen:

„… dass dieses Imperium nur noch ein Schatten seiner einstigen Größe ist! Ein verrotteter, verkommener Schatten voller Dekadenz! Ein Sündenpfuhl! Das Terranische Imperium, das ausersehen war von der göttlichen Vorsehung, Wahrheit und Ordnung in die Galaxis zu bringen, ist zu einem Schlammloch geworden, in dem sich ihr Funktionäre und Militärs um die besten Möglichkeiten zur Bereicherung balgen! Es ist eine Schande! Es ist unwürdig! Dafür wird euch das Feuer der Hölle verbrennen! Im Namen der Heiligen Dreifaltigkeit, ich verspreche euch, ich werde --“

Großinquisitor Rufus LaSalle fror die Sequenz ein. Sein Adlatus murmelte in vorauseilendem Gehorsam: „Widerlich, Euer Eminenz, widerlich! Schon allein, dass er sich als Inquisitor Maximus betitelt! Was für eine Impertinenz!“

LaSalle schenkte ihm keine Beachtung. Er starrte in die Gesichtszüge des Hologrammes. „Du bist tot.“

„Natürlich, Euer Eminenz, der Kerl ist so gut wie tot. Die Assassinen—„

„Salazar!“

„Ja, Euer Eminenz? Ja?“

„Geh mir aus den Augen!!!“

Salazar huschte rückwärts, unter mehreren Verbeugungen, zur Tür. Ein leises Klacken zeigte an, dass er sie wie immer äußerst vorsichtig hinter sich geschlossen hatte. LaSalle schritt zu dem aus matten Stahlplatten arrangierten Wandpaneel gegenüber seinem Schreibtisch und legte die Hand auf die Sensorfläche daneben. Die letzten Monate waren so hektisch gewesen - er hatte kaum Zeit für die kleinen Freuden des Daseins gefunden. Aber in diesem Moment fühlte er sich geradezu magisch angezogen von den Trophäen hinter dem Panel. Es hatte immer etwas Beruhigendes, seinen verblichenen Feinden gegenüberzutreten, sich zu vergewissern, dass er obsiegt hatte und sie nicht! Das Panel wich in die Wandhalterung zurück und gab den Blick auf eine Reihe perfekt mumifizierter Köpfe frei. Feinde, die LaSalle zur Strecke gebracht hatte, auf die eine oder andere Weise… Vor der letzten Trophäe blieb er stehen. Richard von Rabenstein. Er war tot. Natürlich war er tot, er hatte ihm das Gift auf der Feier ja eigenhändig kredenzt. Er hatte zugeschaut, wie er das Leben aushauchte. Das war lange schon fällig gewesen, von Rabenstein war ein gefährlicher Intrigant, und er war schlau genug gewesen, zu einer Gefahr zu werden. Nun, Rufus LaSalle duldete keine Gefahren in seiner Nähe…

Er drehte sich zurück zu dem eingefrorenen Holobild. „Egal, wer oder was du bist – ich werde dafür sorgen, dass DU im Feuer der Hölle brennen wirst!“

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  Rückkkehrer / Log 4 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Heute, 11:42 AM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

USS Picard- B / Brücke

Auf dem Screen war deutlcih das indignierte Gesicht Captain Merricks, sowie der etwas überraschte Gesichtsausdruck von OBH Sanderson zu erkennen.
Sanderson räusperte sich.

Sd: Ähem, Vizeadmiral LaSalle. Was verschafft uns das Veergnügen Ihres Hierseins?

LaSalles Stimme klang ungewöhnlich grummelig.

LS: Nun Sir, Admiral O´Toole erteilte mir die Anweisung, die Enterprise zu unterstützen.
Sd: So hat er das? Halten Sie es denn wie nötig?
LS: Ich bin

Captain Merrick fiel LaSalle grob ins Wort.

Me: Sir, bei allem notwenigen Resepkt. Aber dies is eine völlig lächerliche Sache. Die Enterprise und ihre Crew ist zu allem fähig und bereit. Sie ist das modernste Schiff der Flotte, mit der fähigsten Crew der Flotte. Wir benötigen keine Hilfe!
Sd: Captain Merrick, warum ereifern Sie sich so? Es will Ihnen ja keiner etwas weg nehmen!

LaSalle lächelte sardonisch.

LS: Sir, wenn Sie es wünschen, tritt die Picard sofort den Rückflug an. Wie Captain Merrick schon sagt, kann die Enterprise das Problem alleine lösen.
Sd: Und ich bin der Meinung, dass 2 Schiffe mehr können, als 1 Schiff alleine.

Sanderson wandte sich an den vulkanischen Sensorik-Offizier der Enterprise.

Sd: Mister S´toth. Könnten wir eine Außenteam auf die Wellington beamen?
St: Negativ Sir. Die Strahlungshöhe an Bord ist zu hoch für einen sicheren Transfer.
Me: Eim Bruch der Abschirmung?
St: Nein Sir, die Strahlungsquelle ist an Bord des Schiffes.
Me: Dann senden wir doch einfach ein Shuttle rüber.
St: Das ist nicht möglich, Sir. Die Shuttle-Rampe der Wellington ist geschlossen, die Außentüren sind nur von Bord der Wellington aus zu öffnen.

Sareth schaltete sich ein.

Sa: Wäre es möglich, zumindest eine MRS-6 Sonde abzusenden und diese über eine Notschleuse an Bord der Wellington zu bringen?
Me: Mam, die Enterprise hat eine diplomatische Aufgabe. MRS-Systeme sind daher nicht an Bord.
Sd: Das wundert mich.
Sa: Mr. LaSalle. Hat die Picard-B nicht MRS-6 Sonden an Bord?
LS: In der Tat Mam, in der Tat.
Sa: Dann schlage ich vor, daß die Picard eine Sonde aussendet und an Bord der Wellington bringt.
Sd: Haben Sie etwas dagegen. Captain Marrick?
Me: Nein Sir. Jedoch gebe ich zu bedenken, daß MRS-6 Sonden nicht dafür ausgelegt sind, sich z.Bsp. durch blockierte Türen zu schneiden.
Dazu würde man MRS-11 Infitrationssonden benötigen. Und die haben nur Einheiten der 3. und 4. Flotte an Bord.
Sa: Wozu gibt es Jeffries-Röhren?
Sd: Nun gut. Dann werden wir genau dies tun. Mr. LaSalle, lassen Sie eine MRS-6 Sonde starten. Ihr Operator soll bitte versuchen, die Sonde an Bord der Wellington zu bringen.
LS: Jawohl Sir.

LaSalle wandte sich an Mort Caldred.

LS: Hätten Sie bitte die Güte?

Mort nickte wortlos und begab sich an die Taktik-Konsole.
2 Minuten später startete eine der nur 30 cm langen Sonden und entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit von der Picard-B.
15 Minuten später erreichte die Sonde die Backbord-Warpgondelder Wellington und begann, nur etw 1 Meter von der Außenhülle entfernt, einen langsamen Überflug.
Auf dem Video-Feed war deutlich zu erkennen, wie stark die Außenhülle der Wellington angeegriffen war. Beule, Furchen und tiefe Kratzer waren zu erkennen. Jedoch konnte man keine Kampfspuren erkennen.

Sd: Mister S´toth, irgendwelche Signale oder Rückmeldungen von der Wellington?
St: Negativ Sir.

Die Sonde hatte sich jetzt zum Übergang zwischen Untertassensektion und Primärrumpf der Wellington bewegt und bewegte sich nun an der Vorderseite der Verbindung vorbei. Mort steurte die Sonde vorsichtig an den Spitzen der Statik-Ableiter vorbei und blieb dann vor dem Verschluss des Torpedostarters stehen. Mort Caldred räusperte sich.

MC: Sir, der Servoriegel des Verschlusses ist noch offen. Wir könnten versuchen, den Vesrchluss zu öffnen und damit in das Schiff einzudringen.
LS: Das wird aber nur funktionieren, wenn das innere Schot soch öffnen lässt.

Munroe meldete sich zu Wort.

Mu: Bei diesen alten Kähnen gibt es einen Trick.. Man muss nur an den Wartungsanschluss des Beschleunigers kommen. Un dieser Anschluss liegt direkt hinter dem Außenverschluss. Es gibt dort einen Anschluss für externe Steuereung. Benötigt man zum Austausch oder Notfallabwurf des kompletten Starters. Und dieses System ist unabhängig von den Schiffsystemen, da es ja ein Notsystem ist.

OBH Sandersos Nicken war selbst auf dem Holoscreen deutlich zu erkennen.

Sd: Machen Sie es so.

Caldred aktivierte einen der 3 Manipulatorarme der Sonde und ließ den Magneten auf dem Verschlussriegel einrasten. Dann aktivierte Mort den Rückschub der Sonde und zog den Riegel der Verschlussklappe auf. Eine Öffnnung von etwa 50 cm Durchmesser war jetzt zu erkennen. Zwar blieb die Verschlusskappe des Torpedostarters geschlossen, aber die Sondekonnte sich nun durch die Riegelöffnung schieben.
Mort steuerte die Sonde langsam durch die Beschleunigerröhre, bis er am inneren Schott der Röhre ankam.

MC: Außentür des inneren Startschottes erreicht.
LS: Gut. Mr. Munroe, Ihr Einsatz!

Paul Munroe blickte angstrengt af den Screen. Dann, nach einigen Minuten Schweigens, grinste er gehässig.

Mu: Mr. Caldred, etwa 1, 5 Meter an Backbord, sehen Sie eine Klappe.
MC: Mhmmja....
Mu: Wenn Sie diese Klappe öffnen, sehen Sie zwei Verteilergruppen.
MC: Moment!

Mort aktivierte die 2 starken Scheinwerfer der Sonde und richtete diese auf die Klappe. Dann näherte er sich der Klappe vorsichtig und öffnete sie mit dem Greifarm der Sonde. Unter Klappe wurden 2 Reihen von ODN-Verteilern sichtbar.

MC: Und wie weiter?
Mu: Nun, ich erinnere mich jetzt nicht mehr so genau, welcher ODN-Anschluss für was zuständig ist. Aber in der Regel müsste da soetwas wie IN, MaintCU oder Extern auf den Abdeckungen stehen.
MC:Ich sehe hier nur einen Pfeil nach oben und einen nach unten.
Mu: Nehmen Sie den Pfeil nach oben.

Der winzige Klauenarm der Sonde schob die entsprechende Abdeckung zur Seite. Dann fuhr Mort den ODN-Koppler der Sonde aus und koppete diesen an das Netzwerk der Wellington an.

MC: Angekoppelt. Mhmm minimalster Energiefluss. Ich sende einmal ein Öffnungssignal.

Erst nach dem zehnten Signal öffnete sich die Schleusenklappe zumindest zum Teil. Mort ließ die Sonde in den Schleusenraum einfliegen.

MC: Mal sehen, ob wir die Schleuse auch wieder geschlossen bekommen.

Der Maipulatorarm der Sonde berührte den Taster an der Wand. Träge schloss sich die äußere Schleusentür des Torpedoschachts, dann öffnete sich die innere Tür. Vorsichtig flog Mort den inneren Schacht entlang und ließ die Sonde dann im Startervorrraum zur Decke schweben.

MC: Da ist ein Zugang zu einer Jeffries-Röhre.

LaSalle rief sich aus der Dastenbank den Decksplan der Schiffe der Ambassador-Klasse auf.

LS: Mhm, das müsste Schacht AA-23-12 sein. Der führt zum Aufzugsschacht Nr. 3. Einfliegen Mister Caldred.

Mort öffnete mittels der manuellen Entriegelung die Zugangsklappe zur Jeffries- Röhre und ließ die Sonde in den Schacht schweben.
20 min. später war die Sonde im Aufzugschacht Nummer 3 angekommen und von dort aus bewegte sich die Sonde zur Brücke.
Überall in den Schächten waren dicke Schichten von Eis zu erkennen. Die Sensoren der Sondezeigten eine Temparatur von -60 Grad und eine gerade noch atembare Sauerstoffkonzentration an. Kein einziger Beleuchtungskörper war aktiv.
Es dauerte über eine Stunde, bis die Sonde auf der Brücke angekommen war. Ein Rundblick zeigte, dass die Lebenerhaltung tatsächlich aktiv, jedoch auf Minimalbetreib gesetzt war. Alle anderen Systeme waren offline oder deaktiviert. Alle bis auf 2!

MC: Laut den Sensoren der Sonde, wird ein Anschluss auf Deck 2, sowie der Transporter Nummer 2 mit Energie versorgt.
Sa: Deck 2? Das ist ist die Krankenstation. Wiviele Lebebszeichen registriert die Sonde,
MC: Nun, die Sonde ist nicht für eine genaue Lokalisation ausgelegt. Aber laut den Readouts sehe ich hier 8 Lebenszeichen. Und alle auf Deck 2.
SaUltragrinsann sollten wir sofort etwas unternehmen.
Me: Wir sollten dies Bergungsspezialisten überlassen. Ich werde einen Schlepper anfordern.
Sa: Wenn es hier Überlebende gibt und davon ist auszugehen, werden diese wohl sofort med. Hilfe benötigen.
Me: Und gerade aus diesem Grund sollte ein Bergungsschif vor Ort sein.
Sa: Und warum ist eine solche Aktion nicht jetzt möglich?
Me: Mam, bei allem notwendigen Respekt, aber die Enterprise ist auf diplomatischer Mission. Eine äußerst schwieruge Sache. Jede Zeitverzögerung könnte hier zu Schwierigkeiten führen. Wir wissen ja nicht einmal, ob die Sondendaten korrekt sind und ob es hier wirklich Überlebende gibt. Wenn ja, müssen Experten ran.
Sa: Die zu späten kommen könnten.
Me: Das halte ich für...
SD: Captain Merrick, Sie halten jetzt einmal Ihre Klappe! Ja hier müssen Experten ran und ja, die Mission der Enterprise erlaubt keine Verzögerung. Also wird die Enteprise weiter fliegen. Aber die Picard ist ja hier. Ich schlage vor, dass Fleet-Admiral t´Khelliand ie Untersuchung dieses Falles übernimmt und alle notwendigen Maßnahmen einleitet. Nun Madame, was sagen Sie? Übernehmen Sie?

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  Rückkehrer Log 3 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Tue-Jan-2022, 08:03 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** Enterprise G / Brücke ***

Auf den zum Hauptschirm überspielten Daten war deutlich zu sehen, dass unser soeben abgestrahlter Magnetonpuls zwar die merkwürdige Subraumblase um das Objekt verschoben und zusammengedrückt hatte – nicht jedoch zum Zusammenbruch gebracht. Das Schiff oder was immer es war, schoß gerade zu wie ein Peil weiter in Richtung des Sperrgebiets.

„Unsere Entfernung ist zu groß,“ kam eine Meldung von der Technik, und der Vulkanier an der Sensorikkonsole bestätigte dies mit einem knappen: „Korrekt. Bei der momentanen Geschwindigkeit um genau 1,45 AE.“

„Zeit bis zum Eintreffen an der klingonischen Grenze?“ fragte Captain Merrick.

„8,5 Minuten.“

„Wir müssen das Objekt unbedingt aufhalten,“ erklärte ich. „Wir wissen nicht, in welchem Zustand sich das Antriebssystem befindet, ebensowenig, ob Waffen aktiviert oder in einem korrodierten Zustand sind. Es könnte zu einer Kettenreaktion und verheerenden Explosion kommen, und zwar in der Nähe von bewohnten Welten. Ganz zu schweigen davon, dass die Angelegenheit als Angriff gewertet werden könnte.“

„In klingonischem Territorium…“ fügte OBH Sandford überflüssigerweise hinzu.

„Madam, Sirs,“ ergriff der Vulkanier wieder das Wort. „Eine Analyse des umgebenden Raumes hat gezeigt, dass die gravimetrische Struktur auf den Koordinaten 23,45 x 86,31 x 107,23 unseren Impuls genügend verstärken würde, um die Subraumblase kollabieren zu lassen.“

„Entfernung der gravimetrischen Struktur zur Grenze? Geben Sie die Projektion auf den Schirm!“ befahl Merrick.

Das war nah – aber nicht so nah, als würden wir versuchen, den Abstand zum fraglichen Objekt zu verringern. „Damit sind wir immer noch weit außerhalb der Sperrzone und der Grenze,“ stellte ich fest. „Captain, Ihre Meinung?“

„Mrs. Jankovicz, bringen Sie uns auf Kurs,“ entschied er ohne weitere Überlegungen. „23,45 x 86,31 x 107,23, volle Impulskraft!“

Während sich die Enterprise in Position brachte und die Crew im Maschinenraum sich bereit machte, einen neuen Puls abzusenden, blinkten im taktischen Hologramm fünf grüne Punkte jenseits der Grenze auf. Die klingonischen Posten hatten uns und vermutlich auch das mysteriöse Objekt durchaus registriert und beobachteten die veranstalteten Manöver…

Captain Merrick ließ sicherheitshalber eine Information senden, dass wir uns auf einer Bergungsmission befänden. Im Falle eines Falles würde das vermutlich keinen Klingonen abhalten zu feuern, wenn er eine Gelegenheit witterte, den unterdessen rar gewordenen Schlachtenruhm zu ernten… Aber zumindest hatten wir rechtlich korrekt gehandelt. Ich fragte mich, ob das Objekt tatsächlich ein Schiff war, oder eine Plattform ähnlichen Ausmaßes und Hüllenkonfiguration. Wie war es in diese tiefen Subraumschichten gelangt? Noch konnten unsere Sensoren keine genauen Daten liefern, auch nicht, was Lebenszeichen betraf. War eine Crew an Bord? Und wenn ja, in welchem Zustand?

Die Besatzung der Enterprise tat ihre Pflicht präzise und effizient, trotz der Zeitknappheit und der Gefahrensituation, und obwohl die meisten sicher zum ersten Mal zusammen arbeiteten – das Personalmanagement hatte beste Arbeit geleistet. Ich beobachtete ihr Tun, während die Meldungen und Befehle zu mir klangen:
„Optimale Position erreicht. Entfernung zur Grenze 5,3 AE. Keine weiteren Schiffsaktivitäten auf klingonischer Seite.“

„Deflektor zur Impulsabgabe vorbereitet.“

„Schilde aktiviert. Energieoutput stabil. - Magnetonpuls abgegeben.“

Auf der Grafik des Hauptschirms war zu erkennen, wie die Subraumfalten rings um das Objekt vibrierten, sich glätteten und auflösten.

„Subraumstruktur kollabiert. Traktorstrahl in Bereitschaft. – Objekt erfasst. – Objekt kommt zum Stillstand.“
Was der Schirm in diesem Moment enthüllte, war kaum zu glauben. Ich starrte ebenso wie der OBH, Merrick und wohl die meisten Mitglieder der Crew! Dort schwebte, vom bläulichen Energiefeld unseres Traktorstrahls gehalten, ein Schiff der Ambassador-Klasse! Eine Klasse, die seit etwa 80 Jahren nicht mehr im Einsatz war!

„Antriebsstatus: Offline. Warpkern inert. Impulsantrieb funktionslos. Waffenstatus: Offline,“ hörte ich die nunmehr eintreffenden Informationen von der Sensorik. Wie auch immer dieses Schiff sich bewegt hatte – es war scheinbar nicht aus eigener Kraft geschehen! Schon erwachte die Forscherneugier in mir…

„…strukturelle Beschädigungen… Hüllenbrüche… Lebenserhaltung stabil in Decks 1 bis 8. Lebenszeichen…. Vorhanden.“

Schwang da selbst in der Stimme eines Vulkaniers so etwas wie Aufregung mit?! Auf dem Hauptbildschirm wurde gerade eine erneute Bildsequenz zusammen gesetzt. Sie zeigte die reichlich mitgenommene, teilweise eingedrückte Untertassensektion des Schiffes. Im nächsten Moment kam ein erstaunter Ruf aus Richtung der Technikkonsole. „Es ist die Wellington! Die USS Wellington!“

Ein Raunen verbreitete sich. Jeder Akademieabgänger kannte die Wellington! Ich starrte auf die nur noch teilweise sichtbaren Buchstaben des Namens. Die Wellington! Das Schiff und ihr Kommandant waren beinahe so legendär wie die Enterprise D! Und ihr Verschwinden im ersten Klingonisch-Romulanischen Krieg hatte Holonovellenautoren und Verschwörungstheoretiker immer wieder zu fantastischen Theorien gereizt. Und nun… war sie praktisch vor unsere Füße gespült worden…! Oh wie sehr wünschte ich in diesem Augenblick, nicht als Beobachterin an Bord zu sein, sondern dort an Captain Merricks Platz zu sitzen und die Dinge in die Hand nehmen zu können!

Ein Signal von der Kom-Konsole störte mich aus meinen Wunschträumen auf. „Vizeadmiral LaSalle, Sir, USS Picard-B“ vernahm ich.

Wollten wir das ganze Oberkommando der Flotte hier versammeln, fragte ich mich, während im Splitscreen das Konterfei meines Kollegen sichtbar wurde.

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  Rückkehrer / Log 2 / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Sat-Jan-2022, 06:05 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (1)

Erde / Berlin / HQ der DIA / LaSalles Büro

LaSalle liebte die ruhige Stunde zwischen 08:00 und 09:00 Uhr, wenn der erste Bürotrubel sich entspannt hatte und man in Ruhe eine Tasse Tee trinken konnte. Seitdem der OBH auf „Außendienst“ weilte, war Ruhe im Alltag eingekehrt. Der Fall Milverton war in LaSalles Gedächtnis noch als Anekdote vorhanden. Milverton hatte vom City Court of San Francisco 6 Monate Haft auf Bewährung bekommen. Damit konnte LaSalle leben. Wie auch mit der derzeitigen Arbeitslage.
Der Vertreter des OBH, Admiral O´Toole, ließ es ruhig angehen. Keine Meetings, keine Sonderaufträge, nur entspannte Langeweile. Es war sehr angenehm, mal nur Routinearbeiten erledigen zu dürfen und pünktlich das Büro verlassen zu können.
LaSalle betrachtete sich voller Behagen seine Diensttasse auf der die Aufschrift USS Saipan prangte. Ein unersetzliches Einzelstück.
LaSalle war gerade dabei, einen Haftbefehl zu unterzeichnen, als die Tür zu seinem Büro sich im Notöffnungsmodus öffnete und Bereichsadjutant (nur Admiräle hatten einen pers. Adjutanten, Vize-Admiräle hatten nur ein Anrecht auf einen Bereichsadjutanten und mussten sich diesen dann teilen) Lt. Collins eintrat, stramm stand und aus Leibeskräften brüllte:

Co: ACHTUNG! VIZEADMIRAL WINTER BETRITT DEN RAUM.

LaSalle fiel die Tasse aus der Hand. Er konnte das kostbare Stück gerade noch auffangen, der Tee ergoss sich jedoch über LaSalle Schreibtisch.

LS: Collins, was zum….

Dem Bereichsadjutanten blieb LaSalles Schimpfkanonade erspart, denn LaSalles Kollege Vizeadmiral Winter betrat das Büro.

Wi: Guten Morgen Kollege. Ich sehe, Sie sind wach!
LS: Jetzt ja.
Wi: Haben Sie schon das Neuste vom OBH gehört?
LS: Nein, aber ich werde es ja sicher gleich erfahren.
Wi: Die Enterprise steckt in irgendeinem Schlamassel und der OBH mitten drin.

LaSalle versuchte, das Chaos auf seinem Schreibtisch zu beseitigen.

LS: Kollege, ich bin mir sicher, dass der OBH das hin kriegt. Er ist nicht ohne Grund OBH.

Winter blickte angelegentlich auf LaSalles Schreibtisch.

Wi: Schöne Schweinerei.
LS: Ja warum wohl ?
Wi: Tee trinken ist nun mal gefährlich. Ach ja, hatte ja ganz vergessen warum ich hier bin. Ich war vor 30 min. drüben in San Francisco im HQ. Admiral O´Toole möchte Sie dringend sprechen.
LS: Schön und das sagen Sie mir erst jetzt?
Wi: Ja, ich werde alt. Ich weiß nicht worum es geht. O´Toole wollte es mir nicht sagen.
LS: Nun gut.
Wi: Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag Kollege. Ach und ehe ich es vergesse.

Winter wandte sich an den noch immer in Habacht-Position stehenden Lt. Collins.

Wi: Stehen Sie bequem Lt.

Mit einem breiten Grinsen verließ Winter LaSalles Büro. Dieser hatte plötzlich den heftigen Wunsch, jemanden standrechtlich erschießen zu lassen. Mit tödlicher Ruhe wandte sich LaSalle an Collins.

LS: Lt. Collins. Buchen Sie mir einen Transportertermin ins Sternenflotten-HQ. Umgehend. Und dann lassen Sie meinen Schreibtisch reinigen. Wenn ich wieder komme, ist die Tischplatte auf Hochglanz poliert. Ist das klar?
Co: Sir, jawohl Sir.
LS: Danke. Sie dürfen weg treten. Und eins noch.
Co: Sir?
LS: Nur wenn ein ranghöherer Offizier, als derjenige, welcher sich in einem Büro befindet, dieses Büro betritt, ist eine Habacht-Ankündigung angebracht.
Co: Sir, jawohl Sir.
LS: Gut, sagen Sie alle meine Termine für heute ab. Ich bin im HQ.

LaSalle verließ sein Büro und wollte das Vorzimmer betreten. Doch Collins war schneller. Er überholte LaSalle, postierte sich mitten im Büro in Front aller juristischer Mitarbeiter und brüllte aus vollen Lungen:

Co: ACHTUNG! VIZEADMIRAL LASALLE BETRITT DEN RAUM.

LaSalle gab es auf.

-----------------------------------------------------------------

Ortswechsel:

Erde/ San Francisco/ HQ der Sternenflotte / Bürobereich Admiral O ´Toole

Admiral O´Toole hatte sich die derzeit schlimmste Geisel der Menschheit eingefangen: Einen Schnupfen. So musste er jedes dritte Wort mit einem Niesen unterbrechen und seine Stimme klang, als ob sie aus der Tiefe eines alten, rostigen Eimers käme.

OT: LaSalle, die Lage ist ein wenig kompliziert, zumal der OBH involviert ist.
LS: Um was geht es, Sir?

O´Toole schob LaSalle ein Pad zu.

OT: Wie Sie sehen, hat die Enterprise ein Objekt in der Nähe der klingonischen Grenze festgestellt. Das Objekt hängt im Subraum fest. Die Enterprise wird versuchen, das Objekt aus dem Subraum zu holen, bevor es die Grenze erreicht.
LS: Oh ich habe vollstes Vertrauen, dass der Enterprise dies gelingt.
OT: Wie auch immer, für den Fall der Fälle muss hier Unterstützung erfolgen. Sie LaSalle schnappen sich die Picard-B, trommeln die Crew zusammen und begeben sich zu den Koordinaten der Enterprise. Tun Sie, was Sie können um die Enterprise zu unterstützen. Immerhin sind der OBH, sowie die Leiterin der 1. Flotte an Bord. Nicht auszudenken wenn…
LS: Nun Sir ich…
OT: Ja, ich weiß was Sie sagen wollen: Sie haben jede Menge Arbeit, aber sehen Sie es als Abwechslung vom langweiligen Alltag an. Außerdem ist Ihnen die Saipan-B ja bekannt. Ich möchte kein Risiko eingehen.
LS: Nun gut Sir. Ich mache mich auf den Weg.
OT: Tun Sie das, LaSalle. Und höchste Präzision bitte.

LaSalle eilte aus dem Büro des OBH. Das war wieder einmal klar. O´Toole wollte wohl gut Wetter beim OBH machen, denn schließlich war er scharf auf Sandfords Posten. Und wer da vorpreschte, der hatte bei der nächsten Wahl evtl. bessere Karten. Es sei denn O´Toole handelte auf eigene Faust. Das könnte evtl. beim OBH nicht gut ankommen.
LaSalle eilte über den Korridor und aktivierte sein Com.

LS: Computer, Status der Crew der USS Picard-B.

< 45 von 46 Crewmitgliedern sind verfügbar >
LS: Und wer ist nicht verfügbar?
< CNO Howardus Edzardus steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung>

Ausgerechnet der Chefnavigator fehlte.

LS: Computer, welcher Offizier mit Multi-Plattform-Erfahrung steht denn zur Verfügung?
< Es steht Captain Paul Munroe zur Verfügung >
LS: Munroe? Sieh an, den gibt es noch?
< Positiv, es liegen keine gegenteiligen Daten vor.>
LS: Und er ist endlich wieder Captain. Na wunderbar.
< Ich kann diese Aussage nicht beurteilen. >
LS: Dann kontaktiere Captain Munroe. Ich treffe mich mit ihm an Bord der Picard-B
< Nachricht abgesandt >

LaSalle musste grinsen. Manchmal kamen sie zurück.

---------------------------------------------------------------------------
Ortswechsel:

USS Picard – B / Brücke
Zeit: 4 Stunden später

LaSalle hatte die Führungsoffiziere aller Abteilungen antreten lassen und Ihnen die doch etwas nebulösen Parameter von O´Tooles Auftrag übermittelt.

LS: Irgendwelche Anmerkungen?

Mort Caldred gab ein zischendes Geräusch von sich.

MC: Das könnte gefährlich werden.
LS: In wie fern?
MC: Ich halte Captain Merrick nicht unbedingt für den fähigsten Offizier.

Paul Munroe grinste frech.

PM: Da kenne ich so einige.
MC: Wen meinen Sie damit?
PM: Oh keine Anwesenden, oder fühlen Sie sich angesprochen, Mr. Caldred?
MC: Vorsicht Captain.
PM: Jederzeit, Mr. Caldred. Ich trinke Sie jederzeit unter den Tisch. Vizeadmiral LaSalle kann meine Fähigkeiten bestätigen.
LS: Captain Munroe. Ihre privaten Streitigkeiten oder auch Wettbewerbe mit Mister Caldred können Sie im Casino lösen. Aber nur im Urlaub.
MC: Oh das werden wir. Bereiten Sie sich schon einmal auf ein Debakel vor, Captain.
PM: Hochmut kommt vor dem Fall, Mr. Deathdragon.
LS: Ladies und Gentlemen, auf ihre Posten. Abflug einleiten!

LaSalle atmete tief durch. Munroe und Caldred. Da hatten sich 2 gefunden. Das konnte heiter werden.

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  Sound für Spiegel Inquisition
Geschrieben von: Sareth - Tue-Dec-2021, 05:51 PM - Forum: *** Visuelle Kommunikation *** - Antworten (4)

Hab ich gerade gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=EWpnzgzNhxU

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  Rückkehrer MISSIONSSTART
Geschrieben von: Sareth - Fri-Dec-2021, 06:04 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

*** Enterprise G / Kapitänsmesse ***

Seit einer knappen Woche war ich unterwegs als Beobachterin auf dem neuen Flaggschiff der Föderation. Das äußere Design war ungewöhnlich: die beiden Antriebsgondeln waren keine kompakten an Backbord befindlichen Körper, sondern flossen geradezu organisch aus dem Schiffskörper und hatten die Form eines langgestrecken, innen offenen Ovals ((Anm. ähnlich wie bei der Orville...)). Dies ermöglichte die übergangslose 'Schaltung' von Warp zu Transwarp. Innen hatte mich das übliche Sternenflottendesign begrüßt: helle, warme Töne, an zahlreichen Orten waren auch Kunstwerke in die Gangpanele integriert worden. Schließlich sollte das Schiff Botschafter der Föderation sein, und würde zahlreiche diplomatische Delegationen transportieren. Anders als mein letztes Schiff, die Saipan B, die mehr militärischen Charakter gehabt hatte. Hinter der Lounge-Atmosphäre allerdings verbargen sich die modernsten Systeme. Noch im Erprobungscharakter auf der Saipan, so gab es jetzt zum Beispiel Notfall-Holoemitter auf den diversen Decks nicht nur für medizinische, sondern auch defensive Einsätze - falls die Crew aus irgendeinem Grund nicht mehr in der Lage sein sollte, das Schiff zu verteidigen.

Auch ein Kommando-Hologramm gab es, und Captain Merrick pflegte zu scherzen, dass wir ja dann sicher alle bald in Rente gehen könnten und mit einer dicken Zigarre im Lehnstuhl abhängen würden.
Ich sah für derlei Befürchtungen keine Veranlassung. Soweit mir bekannt war, gab es lediglich ein Hologramm, das aufgrund seines mehrjährigen Dauerbetriebes in der Lage gewesen war, seine eigene Programmierung selbständig weiter zu entwickeln und vollständige Persönlichkeitsrechte erhalten hatte: der "Doc" der USS Voyager. Ich hatte ihn selbst einmal kennen gelernt - ein tatsächlich sehr komplexes, wenn man wollte "menschliches" Individuum.

Im Augenblick saß ich mit dem Oberbefehlshaber, einem eher kleinen, unauffälligen Menschen, und dem Captain der Enterprise, Rahv Merrick, in der Kapitänsmesse und dinierte. Merrick war Halbandorianer, und die merkwürdigen, nicht voll ausgebildeten Kopffühler gaben ihm ein etwas gnomenhaftes Aussehen. Äußerlichkeiten hin oder her - er war offen, freundlich und fair zu jedermann, ein verdienter Diplomat und hatte sich durch die Lösung mehrerer brenzliger Situationen einen Namen gemacht.

OBH Sandford schob die Reste seines Boeuf Bourguignon etwas zurück, tupfte sich dezent die Lippen ab und bemühte sich, ein Tischgespräch in Gang zu halten. "Aus diesem Grund bin ich auch erfreut, dass Sie, Captain Merrick, dem Kommando zugesagt haben. Eine Wende der Sternenflotte zurück zu den Idealen der Forschung und Diplomatie war überfällig. Das hat uns nicht nur der Zwischenfall bei der Einweihungsfeier gezeigt."

"Ja, durchaus." Merrick schob ein für mich undefinierbares Gemüse in den Mund. "Wissen Sie, diese ganze Situation erinnert mich an die Verhandlungen zum Waffenstillstand bei Zukpa Prime...."

Oh nein, dachte ich leicht ermattet und hörte nur mit halbem Ohr auf die Geschichte, die der Captain entfaltete. Hatte ich sie doch gestern Abend bei unserem Treffen in der Lounge schon gehört....

"Ah, die Calgiani," fiel der OBH Merrick ins Wort im Versuch, den Redefluss irgendwie zu bremsen. "Hatten Sie mit dieser Bruderschaft nicht auch einmal ein unerfreuliches Zusammentreffen, Admiral?"

Ehe ich zu einer Antwort kam, meldete sich die Brücke bei Merrick: + Sir, wir empfangen eine merkwürdige Energiesignatur. Sieht aus wie ein Warpecho eines Föderationsschiffes, allerdings in die tertiare Subraumschicht verschoben. Das Muster bewegt sich grob Richtung klingonisches Hoheitsgebiet, in etwa 12 AE Entfernung von uns.+

"Ich bin unterwegs." Er nahm einen letzten Schluck aus dem Rotweinglas. "Nun, die Pflicht ruft!"

Es schien mir, dass der OBH etwas rasch aufstand... Aber auch ich erhob mich nun.

"Nach Ihnen, Admiral T'Khellian."


USS Enterprise / Brücke ***

Die weiträumige Brücke des neuen Sternenflottenstars bestach durch ihre eleganten Linien und funktionale Schönheit, in der die holographischen Bedienelemente beinahe wie exotische Schmuckelemente schwebten. Ich wusste nicht, wer für das Innendesign zuständig gewesen war, aber es handelte sich offensichtlich um einen Künstler.

Bei unserem Eintreten räumte der Lieutenant im Captains Chair den Platz für Merrick und salutierte. Es war ihm und den anderen Brückenoffizieren anzumerken, dass Sie sich etwas angespannt fühlten. Wer sah sich schon gern von der Kommandantin der Flotte UND dem Oberbefehlshaber von Starfleet zusätzlich über die Schulter geschaut, während er/sie das erste Mal an der Station eines Schiffes auf dem Jungfernflug stand?! Auch wenn ich wusste, dass viele Sternenflottenmitglieder Sandford nicht wirklich für voll nahmen - schließlich hatte er die Akademie nicht absolviert, sondern war als Zivilist berufen worden, akademische Meriten hin- oder her.

Auf die Order des Captains erstattete der vulkanische Sensorikoffizier Meldung, ohne von seinen holographischen Anzeigen aufzusehen. "Das Objekt, das die Energiesignatur aussendet, bewegt sich auf gerichtetem Kurs. Laut der Berechnungen wird es die klingonische Grenze in vier Stunden erreichen, falls keine Kurs- oder Geschwindigkeitsänderung eintritt.“

Es war klar, dass wir verhindern mussten, dass das Etwas die klingonische Grenze überquerte. Der Frieden war wackelig genug, wir konnten uns keine Provokation leisten.

„Ich habe anhand des vorgeblichen Warpechos die Größe und Konfiguration des Objekts berechnet," vernahm ich die Stimme des Sensorikoffiziers erneut.

Merrick lehnte sich erwartungsvoll etwas nach vorn und stützte die Hände auf die Armlehnen.

"Sie entspricht einem Sternenflottenschiff mit den Ausmaßen einer Constitution bis zu einer New Constitution Class, beziehungsweise den zivilen Schiffstypen der Chen-Li-Klasse I-IV. Ehe wir aber die Subraumverschiebung nicht kompensieren können, ist eine exakte Messung nicht möglich."

„Captain, wenn Sie erlauben. Wir sollten versuchen, das Objekt zu erfassen und aus dem Subraum zu holen, ehe es die Grenze erreicht,“ sagte ich.

Merrick stimmte mir zu. Der Einsatz des Traktorsystems verbot sich unter den gegebenen Umständen allerdings, selbst wenn wir unsere relativen Geschwindigkeiten hätten angleichen können, was aufgrund der fehlenden Daten nicht möglich war. Das Objekt musste vielmehr zum Austritt aus dem Subraum gezwungen werden. In Anbetracht der uns verbleibenden Zeit waren die Möglichkeiten allerdings gering… Ich erinnerte mich an einen vergleichbaren Zwischenfall, den ich auf der Saipan erlebt hatte. „Wäre es möglich, einen kurzen Magnetonpuls über den Deflektor zu schicken, wie er zur Initiierung des Transwarps eingesetzt wird? Das müsste die spatiale Faltung vor dem Objekt kurzzeitig zum Zusammenbruch bringen…“

Merrick wandte sich an die Navigation: „Entfernung zum nächsten Sternensystem?“

„12,45 Lj, Sir.“

„Legen Sie die Daten zu den Raumparametern zwischen uns und dem Objekt auf den Schirm!“

Die Entfernung war an der unteren erlaubten Grenze, doch ansonsten blockierten keinerlei Asteroiden, Dunkelmateriewolken oder Nebel unsere Umgebung. Der Captain der Enterprise kam zum selben Ergebnis wie ich. Wir mussten den Versuch wagen.

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  THE CENTER SEAT - Star Trek Doku
Geschrieben von: Sareth - Sun-Nov-2021, 02:19 PM - Forum: *** Star Trek und Sci Fi im TV und Kino *** - Keine Antworten

Habe gestern die 1. Folge von "The Center Seat" anläßlich des Jubiläums von 55 Jahre Star Trek geschaut. Sehr interessant, selbst für mich, die ich schon viel gelesen hatte. Smile

Z.B. die Rolle von Lucille Ball, Eigentümerin von "Desilu".... oder dass sie DeForest Kelly einen "Kennedy"-Haarschnitt verpassten, um zu zeigen, dass er der "Gute" war, nicht wie in den Western, die er zuvor gespielt hatte, der Bösebold.

Lohnt sich auf jeden Fall zu gucken! HISTORY channel streamt es. Wo es sonst zu sehen ist, weiß ich net Zwinker

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  MNK Log12 Abschlusslog / LaSalle
Geschrieben von: Robert Vandenberg - Fri-Nov-2021, 08:31 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Antworten (2)

Utopia-Planitia Ship-Yards / Gebäude der Werftleitung / Großer Saal

Es war schon ein merkwürdiges Gefühl, vor der 40x20 m großen Projektion des neusten Schiffes der Sternenflotte zu stehen und eine Laudatio auf die Entwickler des Schiffes zu halten.
Es mochte nicht das erste Mal für Sareth sein, ein solche Schiffsindienststellung zu halten und es würde auch nicht die Letzte ihrer Art sein, aber diese Indienststellung war etwas Besonderes. Und dies lag nicht nur am Namen des Schiffes:
USS Enterprise NCC 1701- G. Dieses Schiff der Intrepid-Mk III Klasse sollte das erste Schiff dieses Namens sein, welches nicht das Flaggschiff der Sternenflotte sein würde.
Obwohl seine etwas kantigere Form die Evolution von der altbekannten Intrepid-Form, hin zu den neuen Hybrid-Formen deutlich machte, war das Schiff noch immer elegant. Klein aber elegant.
Doch obwohl der Name des Schiffes und damit die Bedeutung der Indienststellung schon für Aufregung sorgte, obwohl sogar Verteidigungsminister DeRaaf inklusive seines dezenten, aber sichtbaren Sicherheitspersonals da war und es vor Personal der Starfleet-Security nur so wimmelte, war der wahre Grund für Sareths Nervosität das kleine, nur für sie sichtbare Holodisplay, welches sie auf dem Rednerpult platziert hatte und eine direkte Standleitung zu LaSalle darstellte, der sich mit seinen ebenfalls sehr dezenten Mitarbeitern auf die Suche nach einer gewissen Person gemacht hatte: Dem wohl größten Kirk-Fan aller Zeiten: Charles Pendleton Milverton.
Was hatte dieser Mann vor? Warum war der Termin dieser Indienststellung in Milvertons Wohnung aufgefunden worden? War hier ein Attentat geplant? Oder eine Protestaktion? Beides war durchaus möglich. Denn es waren nicht nur hohe Regierungsvertreter vor Ort, nein auch die Presse der halben Galaxis war anwesend. Und je länger LaSalle sich nicht meldete, desto mehr spürte Sareth, wie ihre Nervosität stieg. Nun gut, es half nichts, die Rede musste gehalten werden.
Sareth holte tief Luft und begann ihre Rede.

Sa: Sehr geehrte Würdenträger aus allen Welten der Föderation, Kollegen, Freunde, Bürger der Föderation und alle, die diesem Moment beiwohnen,
Der Name Enterprise war schon immer ein Synonym für das Besondere. Für das Große auch im Kleinen. Denken Sie an jenes Schiff, welches als Erstes den Namen Enterprise trug: Ein Sloop, ein Einmaster, ein terranisches Wasserfahrzeug aus dem Jahre 1775. Oder das Schiff, auf dem derjenige als Captain seinen Dienst tat, dem wir die Gründung der Föderation verdanken: Captain Archer tat seinen Dienst auf der USS Enterprise. Und Captain Kirk? Auch er...

LaSalle konnte der Rede Sareths derzeit nicht weiter folgen. Er versuchte sich einen Weg durch die Menge an Medienvertretern, Sternenflottenoffizieren und Regierungsangehörigen zu bahnen.
Wo war Milverton? Von wo aus würde er, wenn er etwas vorhatte, zuschlagen?
LaSale blickte zu Decke des Saales. Eventuell von der Lichtbühne aus? Das wäre ein idealer Ort.
LaSalle benötigte fast 10 min. um sich seinen Weg zur Zugangstür zur Lichtbühne, (welche gut 30 Meter über den Köpfen der Anwesenden schwebte) zu bahnen.
Doch bevor er die Tür erreichen konnte, baute sich ein bulliger Offizier der Sternenflotten-Sicherheit vor ihm auf.

SO: Tut mir leid, Sir, aber kein Zutritt.

LaSalle zückte seinen Dienstausweis.

LS: Es besteht eine potentielle Sicherheitsgefahr.
SO: Tut mir leid Sir, aber davon weiß ich nichts. Und hier ist die SFS zuständig und nicht die DIA.
LS: Das sehe ich anders.
SO: Ich muss Sie bitten zu gehen, oder ich muss Sie entfernen lassen, Sir.
LS: Das würde Ihnen schwer fallen. Geben Sie mir bitte Ihren Vorgesetzten.
SO: Er ist derzeit nicht....

LaSalle lief die Zeit davon.

LS: Sie kontaktieren jetzt Ihren Vorgesetzten. Das ist ein Befehl.
SO: Ich werde...
LS: Sie werden den Befehl befolgen, oder Sie lernen mich und die DIA von ihrer unangenehmen Seite kennen.

Der SO zuckte mit den Schultern und kontaktierte seinen Vorgesetzten. 5 min. später erschien ein noch bulligerer Offizier mit den Abzeichen eines Commodores.
Der Commodore blickte auf LaSalle und begann dann los zu donnern.

CM: Ich bin Commodore Matthews, Leiter der SFS-Abteilung 2. Was soll der Zirkus hier? Warum mischt sich die DIA ein?
LS: Weil eventuell Gefahr im Verzug ist.
CM: Wenn dem so ist, dann ist die SFS dafür zuständig und nicht die Sesselfurzer von der DIA. Weiß Ihr Chef, was Sie hier treiben?
LS: Davon können Sie ausgehen. Und jetzt lassen Sie mich vorbei.
CM: Erst werde ich Ihren Chef kontaktieren, damit er Sie authorisiert. Dann werden wir einmal weiter sehen.

Matthews aktivierte sein Com.

CM:Commodore Matthews an Vizeadmiral LaSalle. Hätten Sie einen Moment Zeit, Sir?
LS: Eigentlich nicht.

Matthews wies unwirsch mit dem Finger auf LaSalle.

CM: Sie mein Bester sind nicht gefragt.

LaSalle verlor jetzt allmählich die Geduld.

LS: Da oben bereitet unter Umständen eine verzweifelte Person eine ungesetzliche Handlung vor. Daher habe ich keine Zeit mit Ihnen hier zu diskutieren, bis der Blitz einschlägt.Was übrigens durchaus geschehen kann.

LaSalle pappte seine Dienstausweis Matthwes förmlich in Gesicht.

LS: Da! Lesen! Und aus dem Weg. Das ist ein Befehl!
CM: Uh oh...ich habe ja nicht gewusst, Sie, dass Sie..
LS: Ruhe. Weg da!

Der verblüffte Matthews gab den Weg frei. Lasalle stürmte durch die Tür und blieb vor 3 erschrockenen SOs stehen.

LS: Sie, Sie und Sie. Folgen. Matthews, Sie auch. Worauf warten Sie?
CM: Sir, jawohl, Sir.

In diesem Moment meldete sich Sareth über das Com.. Sie hatte ihre Rede beendet.

Sa: LaSalle, wo sind Sie gerade?
LS: Ich versuche gerade, eine Leiter zu den Lichtbühnen zu finden, Mam.
Sa: Ich befinde mich auf der anderen Seite des Saales. Kann ich Ihnen helfen?
LS: Ja Mam. Es gibt dort wohl einen zweiten Zugang zur Lichtbühne. Wäre gut, wenn Sie diesen blockieren könnten.
Sa: Ich habe hier unseren CoS von der Picard getroffen. Mr. Caldred. Er wird sich darum kümmern.

LaSalle grinste böse.

LS: Dessen bin ich mir sicher. Ich habe jetzt eine Leiter gefunden. Ich melde mich wieder. LaSalle Ende.

LaSalle wandte sich an die SOs und hielt ein Padd in die Höhe.

LS: Ich habe Ihnen soeben die Daten der gesuchten Person auf Ihre Pads übertragen. Wir suchen einen gewissen Charles Pendleton Milverton, Wenn Sie ihn sehen, nicht ansprechen, nicht angreifen.
Informieren Sie mich. Jeglicher Zugriff ist untersagt. Nur beobachten. Ich kümmere mich persönlich um ihn. Ist das klar?

Die SOs nickten.

LS: Dann rauf mit Ihnen auf die Bühne. Und seien Sie leise, wenn Sie sich auf den Pritschen verteilen. Das Publikum unter Ihnen darf nichts davon mit bekommen.
Los jetzt!

Die SOs kletterten wie die Affen die Leiter hoch. Nur LaSalle musste es deutlich langsamer angehen lassen.

LS: Ich bin einfach zu alt für diesen Blödsinn.

Mit grimmigen Gedanken kletterte LaSalle die Leiter empor und ereichte 4 min. später schnaufend die Zugangsplattform zur Bühne.
Ein kurzer Blick nach links und rechts beförderte wenig Erhellendes zu Tage.
3 SOs hatten sich an den Seilankern der Plattform positioniert und hinter den massiven Abdeckungen versteckt.
Commodore Matthews hatte sich hinter dem 4. Seilanker positioniert. Lauernd wie ein Scharfschütze lag er da.
LaSalle schüttelte innerlich den Kopf. Das war ja wohl zu viel des Guten. Langsam und vorsichtig, sich hinter einige Agregate duckend, arbeitete sich LaSalle zu einer Seiltrommel vor. In diesem Augenblick meldete sich Matthews über Com.

CM: Sir, ich habe die gesuchte Person entdeckt. Sie befindet sich auf Plattform 2 und zielt mit einem waffenähnlichen Objekt auf das Podium.

LaSalle blickte nach unten. Dort hatte sich gerade der designierte Captain der neuen Enterprise, Roger Merrick, in Positur geworfen und eine langatmige Rede begonnen, welche aus den riesigen Lautsprechern dröhnte und die ganze Plattform förmlich
mit den pathetischen Worten des Captains flutete. Man musste schon sehr nahe beieinander stehen, um sich überhaupt zu verstehen

LS: Commodore, bleiben Sie wo Sie sind. Ich kümmere mich um Milverton.
CM:Ich habe ihn im Visier. Freies Schussfeld. Ich könnte Ihn von hier aus ellimnieren.
LS: Und seinen Körper in den Saal fallen lassen, was? Den Teufel werden Sie tun.
CM: Und wenn ich ihn vaporisiere?
LM: Wenn Sie das tun, werde ich dafür sorgen, dass Sie den Rest Ihrer Karriere auf einer Relaisstation tief im Beta-Quadranten verbringen.
Lassen Sie Ihre Griffel von Ihrer Waffe und bleiben Sie auf Standby. Das ist ein Befehl. ENDE!

LaSalle bewegte sich langsam auf Plattform 2 zu. Ja, dort hinter einer Auslassbox der Klimaanlage kauerte eine Gestalt. Sie hatte ein langes Rohr auf das Podium gerichtet.
Langsam und vorsichtig robbte sich LaSalle an die Gestalt im Schatten heran. Direkt vor LaSalle lag ein kleiner Schraubenschlüssel auf der Plattform. Diesen hatte wohl ein Techniker dort vergessen.
LaSalle nahm den Schlüssel und warf ihn direkt auf Milverton.
Dieser erschrak und drehte sich ruckartig zu LaSalle um. Dabei warf ihn sen eigener Schwung beinahe von der Plattform. Panisch hilt sich Milverton mit beiden Händen an den Rasterplatten der Plattform fest, das dünne Rohr unter den linken Arm geklemmt.
LaSalle gestikulierte so deutlich wie möglich. Und Milverton verstand , dass er sich ruhig verhalten solle. LaSalle robbte sich bis auf Hörweite an Milverton heran.

LS: Mr .Milverton, was soll das?
Mi: Verschwinden Sie,
LS: Was glauben Sie, was Sie hier tun?
Mi: Allen die Augen öffnen. Die Augen, welche sie gegenüber dem aggressiven Wahnsinn der Föderation verschlossen haben.
LS:Mit einem Attentat?
Mi: Was? Oh nein, Das ist keine Waffe. Das ist ein Holoprojektor. Ich werde denen da unten Kirk und Archer geben. Und ihre Meinung zur derzeitigen Politik der Föderation.
LS: Ich verstehe. Sie haben ein Holo dafür produziert und die Technik dazu mit der Projektion Kirks im HQ der Sternenflotte getestet.
Mi: Nichts verstehen Sie. Nichts. Ja, ich habe für ein wenig Spaß im HQ gesorgt. Aber ich will, daß die Föderation versteht, dass sie Archers und Kirks Vermächtnis ständig entweiht. Und das wird ein Ende habe.
LS: Sie können natürlich Ihre Show abziehen. Aber wenn Sie das tun begehen Sie eine Straftat. Wenn Sie durch ihre Anwesenheit in einem Sicherheitsbereich sich nicht ohnehin schon strafbar gemacht haben.
Mi: Und wenn schon.
LS: Sie wollen doch gehört werden? Und wer hört schon auf die Worte eines Kriminelllen?
Mi: Sie sind von der DIA. Vom Systen also. Warum sollte ich Ihnen zu hören?
LS: Weil ich mit Ihnen rede und nicht auf Sie schieße.
Mi: Ha, das tun Sie nur, weil Sie mich lebend haben wollen.
LS: Es geht Ihnen doch, so wie ich Sie einschätze, um die Aufgaben der Flotte im Speziellen? Würde es Ihnen helfen, wenn Sie mit einer Person reden, welche in der Flotte Einfluß hat?
Mi: Und wer sollte das sein?

LaSalle aktivierte sein Com.

LS: LaSalle an Fleet-Admiral t´Khellian. Hätten Sie einen Moment, Mam?
Sa: Natürlich.

LaSalle schilderte kurz die Situation.

Sa: Ich komme zu Ihnen rauf.
LS: Halten Sie das für sicher Mam?
Sa: Ich halte es für notwendig. Ende.

Milverton blickte ungläubig zu LaSalle herüber,

Mi: Das war Admiral Sareth t´Khellian? Die Leiterin der 1. Flotte?
LS: Höchst selbst. Und Sie kommt hier her zu Ihnen.
Mi: Und sie wird mir zu hören?
LS: Deswegen macht sie sich ja die Mühe, hier herauf zu kommen. Aber alles hat seinen Preis. Sie wird Ihnen zu hören. Und dann werden Sie schön mit nach unten kommen.
Mi: Damit ich fest genommen werde?
LS: Nein, damit Sie mir hier nicht runterfallen.
Mi: Ich..
LS: Nun kommen Sie schon. Sie können hier oben ja nicht übernachten. Ich informiere jetzt meine Kollegen darüber, das Fleet-Admiral t´Khellian hier herauf kommt.

LaSalle aktivierte sein Com.

LS: LaSalle an Matthews. Fleet-Admiral t´Khellian kommt hier rauf.
CM: Sir, hat dieser Milverton das verlangt ? Werden Sie als Geisel gehalten?
LS: Wie kommen Sie denn darauf? Blödsinn.
CM: Ich dachte nur..
LS: Nicht denken, abwarten.
CM: Nun ich werde die Situation im Auge behalten.
LS: Tun Sie das. LaSalle Ende.

In diesem Moment erschien Sareths Kopf über dem Boden der Plattform. Sareth erklomm die PLattform und postierte sich zwischen LaSalle und Milverton

Sa: Hier bin ich. Ich höre Mr. Milverton.
Mi: Sind Sie es wirklich?
Sa: Nun, ich denke nicht, dass ich ein Hologramm bin. Also?
Mi: Ähem.Wo fange ich an?
Sa: Am Anfang.
Mi: Die Föderation selbst muss zurück zu ihren Idealen. Zu den Idealen von Captain Archer. Zusammenarbeit, Friede, Forschung. Und was man auch über Kirk sagt. Er ist das Beispiel für einen aufrechten, den Idealen der Sternenflotte entsprechenden Captain.
Sa: Auch er hatte seine Schattenseiten.
Mi: Er war ein Mensch und keine Maschine. Aber alle heutigen Kommandanten der Sternenflotte reiten entweder auf irgendwelchen Prinzipien herum, oder verlassen sich nur auf ihre Taktikcomputer. Wo bleibt der Mensch, wo das Individuum?
Sa: Mr. Milverton. Die Zeiten haben sich geändert. Das Universum hat sich geändert. Und manchmal kann man eben nicht den edlen Idealen folgen. Das Universum ist nicht schwarz oder weiß, es ist grau.
Mi: Das ist aber nicht die Föderation, wie sie sein sollte. Nicht meine Föderation.

Milverton sprang urplötzlich so heftig auf, dass die gesamte Plattform zu schwanken begann.

Mi: MEIIN NAME IST KIRK. ICH BIN KIRK. ICH WILL MEINE FÖDERATION ZURÜCK!

Ein greller Lichtstrahl spannte sich von Plattform 1 zu Plattform 2 und schlug nur Milimeter von Milvertons Kopf entfernt in ein Halteseil der Plattform ein. Das Seil riss und die Plattform kippte ruckartig zur Seite.
Milverton fiel zur Seite und rutschte bäuchlings über die Flurplatten. Er konnte sich gerade noch an der Kante der Plattform festhalten. Sareth klammerte sich an einem der noch verbliebenen Seile fest. LaSalle aktivierte sein Com.

LS: MATTHEWS, SIND SIE VOM WILDEN AFFEN GEBISSEN? VERSCHWINDEN SIE. JETZT! MIT IHNEN BEFASSE ICH MICH SPÄTER.

Das Dröhnen der Lautsprecher auf der Plattform verhinderte jegliche direkte Kommunikation, Sareth hatte damit begonnen, mit einer Hand wild zu LaSalle herüber zu gestikulieren, während sie sich mit der anderen Hand am Seil festhielt. LaSalle verstand.
Vorsichtig hangelte er sich an die andere Seite der Plattform, so dass diese sich langsam wieder in die Waagerechte bewegte. Nicht ohne, dass mit einem lauten Knall ein weiteres Kabel riss.
Sareth vollführte eine Greifbewegung in der Luft und begab sich dann , auf dem Bauch kriechend, zu Milverton, während LaSalle auf der anderen Seite das Gleichgewicht hielt. Sareth packte Milverton mit beiden Händen an den Armen.

Sa: Ich ziehe Sie jetzt zurück auf die Plattform. Lassen Sie los, ich halte Sie fest.
Mi: Nein, ich kann nicht.
Sa: Doch Sie können. Ich ziehe Sie raus, während Mr.LaSalle mich festhält.
Mi: Nein ich…

Sareth hatte plötzlich eine Idee. Milverton war doch kurz auf der Sternenflotten-Akademie gewesen?

Mi: Nein..ich….ich

Sareth holte tief Luft, dann donnerte sie Milverton an.

Sa: KADETT MILVERTON, HÖREN SIE MICH?

Milverton schwieg verblüfft. Dann veränderte sich sein Gesichtsausdruck

Mi: Jawohl Mam, ich höre.
Sa: Sie lassen auf mein Kommando los und lassen sich von mir auf die Platform ziehen. Das ist ein Befehl!
Mi: Aber..
Sa: Kein Aber. Sie gehorchen. Verstanden Kadett? Auf mein Kommando lasen Sie los.
Mi: Jawohl Mam.

Sareth konnte nur hoffen, dass LaSalle die Situation erfasst hatte. Sareth spürte, wie sich die Plattform wieder in Richtung von Milvertons Plattformende zu neigen begann. Dann hörte sie LaSalles Stimme und spürte seinen Griff an ihren Fußknöcheln.

LS: Sie gestatten, Mam?
Sa: JETZT!

Milverton ließ die Kante los und Sareth hielt Milverton eisern fest. Dann zog sie ihn, zusammen mit LaSalle zurück auf die Plattform, wo Milverton sofort bewusstlos zusammen brach..
Sareth setzte sich auf und wischte sich den Schweiß ab.

Sa: Mein Bedarf an Akrobatik ist für´s Erste gedeckt.

LaSalle blickte von der Plattform nach unten in den Saal.

LS: Die Show läuft noch immer. Die Herrschaften haben nichts gemerkt.

Sareth schüttelte den Kopf und wies resigniert auf eine Person unten im Saal, welche sich heftig ihre Brille putzte.

Sa: Da muss ich Sie leider korrigieren, DeRaaf hat es wohl gemerkt.

---------

2 Stunden später.

Der Trubel hatte sich gelegt. Im Saal war es ruhig geworden. Nur DeRaaf und Sareth, sowie LaSalle und Matthews waren noch im Saal. Man hatte Milverton zur Erde zurück geflogen. Dort würde man ihn, da Zivilist, der FLEA übergeben. Im Hintergrund musste sich Commodore Matthews seit 20 min. LaSalles Standpauke über sich ergehen lassen. DeRaaf schüttelte den Kopf.

DR: Ein verwirrter Träumer, eine Schießerei und einige Akrobatik-Übungen direkt über unseren Köpfen. Und das direkt unter der Nase der SFS. Was ist das für eine Flotte?
Sa: Nun Sir, ich..
DR: Sie haben die Sache ja relativ geräuschlos klariert. Nun denn. Ich erwarte einen Bericht von Ihnen. So schnell wie möglich.
Sa: Jawohl Sir
DR: Nun gut Fleet-Admiral. Gute Arbeit wie immer. Und wie immer auf den letzten Drücker. Wie auch immer. Ich fliege jetzt zurück nach Paris. Haben Sie noch einen Wunsch?
Sa: Tatsächlich Sir, ich hätte da noch eine Bitte.

-------------------------------------------------------------

Ortswechsel:
Erde/ San Francisco/ HQ der Sternenflotte / Gang vor den Transporterräumen.

Zeit: 2 Tage später.

Im HQ herrschte wieder einmal geschäftiges Treiben. Nur zwei Gestalten standen scheinbar gelangweilt an einem der Springbrunnen: Sareth und LaSalle.
Sareth schüttelte gerade erneut den Kopf.

Sa: Milverton war vielleicht ein Träumer. Ein Idealist…ein Phantast. Aber einige seiner Thesen beinhalten durchaus ein Stück Wahrheit. Ich habe sein Pamphlet gelesen.

LaSalle kratzte sich am Bart.

LS: Ja, ich auch. Aber wie Sie schon sagten: Das Universum ist grau.
Sa: Was geschieht jetzt mit MIlverton?
LS: Nun, er ist Zivilist. Für das Eindringen in das Werftgelände wird er sich vor einem zivilen Gericht verantworten müssen. Und das Auftauchen Kirks…nun höchstens grober Unfug. Mehr als 1 Jahr auf Bewährung wird da nicht drin sein.
Sa: Das wird ihm trotzdem nicht helfen.
LS: Milverton benötigt einen Psychologen, keine Anwalt.
Sa: Vielleicht benötigt die Sternenflotte auch einen Psychologen? Nun wie auch immer.

Es herrschte ein Moment lang Schweigen.

LS: Wie ich hörte Mam, gehen Sie heute auf Reisen?
Sa: Ja, ich fliege beim Jungfernflug der Enterprise mit. Ich bin gerade auf dem Weg zum Transporter.
LS: Herzlichen Glückwunsch.
Sa: Na, ich glaube eher herzliches Beileid wäre hier angebracht. Dieser Captain Merrick ist eine Plaudertasche. 2 Wochen mit diesem Kerl zusammen auf einem Schiff. Und dazu noch mit dem OBH. Das wird lustig.
LS: Nun denn. Dann wünsche ich Ihnen eine gute Reise.
Sa: Danke LaSalle. Passen Sie mir auf die Picard auf.
LS: Das werde ich.
Sa: Ich danke Ihnen. Dann..bis demnächst.
LS: Gute Reise.

In diesem Augenblick eilte LaSalles Kollege Vice-Admiral Edwin Winter auf LaSalle zu. Winter lächelte breit.

EW: Fleet-Admiral t´Khellian.
Sa:Vize-Admiral.
EW: LaSalle, Sie glauben nicht, was eben gemeldet wurde.

LaSalle hob die Hand. Als ob dies den Trubel stoppen könnte.
Sareth sprang ein.

Sa: Vice-Admiral Winter, einen Augenblick noch.
EW: Natürlich Mam.
Sa: Noch ein letztes LaSalle.
LS: Ja?
Sa: Das was wir da erlebt haben, das war ja wohl eher Fantasy.
LS: Viel schlimmer, Mam. Das war Science Fiction.

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  MNK Log 11 - Sareth
Geschrieben von: Sareth - Thu-Nov-2021, 08:39 PM - Forum: *** USS Jean-Luc Picard *** - Keine Antworten

NRPG: noch ein paar kleine Gedanken, die mir im Krankenhaus so kamen, womit ich euch nicht in die Quere komme, hoffentlich Zwinker

RPG:

*** Star Fleet Command / Büro von Admiral T'Khellian ***

Es war 5 Uhr abends. Auf dem Gründach zwei Stockwerke unter mir begann die matte orangefarbene Nachtbeleuchtung sanft zu glimmen. Es sah aus wie ein Reigen von Glühwürmchen. Ich aktivierte ebenfalls das Licht, bevor ich mich wieder den Zahlen aus dem nächsthalbjährlichen Budget für die Forschungsmissionen widmete. Wie gern würde ich einfach einmal wieder an Bord eines Schiffes dort draußen unterwegs sein, anstatt die Expeditionen anderer zu bewilligen oder abzulehnen....!

Denn natürlich war der Geist von James T. Kirk - metaphorisch gesprochen wie derzeit real - nicht das einzige Problem, mit dem wir uns herumschlagen mussten. Vor allem die Pandemie auf Ilbana überschattete alle Planungen. Zwar war es durch die strengen Quarantänemaßnahmen gelungen, ein Übergreifen auf den gesamten Sektor zu verhindern, die Lage auf Ilbana und seinem Mond war jedoch alles andere als gut. Mitglieder des Federation Medical Council hatten Erfolge bei der Impfstofferprobung erzielt, aber leider war dessen Verabreichung als Aerosol über die Athmosphäre des Planeten nicht möglich. Die Erreichung der Siedlungszentren wiederum mit Androiden und Drohnen war nicht einfach. Erste Medikamente standen ebenfalls zur Verfügung, aber auch hier konnte gar nicht schnell genug repliziert und verteilt werden.
Zumindest hatten Charlie und seine Wissenschaftlerkollegen eine Freigabe zur Ausreise erhalten. Die USS Sirok würde sie alle morgen abholen. In den Transportern war ein spezieller Biofilter installiert worden, der etwaigen doch vorhandene Pathogene herausfiltern sollte, und anschließend würden alle noch durch eine besondere Dekontamination 'gejagt' werden, wie Charlie sich ausgedrückt hatte. Aber egal wie umständlich alles war - ich war froh, dass er zurückkommen konnte und aus dem Krisengebiet war!

Und übermorgen würde die Feier zur Indienststellung des neuen Schiffes mit dem prestigeträchtigen Namen "Enterprise" stattfinden. Meine diesbezügliche Rede war auch nicht fertig... Ich musste mich auf eine kleine Nachtschicht einrichten. Gerade hatte ich beschlossen, mir einen Kaffee zu gönnen, als der Türmelder ertönte. Wer könnte das jetzt noch sein, dachte ich mit einem stummen Seufzer.

Einen Moment später trat Rufus LaSalle in mein Büro. "Guten Abend, ich dachte mir, ich bringe Ihnen etwas spannende Lektüre, falls Sie sonst nichts zu tun haben..." Er reichte mir ein Padd. "Die Sicherheitsvorkehrungen für die Einweihungsfeier."

"Oh, das rettet mich vor einer langweiligen Nacht. - Setzen Sie sich doch. Ein Kaffee gefällig?"

"Ja, durchaus. Vielleicht sollte ich mir eine Infusion legen lassen."

Wir setzten uns mit unseren dampfenden Tassen an den kleinen Bespechungstisch und warteten, dass das Koffein seine segensreiche Wirkung entfaltete. "So unrecht hat unser Kirk-Fan mit seinem Anliegen vielleicht nicht", sprach ich nach einer Weile aus, was mir durch den Kopf ging. "Nicht, dass ich seine Mittel und Wege gutheiße, aber jedweder Protest sollte ernst genommen werden. Man hat in der Geschichte oft genug den Fehler gemacht, Protestbewegungen von Anfang an zu disqualifizieren, was dann meist in einer erhöhten Gewaltbereitschaft der Protestierenden mündete, die sich übergangen und abserviert fühlten."

"Nun, das ist allerdings richtig", erwiderte Rufus. "Aber bisher gibt es keine Hinweise, dass wir es hier mit einer größeren Gruppe zu tun haben."

Ich setzte die Kaffetasse mit dem Sternenflottenlogo auf dem polierten Tisch ab. "Sehen Sie sich an, womit die Sternenflotte und die Föderation in den letzten Jahrzehnten zu kämpfen hatte: der Phyleilakrieg mit allen Nachwehen, die Salazar-Affäre... Wir dulden mehr oder weniger Organisationen wie Sektion 31... Sie wissen besser als ich, was sich da für dunkle Flecken angesammelt haben, und wie oft das primäre Ziel der friedlichen Erforschung und des Austauschs mit anderen Kulturen aus dem Blick geraten ist."

"Willkommen in der Realpolitik", brummte er als Antwort. "Auch zu Kirks Zeiten war nicht alles rosig. Und ein Heiliger war der Mann auch nicht, das wissen wir beide."

"Natürlich nicht. Dennoch... dennoch verkörpert er diesen Aspekt der positiven Energie, der Hoffnung, der Machbarkeit, die so viele Tausende inspiriert hat, zur Sternenflotte zu gehen. Den Blick nach vorn, zu neuen Welten, neuen Zivilisationen. Es würde guttun, das einigen Leuten in Erinnerung zu rufen."

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